Sonntag, 27. Juli 2014

Das geheime Leben meiner Handtasche

Eigentlich bin ich nicht so sehr der Typ 'Damenhandtaschenträgerin'. Nicht selten habe ich Rucksäcke bevorzugt oder zumindest größere Kramtaschen, die aber quasi täglich geleert und überwiegend mit Büchern, Schreibkram und den üblichen Verdächtigen - Portemonnaie, Handy, Schlüssel, Taschentücher - bestückt waren. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle jedoch zunächst meine Vourteile gegenüber typischen Damenhandtaschen explizieren: Zuerst einmal die Tasche selbst. Typische Damenhandtaschen werden entweder in der Hand oder nur über eine Schulter getragen. Sie verfügen über tausend Fächer im Inneren, die aber keine sichtbare Ordung im Tascheninneren zur Folge haben. Da wären wir auch schon beim Inhalt. In Damenhandtaschen befinden sich eben nicht nur die üblichen Verdächtigen, wie ich sie schon geschildert habe. Vielmehr gehen Tasche und Inhalt eine spezifische Symbiose ein, die sich über die Zeit zu einem Damen-Survival-Notfall-Set verfestigt. Alles, was man mal gebraucht hat oder potentiell brauchen wird, findet auf mysteriöse Weise seinen Weg in die Untiefen der Tasche. Die Tasche selbst hat nun scheinbar die Fähigkeit, unbegrenzt Dinge in sich aufzunehmen, denn stets wandern Dinge nur in die Tasche hinein, aber nur Weniges verlässt die Tasche auch wieder.
Als Damenhandtasche würde ich meine Tasche immer noch nicht bezeichnen, auch wenn die beschriebene Symbiose längst stattgefunden hat. Meine Tasche ist eine echte Mutti-Handtasche. In ihr findet sich nun alles, was ich als Mutti so unterwegs schon gebraucht habe oder potentiell in Zukunft brauchen werde. Einen einmaligen Blick in meine neue Tasche sei an dieser Stelle gewährt (in willkürlicher Reihenfolge!):

