Sonntag, 31. August 2014

Applaus, Applaus


Applaus, Applaus für deine Taten. Mein Herz geht auf, wenn du das wegmachst. Applaus, Applaus, für deine Art mich zu begeistern. Hör niemals damit auf!
...und jetzt nochmal lesen und zwar mit der passenden Melodie des Refrains eines Songs der Sportfreunde Stiller!
Applaus, Applaus für deine Taten. Mein Herz geht auf, wenn du das wegmachst. Applaus, Applaus, für deine Art mich zu begeistern. Hör niemals damit auf!
Diese Zeilen beschreiben sehr gut die aktuellen Wickel-Sessions. Die Terrorpüppi hat nämlich gelernt, zu klatschen und das tut sie in verschiedenen Lebenslagen. Besonders energisch aber spendet sie mir Applaus beim Wickeln. Plötzlich wird nicht mehr versucht, Reißaus zu nehmen, sondern ich bekomme unentwegt Standing Ovations. So schnell wird man zum Star! War für ein Gefühl! So also fühlen sich all die One Hit-Wonder, solange ihre Songs noch überall im Radio laufen. Denn eines ist klar, heute mag ich für meine Dienste noch belohnt werden mit euphorischem Applaus, aber schon morgen gibt es einen anderen Star, dem zugejubelt werden wird - oder zumindest einen neuen Song.

Samstag, 30. August 2014

Eingewöhnung abgeschlossen: die Püppi ist ein Kita-Kind


Die zweite Woche der Eingewöhnung ist nun vorbei und dieselbige damit auch abgeschlossen. Es gab keine Tränen, keine Probleme, stattdessen ein neugieriges fast 9 Monate altes Kind, das nun (noch) besser isst, (noch) besser schläft und zwei Eltern hat, die sich jetzt wieder den Angelegenheiten zuwenden können, die seit Monaten liegen geblieben sind. Ja ich kann mich nun wieder intensiver meiner Promotion widmen und das kann ich ohne jedes schlechte Gewissen, denn ich sehe, wie gut es meiner Tochter geht. Sie profitiert derzeit davon, dass sie tatsächlich eine 1:1 Betreuung in ihrer Krippe genießen kann, denn sie ist das erste Kind ihrer Gruppe. Erst in der letzten September-Woche kommt das nächste Baby und das muss ja dann auch erst einmal eingewöhnt werden. Im Oktober folgen nochmal zwei und eines im November. Das soll es für dieses Jahr dann gewesen sein. Stück für Stück kann sie sich so nicht nur an die neuen Räumlichkeiten, die neuen Regeln und die natürlich die Erzieherinnen gewöhnen, sondern auch an all die neuen Kinder. Jedes einzelne kann dann intensiv kennengelernt werden, ohne dass es ihr zu schnell zu viel werden sollte. Zumal sie ja dann quasi der alte Hase ist, der den anderen Babys zeigen kann, wo die Rassel hängt. Sie ist stark und sensibel zugleich, also eigentlich die optimalen Eigenschaften, die kleine Babybande dann anzuführen und jede Menge Unsinn zu machen oder einfach nur die Welt kennenzulernen.

Sonntag, 24. August 2014

Kita ist wie... Weihnachten (Gastbeitrag)

Sonntag: Seit Tagen benutzen die Eltern dieses neue Wort: Kita. Ob das was neues zu Essen ist? Habe Hunger!


