Es ist soweit. Der Tag ist gekommen!

//Es ist soweit. Der Tag ist gekommen!

Es ist soweit. Der Tag ist gekommen!

Völlig unerwartet hat es mich getroffen. Ich werde von allein wach. Ich werde wach, weil ich mich ausgeschlafen fühle – und die Terrorpüppi schläft noch. Okay, sie atmet gerade etwas komisch (träumt sie gerade was lustiges?), aber sie schläft und wird auch noch die nächsten 35 Minuten weiterschlafen, ehe sie der Hunger wecken wird. Der Tag ist gekommen, von dem ich bereits geträumt hatte und den ich nun in vollen Zügen genießen möchte (es könnte schließlich auch der letzte dieser Art für eine lange Zeit sein). Die Terrorpüppi hat für mein Empfinden durchgeschlafen. Jeder mag da seine Grenzen anders ziehen. Manche halten sich an die offizielle Definition (5 Stunden am Stück), viele sprechen dann von Durchschlafen, wenn das Kind zwischen dem Zubettgehen und dem Aufstehen nicht mehr aufwacht, für viele andere ist es erst Durchschlafen, wenn das Baby ohne Unterbrechung die Zeit schläft, die man selbst für seinen Nachtschlaf braucht. „Offiziell“ schläft die Püppi immer mal wieder durch, aber das sind nicht zwingend die erholsameren Nächte gewesen. Zehn bis zwölf Stunden durchschlafen? Da würde vermutlich ich selbst erst einmal nicht gut schlafen können, denn das kann unmöglich sein, die Püppi muss krank sein… Also nein, davon ist sie weit entfernt. Aber sie hat nach ihrer Spätmahlzeit bis kurz vor 8Uhr geschlafen und das ist für mich durchschlafen. Zu meinem Glück habe ich bei der Spätmahlzeit sogar schon geschlafen, weil immer das Elterntier die letzte Mahlzeit gibt, das als letztes schlafen kommt. Ach tat das gut. Nur so ungewohnt. Ob ich damit einfach so wieder zurecht komme? Durchschlafen muss bestimmt erneut erlernt werden. Nur gut, dass die Terorpüppi das bestimmt nicht jede Nacht nun wiederholen wird – so kann ich mich ganz langsam dran gewöhnen.

By | 2017-10-07T11:04:01+00:00 Juni 24th, 2014|Blogchroniken|0 Comments

About the Author:

Mutter von Zweien, Berlinerin, Soziologin, Bloggerin, Jessi ist die Gründerin des Blogs Terrorpüppi. Sie bevorzugt eine undogmatische Sicht auf Familie und Gesellschaft, fordert aber von sich und anderen klare Haltungen ein. Jessi liebt Schokopudding und Berlin, ist Working Mom, Serienjunkie und liebt und lebt gleichberechtigte Partnerschaft und Elternschaft. Mit ihrer soziologischen Perspektive setzt sie sich gerne kritisch-reflektiert mit familiären und gesellschaftlichen Fragen auseinander, zugleich hat sie eine unbeirrbar optimistische Lebenseinstellung.

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