  • Brillenputztücher - auf unerklärliche Weise befinden sich seit einigen Monaten permanent Fingerabdrücke, Fettflecken und feuchte Krümel auf meinen Brillengläsern
  • Haarbürste - denn mittlerweile muss auch unterwegs mal Hand angelegt werden. Meine Haare scheinen ein neues Eigenleben entwickelt zu haben, sie verknoten nun nach Vorliebe und zahlreiche feuchte Krümel finden schnell Unterschlupf bei ihnen
  • leere Verpackungen - leere Taschentüchertüten, kleine Tüten für Reiswaffeln oder Babykekse, Verpackungen von Müsliriegeln, Brillenputztüchern, Bonbonpapier...
  • Taschentücher - ein echtes Must Have. Am besten immer gleich drei oder vier Packungen dabei haben. Die Päckchen eignen sich auch super als Ablenkungsmanöver für die Püppi
  • Feuchttücher - ...wenn erst einmal alles zu kleben beginnt, dann will man die einfach nicht mehr missen
  • Kuscheltier - Für den Notfall. Wenn Tränen fließen. Oder wenn Tränen sich ankündigen. Oder bei Müdigkeit. Bei der Püppi natürlich
  • Bilderbuch - Ja das eigene Buch ist dem Bilderbuch gewichen. Hab eh keine Zeit mehr unterwegs selbst zum Lesen zu kommen, aber ich kann schon ganz toll "muuuuh" und "miau" und "wuff wuff" machen...
  • Greifling - das Kind will schließlich beschäftigt werden
  • Seifenblasenpustedings - I like to entertain you...
  • Lippenpflegestift - wenigstens spröde Lippen möchte ich mir ersparen. Die würden auch einfach nicht zu den Keksen im Haar passen
  • Portemonnaie - Fahrkarte, Babykarte für den Zoo, EC-Karte und/ oder Bargeld für den Drogeriemarkt, Stempelkärtchen für diverse Coffee-Shops. All das muss ja zwischengelagert werden
  • Schnuller - immer wenigstens einen zum Ersatz dabei haben, könnte ja mal zu Engpässen kommen
  • Schnullerkappe ohne Schnuller - ach was, nur eine? Normalerweise habe ich immer gleich mehrere von ihnen in der Tasche. Die wandern nämlich immer mit Schnuller rein, der verlässt die Tasche irgendwann auch wieder, aber die Kappe fliegt zurück ins Taschen-Nirwana.
  • Stoffwindel -Zum kuscheln, saubermachen, kuscheln...
  • zahlreiche Stifte - mal abgesehen von der eigentlichen Funktionsweise sind auch diese prima dazu geeignet, die Püppi zu beschäftigen. Zum Malen ist sie noch zu jung, aber in so einen Stift kann man prima reinbeißen und von einer in die andere Hand wandern lassen
  • Handcreme - siehe spröde Lippen. Nur weniger konsequent genutzt
  • Plastiklöffel -Für den kleinen Hunger zwischendurch... nur leider nicht für mich
  • Reiswaffel - auch nicht für mich
  • Reiswaffel-Krümel - das Resultat des "nicht für mich"
  • TicTacs - wenigstens frischen Atem, denn immer nur nach Kaffee riechen...
  • Smartphone - das wird sogar noch stärker als früher genutzt. Ein Foto hier, ein Foto da... kurze Wasserstandsmeldungen an den Püppi-Papa, an die Oma, hier mal was schnell gegoogelt...
  • Sonnenbrille - wirkt gegen Sonne und Augenringe gleichermaßen
Ja, das trage ich wohl durchschnittlich nun mit mir rum. Ist einfach so passiert. Quasi über Nacht. Meine Tasche ist jetzt die einer Mutti und damit die erweiterte Tasche meines Kindes. Und ganz ehrlich? Ich liebe es, auf alles vorbereitet zu sein.

Du bist neugierig, was in anderen Mama-Handtaschen so rumwuselt? Dann schaue bei Susanne Mierau von Geborgen Wachsen vorbei!

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Donnerstag, 24. Juli 2014

Terrorpueppi on the road


Irgendwie bin ich immer noch ganz stolz auf meine kleine Püppi. Vor zwei Tagen hat es bei ihr nach einem überraschend langen Vormittagsschläfchen plötzlich 'klick' gemacht und sie konnte krabbeln. Noch in Superzeitlupentempo, aber es waren ganz eindeutig die für das Krabbeln notwendigen Bewegungsabläufe. Ich vermute ja insgeheim, dass sie sich in diesem Augenblick nur deshalb so langsam fortbewegt hat, weil sie sichergehen wollte, dass ihre Mama auch ja nichts verpasst. Wackelig waren und sind die Folgeversuche auch jetzt noch, aber sie kommt immer besser voran und schafft mittlerweile so gut das Gleichgewicht zu halten, dass sie sich auch schon in plötzlichen Richtungswechseln und im Hochziehen an Gegenständen übt. Bei letzterem glücklicherweise nur auf die Knie. Die Püppi will die Welt ganz schön schnell erobern. Manchmal auch etwas zu schnell - etwa wenn sie noch gar nicht gelernt hat, sich auch sicher aufzufangen, sobald sie ins Straucheln kommt.
Nun sitze ich hier mit meinem Guten Morgen-Kaffee auf dem Teppich und beobachte nach wie vor recht stolz die Entdeckertouren meiner Tochter (Halt nein, was tut sie da? Sie steht!). Nach zwei Tagen geht die Fortbewegung auch schon ein klein wenig schneller. Für die Multimedia-Einrichtung des Terrorpüppi-Papas geht hingegen vielleicht wirkliches einiges zu schnell, doch das wird den Entdeckergeist der Püppi sicher nicht schmählern.