Montag: Entgegen dem gewohnten morgendlichen Trott sind die Eltern um halb acht endlich mal Gewehr bei Fuß. Da wird das schwarze bittere Zeug gekocht, mein Grießbrei angerührt, gewickelt, angezogen, dass mir bald Schwindelig wird. Warum geht das sonst nicht so flott, frage ich mich. Statt mit mir zu spielen, scheint es heute aber einen frühen Spaziergang zu geben. Auch gut. Nach einer Minute bleiben wir aber schon wieder stehen. Vor uns ein Haus, in das gerade auch andere Kinder gebracht werden. Drinnen fragt Papa nach der Krippe. Ist heute dieses Weihnachten? Habe gar keine Tanne zu Hause gesehen. Wir werden in einen Anbau geführt, wo uns eine Frau begrüßt. Sie ist alleine in einem Zimmer. Auch hier keine Tanne. Aber Kisten voll mit Spielzeug (vielleicht doch Weihnachten?), bemalte Wände, Kuschelecken. Lob an den Innenausstatter. Andere Kinder sind nicht hier, das Spielzeug ist offenbar alles meins (Jippie, ganz sicher Weihnachten). Matratzen zum Schlafen gibt es aber acht. Bleibe erst mal skeptisch. Ich gucke mir alles an, entferne mich aber nicht zu weit von Papa. Man weiß ja nie, ob nicht doch Kinder fressende Weihnachtswichtel umherkriechen. Jetzt streckt mir die Frau die offenen Handflächen entgegen. Aber nichts zu essen drin. Will sie mir zeigen, dass sie ihre Hände gewaschen hat? HOPPLA, sie nimmt mich hoch und wir setzen uns an die Terrassentür. Da sind ja doch andere Kinder. Sie spielen in einem Hof. Ist ja spannend hier. Offenbar gehen wir aber schon wieder.

Dienstag: Wieder alle auf Zack, habe sie wohl langsam im Griff. Es geht zum gleichen Haus wie gestern. Heute aber ein anderer Eingang. Hier ist die Dachkante mit Stachel- und Nato-Draht gesichert. Habe ich mich in dem Ort getäuscht? Vielleicht doch ein Ausbildungscampus für kleine Milizionäre? Werde von den Eltern ja manchmal auch schon als Terrorpüppi bezeichnet. (KITA = Kaserne Internationaler TerrorAspiranten) Die Frau von gestern, nenne sie Sergeant Pepper, nimmt mich gleich mal auf den Arm. Wirkt immer noch nett. An den Wänden auch keine „I Want You“-Poster zu finden. Papa und Sergeant Pepper unterhalten sich über zwei Tassen von dem schwarzen bitteren Zeug, während ich das Spielzeug erkunde. Es fallen Worte wie „Kinder passen sich hier schnell an“, „merken, dass es andere Regeln gibt als zu Hause“. Werde offenbar doch eingezogen, auch wenn euphemistisch von „Eingewöhnung“ gesprochen wird. Im Hof spielen wieder die älteren Rekruten, sehe fast nur Jungs. Aber das kenne ich ja schon vom PEKIP (Programm zur Erziehung Kleiner Internationaler Partisanen). Einer hat eine ganz zerkratzte Nase, wohl Mückenstiche vom Biwak. Zumindest bleibt Papa immer im Hintergrund.

Mittwoch: Schon wieder hier, Papa scheint wegen des bitteren schwarzen Zeugs zu kommen. Sergeant Pepper zeigt mir heute weitere Zimmer. In einem malen die Rekruten wild Kreidestriche auf eine Tafel. Denke, sie basteln an einer Angriffsstrategie für ein Manöver. Oder es ist ein Plan für einen Hinterhalt gegen die Jugendlichen, die am Wochenende über die Mauern klettern und in der Buddelkiste grillen.

Donnerstag: Heute geht Papa zwischendurch mal raus. Habe aber nicht viel Zeit, darüber zu grübeln. Sergeant Pepper zeigt mir den Weg zur Küche. Werde wohl zum Kartoffelschälen abkommandiert. Die erfüllen hier echt jedes Klischee. Werde mal dezent fragen, wer die Frauenbeauftragte hier ist. Da es regnet, trainiert das Bataillon von nebenan auf dem Flur. BobbyCar-Formationen und Sturmangriffe. Hart im Nehmen die Jungs, wer aus dem Sattel fällt, steigt einfach wieder auf. Ihre Härte ist mein Ziel. Da ist Papa ja wieder.

