Ein Tag Urlaub – Oder der Wunsch nach der Einführung des 30-Stunden-Tages

//Ein Tag Urlaub – Oder der Wunsch nach der Einführung des 30-Stunden-Tages

Ein Tag Urlaub – Oder der Wunsch nach der Einführung des 30-Stunden-Tages

Vereinbarkeit von Familie und Beruf; zugewachsene Bahnschienen

Ich schreibe in letzter Zeit leider sehr wenig. Viel weniger als es mir lieb ist. Wobei. Halt. Eigentlich schreibe ich sogar unglaublich viel, nur eben nicht in meinem Blog sondern für meine Dissertation. Meine Diss disst mich. Ich bin ganz klar für die zeitweise Einführung des 30-Stunden-Tages, damit ich all meine Arbeit schaffen, entspannte Zeit für meine Tochter haben, den Haushalt gebacken und auch ausreichend Schlaf bekommen kann. Und Weihnachten. Ja für Weihnachten möchte ich auch Zeit haben, denn ich liebe Weihnachten. Ich schmelze dahin, wenn in meinem Wohnzimmer das Kerzenlicht flackert, der Duft frischer Plätzchen den Raum erfüllt und ich mich in meine Decke einkuschle und einen wohlschmeckenden Glühwein genießen darf. Selbst mit der Püppi ist das möglich, sogar sie muss ja mal schlafen. Wäre da nur nicht dieser dreiste 24-Stunden-Tag. Der macht mir derzeit einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Nur heute nicht, denn heute ist die Püppi bei ihrer Oma, wird dort garantiert umfänglich verwöhnt und ich darf mich genau in diesem Augenblick an eine Decke anschmiegen und erst einmal tief durchatmen. Und dann ist Paarzeit angesagt: Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und ein Spätvorstellung im Kino. Mal wieder mental Kraft tanken und anschließend Energie aufladen durch eine selbstbestimmte Nacht und vor allem einen nach meinem Gutdünken beginnenden Morgen. Ja und dann beginnen wieder meine 24-Stunden-Tage, die eigentlich 30-Stunden-Tage sein sollten.

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By | 2017-10-07T10:20:24+00:00 November 29th, 2014|Blogchroniken|0 Comments

About the Author:

Mutter von Zweien, Berlinerin, Soziologin, Bloggerin. Jessi ist die Gründerin des Blogs Terrorpüppi. Sie bevorzugt eine undogmatische Sicht auf Familie und Gesellschaft, fordert aber von sich und anderen klare Haltungen ein. Jessi liebt Schokopudding und Berlin, ist Working Mom, Serienjunkie und liebt und lebt gleichberechtigte Partnerschaft und Elternschaft. Mit ihrer soziologischen Perspektive setzt sie sich gerne kritisch-reflektiert mit familiären und gesellschaftlichen Fragen auseinander, zugleich hat sie eine unbeirrbar optimistische Lebenseinstellung.

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  1. Mutter Rabe 30. November 2014 at 19:56 - Reply

    Oh, da bist du schon einen Schritt weiter als ich. Piepsi hat noch nie ohne uns genächtigt, Großeltern wohnen aber auch sehr weit weg. Genieße es!

  2. Terrorpüppi 1. Dezember 2014 at 11:24 - Reply

    Ja, das mit dem Fremdübernachten geht ja gerade so früh ja nur, wenn man jemanden hat, dem man (1) besonders vertraut und der (2) mit Kindern nicht nur gut kann, sondern sich das auch selbst zutraut… so eine Nacht kann unter Umständen seeeehr lang werden 😉

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