Sonntag, 20. Juli 2014

Mein Vögelchen wird flügge

Nach einer anstrengenden Arbeitswoche, die erst am Samstag um 17Uhr für mich endete, gab ich mir noch die volle Dröhnung und habe mit vollem Einsatz des Püppi-Vaters den Sonntag dafür genutzt, das Kinderzimmer überhaupt erst zu einem solchen zu machen. Der Beschluss des Familienrats liegt schon eine kleine Weile zurück und nun wird er umgesetzt: Die Püppi muss ausziehen. Ausziehen in die große weite Welt unserer Wohnung. In ihre eigenen vier Wände. Von nun an ist sie eine große Püppi. So hoffen wir es jedenfalls. Schon längst haben wir nämlich das Gefühl, dass wir ihren Schlaf noch mehr stören als sie unseren. Auch wenn ich in manchen Nächten nicht so recht in der Lage bin, diese Zweiseitigkeit unserer Schlafbeziehung unmittelbar zu erkennen, da ich dann schon dabei bin, mich selbst umfassend zu bemitleiden. Wenn ich sehnsüchtig im Dunklen sitze, das Fläschchen zubereite, es der Püppi dann kauernd vor dem Bett reiche und mir die Augen immer und immer wieder zufallen, dann muss ich zugeben, denke ich allein an meinen Schlaf oder vielmehr an den, den ich gerade nicht bekomme.

Das Zimmer jedenfalls ist natürlich immer noch nicht völlig fertig, so fehlen beispielsweise noch all die wilden Tiere an den Wänden. Aber es ist eindeutig schon als Kinderzimmer zu erkennen. Kindersicher ist es auch noch nicht. Das jedoch liegt einzig und allein daran, dass Nachbarn so im Allgemeinen die Angewohnheit haben, sonntags keine Bohrmaschinen zu mögen und wir um vorauseilenden Gehorsam davon ausgehen, dass wir Nachbarn haben, die so sind wie im Allgemeinen Nachbarn eben sind. Noch also könnte die Terrorpüppi vom Regal erschlagen werden, sofern sie versuchen würde, sich an diesem hochzuziehen. Aber sie schläft ja im Baby-Knast und aus dem wird nicht einfach ausgebrochen! Ja als Babyknast bezeichne ich ihr Bettchen derzeit gerne. Denn das ist die einzige Analogie, die mir morgens in den Sinn kommt, wenn sie mich durch die Gitterstäbe hindurch anblickt, immer wieder dran rüttelt und drauf rumklopft. Tja, und nun bekommt sie halt auch noch die passende Zelle dazu.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Ich mecker' mir die Welt, wie sie mir gefällt

Solange ich meine Maus auf dem Arm habe oder sie im Kinderwagen vorne hinausblicken kann, ist sie friedliebend. Doch wehe ihr Ehrgeiz packt sie. Dann nimmt sie unweigerlich die Krabbelposition ein, wackelt vor und zurück, landet zwischendurch auf ihrem Po oder fällt nach vorn, wo sie dem Wackelversuch Schwimmübungen folgen lässt. All das immer und immer wieder und dabei stetig zeternd. Mittlerweile bewegt sie sich auf diese Weise sogar irgendwie durch den Raum, was dem Meckern allerdings keinen Abbruch tut. Damit ich nicht auch noch anfange unentwegt zu meckern, habe ich mir nun vorgenommen, das Gezeter in den kommenden Wochen (ja, ich bin da etwas pessimistisch) einfach mit Humor zu nehmen. Damit das gelingen kann, habe ich meine eingeschränkten künstlerischen Fähigkeiten rausgekramt und mich bei Astrid Lindgren inspirieren lassen. Zwischen Pippi Langstrumpf und meiner Püppi sehe ich zudem eindeutig Parallelen: Beide sind unglaublich stark und beide basteln sich ihre Welt so, wie sie sie brauchen.
Da man den Alltag mit der Püppi sowieso häufig singend verbringt - sie will ja schließlich entertained werden - kommt einfach ein weiteres mehr schlecht als recht gereimtes Lied hinzu: Die Meckerhymne.