Freitag: Nun fast die ganze Zeit mit Sergeant Pepper alleine. Papa wurde nach einer Tasse von dem dunklen bitteren Zeug rausgeschickt. Sie wollen wohl gucken, ob ich der Sache gewachsen bin. Wir gucken draußen dem BobbyCar-Bataillon beim Ausdauertraining zu. Gelegentlich schweift mein Blick in Richtung Tür ab,
aber ich werde standhalten. Die sollen mich hier ja nicht für ein kleines Baby halten. Zumindest holt Papa mich am Ende wieder ab. Werde mich trotzdem mal bei Mama beschweren, dass er mich neuerdings mit Sergeant Pepper alleine lässt. Am besten gleich morgen früh um 6 Uhr 30.

Samstag, 23. August 2014

Die erste Woche der Kita-Eingewöhnung

Irgendwie ist es ein seltsames Gefühl etwa so wichtigem, wie der Eingewöhnung in die Kita, fern zu bleiben. Habe ich meine Terrorpüppi doch schließlich bisher bei all ihren Schrittchen und Schritten begleitet.
(Streng genommen wird meine Maus natürlich in die Krippe eingewöhnt, aber zu streng müssen wir es auch nicht nehmen. Daher werde ich wohl weiterhin meist von der Kita sprechen.)
Sehnsüchtig jedenfalls habe ich das einzige männliche Familienmitglied unserer kleinen Kernfamilie akribisch Tag für Tag ausgefragt, was  wie wann genau war. Jede noch so kleine Gefühlsregung sollte mir geschildert werden. Ein bisschen wollte ich zumindest auf diese Weise das Gefühl erlangen, als wäre ich hautnah dabei gewesen. Und was soll ich sagen? Es läuft wohl sehr gut. Die Püppi wirkt auch nicht sonderlich verstört, sie ist höchstens etwas aufgekratzter als sonst. Und in ihrem Krabbelgruppentreffen am Mittwoch hat sie zudem das erste Mal das getan, was man in solchen Gruppen zumindest dem Namen nach tut: krabbeln. Sonst bevorzugte sie es, die anderen Mäuschen vom sicheren mütterlichen Schoß aus zu beobachten und in sicherer Entfernung zu spielen. Allzu hektische oder gar rabiate Annäherungsversuche wurden bisher vehement abgelehnt - und das waren letztlich quasi alle Annäherungsversuche durch andere Babys. Aber Mittwoch, ja Mittwoch war nun plötzlich alles anders. Sie entdeckte die Wohnung der Gastmama auf eigene Faust, suchte aktiv die Nähe zu anderen Babys und streichelte liebevoll die Katze des Hauses. Irgendwie muss mein Männe in der Kita (äh Krippe) das falsche Kind  mitgenommen haben, das ist die einzig logische Erklärung für das plötzliche Verhalten. Auch abends mag sie nun lieber gegen 19.30Uhr ins Bett gehen als erst gegen 21Uhr. Und die Nächte erst. Plötzlich werden 6-7 Stunden am Stück ohne jeden Mucks geschlafen - und da geht doch noch mehr! (und weniger, wenn's blöd läuft). Ein wenig wehmütig bin ich trotzdem mittlerweile. Zwar freue ich mich darauf, wieder etwas mehr Zeit für mich und vor allem für meine Doktorarbeit zu haben, aber es ist auch ein komisches Gefühl, wenn das eigene Kind nun bei anderen Menschen Erfahrungen sammelt und Neues lernt. Doch eines ist klar, nicht nur die Püppi, sondern auch ich muss erwachsen werden und dazu gehört wohl auch ein Mehr an Selbständi
gkeit.