Die Terrorpüppi im Kinderwagen: mittlerweile aufgrund des unbändigen Bewegungsdrangs auf dem Bauch liegend angeschnallt

2 x 3 macht 4
widdewiddewitt und 3 macht 9e !
Ich mecker' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt
Hey - Terrorpüppi hollahi-hollaho-holla-hopsasa
Hey - Terrorpüppi - die meckert, wie's ihr gefällt.


Ich hab ne Laus, ne nörgelige Laus,
nen Ehrgeiz, der mich treibt, der mich in den Wahnsinn treibt.
Ich hab ne Laus, nen Ehrgeiz, der mich treibt,
und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1x1 gelehrt.

2 x 3 macht 4
widdewiddewitt und 3 macht 9e !
Ich mecker' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt
Hey - Terrorpüppi hollahi-hollaho-holla-hopsasa
Hey - Terrorpüppi - die meckert, wie's ihr gefällt.

3 x 3 macht 6 - widdewidde Wer will's von mir lernen ?
Allen groß und klein - trallalala bringe ich das bei.
Ich hab ne Laus, ne nörgelige Laus
nen Ehrgeiz, der mich treibt, der mich in den Wahnsinn treibt.
Ich hab' ne Laus, nen Ehrgeiz, der mich treibt,
und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1x1 gelehrt.

2 x 3 macht 4
widdewiddewitt und 3 macht 9e !
Ich mecker' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt
Hey - Terrorpüppi hollahi-hollaho-holla-hopsasa
Hey - Terrorpüppi  - die meckert, wie's ihr gefällt.

3 x 3 macht 6 - widdewidde Wer will's von mir lernen ?
Alleb groß und klein - trallalala bringe ich das bei.


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Montag, 7. Juli 2014

PutzPutzPutz... ein Putzteufel werde ich (nicht mehr)

Wie schon mein letzter Blogeintrag verraten hat, beschäftigt mich gerade die gute alte Hausarbeit. Eine Profi-Hausfrau werde ich wohl nicht mehr und will es, zugegebener Maßen, auch nicht. Ich leide einfach nicht an Putzfimmel, Waschzwang oder Reinlichkeitsmanie. Es muss nicht alles keimfrei und auf Hochglanz geputzt sein, damit ich mich wohlfühle. Eine gepflegte Unordnung macht zudem ein Heim doch erst so richtig wohnlich.
Die Terrorpüppi als Anlass genommen, hatten mein Männe und ich noch in der Schwangerschaft eine schöne große Wohnung gesucht und gefunden. Jetzt sind allerdings auch mehr Zimmer als früher in Ordnung zu halten. Auf unerfindliche Art und Weise herrscht gefühlt binnen weniger Minuten in allen Zimmer unentwegt Unordnung, sobald man mit der Püppi auch nur die Wohnung betreten hat.
Nun lege ich, wie angedeutet, keinen übertriebenen Wert auf Ordnung und Sauberkeit, aber das Chaos nimmt manchmal einfach überhand. Immer häufiger ertappe ich mich bei dem Wunsch, ich hätte doch mehr von den Profi-Hausfrau-Genen abbekommen. Heute habe ich daher eine neue Taktik ausprobiert. Da man mich bei meinem Ehrgeiz packen kann, mache ich die Hausarbeit einfach zum Wettlauf gegen die Zeit. In jedem Zimmer will ich von nun an jeden Tag exakt 5 Minuten aufräumen und putzen. Ziel ist es, so viel wie möglich zu schaffen. Außerdem werden weitere 10 Minuten jeden Tag in einem Raum investiert, um etwas gründlicher zu Werke zu gehen (aber nicht zu gründlich - versteht sich von selbst!). Bei Lust und Zeit gibts noch Zusatzaufgaben. Ich bin sehr gespannt, ob auf Dauer so mehr Ordnung und Sauberkeit herrschen wird - bei verhältnismäßig geringem täglichen Zeitaufwand.