Sonntag, 17. August 2014

Hoffen und Bangen: Der Kita-Start naht

Morgen ist es soweit: Die Eingewöhnung in der Kita beginnt. Ich bin schon sehr gespannt - auch weil nicht ich die Eingewöhnung mit meiner Püppi mache, sondern der Papa sie die nächsten Tage und Wochen in die Kita begleitet. Ich bin also lediglich Zaungast und kann die Fortschritte in der Kita nur aus zweiter Hand sowie anhand des Verhaltens meiner Tochter außerhalb der Kita erfahren. Wie sie wohl mit der neuen Umgebung zurechtkommen wird? Wann sie wohl beginnen wird, andere Babys in ihrer direkten Nähe zumindest zu tolerieren? Ihr müsst nämlich wissen, dass meine Püppi mit der erwachsenen Spezies Mensch ganz ausgezeichnet klar kommt - da wird angelacht und verzaubert. Unterhaltungsshows werden sogar von Wildfremden eingefordert. Doch andere Kinder? In den ersten Monaten hatte meine Maus sogar Furcht vor dem bösen Kind im Spiegel und andere Kinder wurden nur toleriert, solange sie auf Mindestabstand waren - also weit weg. So nach und nach durfte der Mindestabstand schon verringert werden, ja die besonders ruhigen Zeitgenossen unter den Babys dürfen sogar ganz nah bei der Püppi sein. Aber bitte keine hecktischen Bewegungen! Und anrempeln und zu viel Körperkontakt sind sowieso nicht akzeptabel. Die böse Spiegel-Terrorpüppi gehört zwar schon längst der Vergangenheit an, aber auch hierfür hat es Zeit gebraucht. Zeit, die unsere Püppi nun auch bei der Eingewöhnung bekommen wird! Zumindest sich selbst findet die Püppi mittlerweile hochgradig sympathisch und das ist ja schon mal ein guter Anfang.

Ich empfehle außerdem

Kita ist wie... Weihnachten (Gastbeitrag)


Freitag, 15. August 2014

Die erste Nacht bei Oma


Gestern war es also soweit. Ich brachte die Terrorpüppi zu Oma und Opa und instruierte meine Mutter über alle wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Ereignisse, die eintreten könnten. Es war aufregend, das erste Mal sein Kind nicht nur für ein paar Stunden in "fremde" Arme zu geben. Doch ich freute mich auch darauf. Eine ganze Nacht DURCH- und am nächsten Morgen dann auch noch AUSschlafen können. Luxus. Hinzu die Möglichkeit, abends ganz unbeschwert mit dem eigenen Mann wegzugehen, ohne ständig abwegen zu müssen, ob die Stunde mehr Spaß die Stunde weniger Schlaf wirklich wert sein würde. Natürlich habe ich immer mal wieder an meine Tochter denken müssen. Ich war davon überzeugt, dass es ihr gut gehen würde bei ihrer Oma - ich war mir nur nicht immer so sicher, ob es nicht für die Oma etwas anstregend werden könnte - gerade die Nacht. Für mich war es eine absolute Wundertüte, wie die Püppi sich nachts in der fremden Umgebung schlagen würde. Hinzu kam erschwerend hinzu, dass sich noch immer ihr achter Zahn durchs Zahnfleisch müht. Am Nachmittag wurde mir die Püppi schließlichn zurückgebracht - und was muss ich hören? Meine Maus hat super geschlafen, viel gelacht, viel gespielt und alles war überhaupt kein Problem. Ein Kind wie aus dem Vorzeigelehrbuch. Braves Mädchen. Damit hat sie sich für weitere Übernachtungen bei ihrer Oma eindeutig qualifiziert - und ich mich für weitere entspannte Abende und Nächte, die mir für kurze Zeit Freiräume verschaffen, den sich alle Eltern ab und an verdient haben.