Und ehe hier die Feministinnen laut rufen: "Und was macht dein Mann?" Ich kann beruhigen, dass dieser selbstverständlich ebenso fleißig unterwegs ist - nur ohne Pläne, denn sowas geht für ihn ja mal gar nicht. So hausarbeitsmäßig scheinen wir uns sowieso prima zu ergänzen, jedenfalls gibt es nur bei den täglichen Aufgaben Überschneidungen.
Nur eine Frage bleibt: Wie schafft es die Püppi, obwohl sie sich noch nicht einmal relevant fortbewegen kann, dass in allen Zimmern ihre Sachen rumliegen? Und wie schaffen Mehrfach-Mamas das alles nur?

Samstag, 5. Juli 2014

Oh je ich wasche


Seit die Terrorpüppi auf der Welt ist, machen wir im Haushalt vor allem eines: Waschen. Wie kann ein so kleiner Mensch nur so viel Wäsche produzieren? Jeden Tag dreht bei uns wenigstens eine Trommel ihre Runden, meistens sogar zwei. Wenigstens einmal am Tag wird die Maus umgezogen, weil sie sich vollgespuckt hat. Hinzu kommen Klamotten von uns, die sie ebenfalls getroffen hat. Nicht selten trifft sie auch nur uns. Ebenso hinzu kommen Dreieckstücher, Kuschel/Spuckwindeln sowie Lätzchen und Geschirrhandtücher von mittlerweile mindestens drei Breimahlzeiten am Tag. Besonders freuen wir uns, wenn sie die Bettwäsche erwischt, da kriegt man immer noch mal eine extra Trommel voll. Das neueste Hobby der kleinen Maus tut ihr übriges: Sobald die Windel auch nur eine Sekunde zur Seite gezogen wird, pullert sie los. Die frische Luft scheint sie da einfach zu genießen. Das alles natürlich zusätzlich zum normalen alltäglichen Wäscheverbrauch. Dabei ist sie nicht einmal ein Speikind. Aber ich bin aufgrund dieser Erfahrungen nun einer großen Verschwörung auf der Spur. Die Geburtenrate soll nicht wegen des Rentenproblems erhöht werden, sondern zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen in der Waschmittelindustrie. Daher stellt diese auch die größten Lobbyisten, um die deutsche Familienpolitik voranzutreiben. Da aber in Deutschland eigentlich nur die Automobilindustrie wirklich was zu melden hat, zieht die Familienpolitik am Ende gegenüber anderen Ressorts oftmals den Kürzeren. Deshalb beeinflusst die Waschmittelindustrie auch bevorzugt die Hersteller von Babyprodukten. Die Ärmel von Shirts beispielsweise werden extra etwas länger gemacht, damit sie später auch wirklich mindestens einmal durch das Essen streichen. Selbst findige Eltern (wie wir) denken einfach nicht jedes Mal daran, die Ärmel des Nachwuchses hochzukrempeln. Auch die Lätzchen sind nahezu immer gerade so breit, dass Essen garantiert noch links und rechts davon verteilt werden kann. Zudem dürfen viele Babyklamotten nur bei 30 oder 40° gewaschen werden. Da so aber verschiedene Fleckensorten nicht sofort rausgehen, wird entweder mehrfach oder unmittelbar sofort nach dem Fleckenfiasko gewaschen - mit der Hoffnung, dass der Fleck doch noch rausgeht. Vielleicht aber sollte ich der Waschmittelindustrie einfach trotzen und die Flecken gezielt als dekorative Stylingelemente in das Moderepertoire meiner Wenigkeit sowie das der Terrorpüppi aufnehmen.

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