Mittwoch, 13. August 2014

Aus zwei mach acht


Dem ersten Zahn folgte sehr schnell der zweite. Und dann? Nichts. Gefühlt ewig kam nichts. Gefühlt ewig zumindest. Diverse Leute fragten uns in emsiger Regelmäßigkeit, ob denn "oben" auch schon Zähnchen da seien. So fühlte ich mich manchmal an einen Film meiner Kindheit erinnert: "Und täglich grüßt das Murmeltier". Überhaupt finde ich super interessant, dass sobald in einer Sache der vermeintlich erste Schritt getan ist, dieser nicht einfach auch mal hingenommen wird, sondern sofort ständig nach dem zweiten Schritt gefragt wird.
Und wann bekommt ihr ein zweites Kind?
Ooooh. Die Püppi kann schon krabbeln? Kann sie denn nun auch stehen?
Die Püppi kann ja schon toll selbst Brot essen. Kann sie denn schon mit dem Löffel essen?
Wow seid ihr schon lange zusammen. Wann heiratet ihr?
Aber natürlich sind letztlich doch nicht nur "die anderen" ungeduldig. So sind wir es auch selbst, die wochenlang jegliches quengeln und nächtliche Unruhezutände als Anzeichen von Zahnen vermuteten - und natürlich wieder ewig nicht recht damit hatten. In den letzten drei Wochen jedoch sind die Zähne quasi wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sieben von acht Zähnchen sind so richtig raus und blitzen einen an, sobald die Püppi breit lacht. Zahn Nummer acht quält sich noch in Zeitlupentempo durch das Zahnfleisch und die Püppi leidet und wir Elterntiere leiden gleich mit. Ich sag nur: Gääääähn.
Fischi und Lok sind der Püppi gute Freunde geworden, lindern sie doch ihren Schmerz und lassen sich besonders gern zu den Mahlzeiten mit Essen beschmieren. Nie meckern sie, wenn sie zu hart angepackt oder gar gebissen werden. Ohne zu murren, erfüllen sie ihre Pflicht. Sie sind heimliche Helden, denen ich hier an dieser Stelle einmal laut danken möchte für ihren unermüdlichen Einsatz für ein unbeschwertes Kinderlachen und elterliche Verschnaufspausen.

Montag, 4. August 2014

Guck mal wer da spricht

Es ist 06:28 am Morgen. Ich habe in dieser Nacht nicht geschlafen. Natürlich könnte ich sagen, es hätte an der Püppi gelegen und das hätte es vermutlich auch, wenn ich es je geschafft hätte einzuschlafen. Hab ich aber nicht. Da sie krank ist und sowieso zwischen Mitternacht und jetzt dreimal nach mir gerufen hat, wäre es wohl sowieso eine bescheidene Nacht gewesen. Da stand ich also um Viertel nach sechs an der Wickelkommode im Halblicht und war trotz Schlafmangels einfach nur glücklich. Da lag ein noch schlaftrunkenes Wesen vor mir und wiederholte immer wieder ihr erstes Wort.
Mama.
Das kann sie nun schon seit einigen Tagen sagen, aber so klar und deutlich und so herrlich wohlklingend habe ich es erst heute morgen vernehmen können. Und während ich das schreibe, macht sie ganz ohne ihre Mama die Wohnung unsicher, vergewissert sich nur ab und an ob meiner Anwesenheit und erkundet neugierig die Welt - und ich die ihrige.

Samstag, 2. August 2014

krank sein ist moppelkotze

Moppelkotze ist seit der Geburt unserer Tochter ein von uns allen gekannter, häufig einkehrender Gemütszustand. Er drückt die totale Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation aus. Die Terrorpüppi findet öfter mal was moppelkotze. Meist kann man das durch Entertainment unterschiedlichster Couleur beheben. Dem ist aber nicht mehr so, wenn Magendrücken und eine beschleunigte Verdauung den Alltag bestimmen.Wenn dann obendrein auch noch mitten in der Nacht die Milch schwallartig aufgestoßen wird, dann ist endgültig alles moppelkotze. Interessanterweise gibt es in Norddeutschland auch einen Eintopf, der Moppelkotze heißt, aber das nur so am Rande - zumal Eintopf essen sowieso nicht die beste Idee ist derzeit und mal ehrlich, besonders verlockend hört sich so ein Gericht ja auch nicht an...
Nun aber zurück zum Thema. Wenn man krank ist, soll man sich ja erholen. Nur wie erholt man sich, wenn einfach alle krank sind? Zuerst wurde die Püppi krank, dann folgte ich und schließlich musste der Papa noch nachziehen. Dann waren wir zeitweise alle gleichzeitig krank. Jetzt bin ich zwar wieder mehr oder weniger gesund, wenngleich auch noch nicht ganz fit, aber Vater und Tochter sind weiterhin eher leidend unterwegs. Die beiden finden das moppelkotze und ich auch, weil ich mich endlich mal wieder was ausruhen mag. Ich bin müde und schlapp und gestresst, weil die Püppi den ganzen Tag so 'angespannt' ist. 
Aber wenn alles nicht hilft, dann probiere ich es vielleicht doch mal mit dem gleichnamigen Eintopf.

Follower