Mittwoch, 29. April 2015

#meinOrt - Berlin in 13 Akten: April (2)

 
Es geht in die zweite Runde mit meinem Berlin in 13 Akten - und vielleicht ja in die erste Runde für #mein Ort für andere Blogger und Twitterer!



1. Forschen in der Idylle
 Das ist der Ausblick aus meinem Büro, in welchem ich allerdings so gut wie nie anzutreffen bin. Schon irgendwie idyllisch, so mitten in der Stadt, oder?

2. Vorstadtidyll
Berlin ist nicht nur hippe Partymeile, sondern auch ganz viel Stadtrand und an den wird es mich in den kommenden Wochen noch sehr oft verschlagen.


3. Im Schatten des Tempelhofer Feldes
Einfach mal für einige Sekunden abschalten - und dann schnell der Terrorpüppi hinterher


4. Berlin: Arm, aber...
Arm, aber sexy. Das ist Berlin, wenn man unserem ehemaligen Bürgermeister, dem Wowi, glauben darf. Nahezu jeden Tag aber, wenn ich zum S-Bahnhof Zoo an der Rückseite entlang laufe, dann

Dienstag, 28. April 2015

Kinderbuch des Monats April: Wenn kleine Tiere müde sind. Erste Reime für die gute Nacht


Das Kinderbuch des Monats April ist von Ravensburger Verlag aus der Reihe ministeps das Büchlein "Wenn kleine Tiere müde sind. Erste Reime für die gute Nacht". 
Bei diesem Buch handelt es sich um eine ganz ruhige und sanfte Gute-Nacht-Lektüre, die ab 12 Monaten empfohlen wird. Meine Terrorpüppi ist jetzt fast 17 Monate alt und wird sicher noch eine ganze Weile ihre Freude an diesem Buch haben. 


Coverbild vom Ravensburger Verlag


Zu anfangs hat sich meine Tochter noch nicht für die einfachen, aber sehr süße Reime interessiert. Da wollte sie vor allem immer vor- und zurückblättern und hat solche Tiere gesucht, die sie bereits kannte. Auch der Buchdeckel brachte sie anfangs zum Erstaunen, weil dieser einen Blick auf die erste Seite direkt in die Bärenhöhle bereithält.

Freitag, 24. April 2015

Mein Leben in #Bloggerhausen

Die Blogosphäre - oder wie ich sie liebevoller nenne: Bloggerhausen - spukt seit einigen Wochen intensiv in meinem Kopf herum. Zeitweise als kleiner Poltergeist, weil ich doch recht stark zweifelte, mittlerweile aber wieder mehr wie Caspar, der freundliche Geist. Ich erblicke sie wieder, meine Neugier und Abenteuerlust - und ich fühle mich in Bloggerhausen ganz plötzlich ein klein wenig zu Hause.



Meinen Blog gibt es jetzt seit einem Jahr, aber eigentlich habe ich erst im Februar diesen Jahres ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass ich eine Bloggerin bin oder zumindest eine sein könnte. Als solche möchte ich auch Blogleser und -leserinnen haben, die ich nicht allein aus meinem Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis beziehe. Für letztere habe ich nämlich de facto recht lange geschrieben. Das war genau so auch richtig für mich und ich hoffe jetzt, dass mir meine Blogleser der ersten Stunde auch weiterhin erhalten bleiben, obwohl der Blog sich verändert hat. Mein Blog durchlebt eine Metamorphose und ich hoffe, dass er dabei nicht wie die Titanic auf einen Eisberg zustürmt, sondern stattdessen wie eine Frances 'Baby' Houseman das leidenschaftliche Tanzen entdeckt.

Ich würde sowohl meinen Blog als auch mich mit den drei Worten "auf der Suche" beschreiben. Wer meinen Blog liest, wird keine pass-genauen Antworten auf die drängenden Fragen des Elternseins finden. Ich habe Positionen, diese aber sind meine Positionen und diese modifiziere ich fortwährend auch noch und betrachte sie aus verschiedenen Blickwinkeln. Wie könnte ich sie da anderen als den heiligen Gral der Elternschaft präsentieren? Muttersein bedeutet für mich, auf Reisen zu sein: Auf diesen Reisen erobere ich mir unbekannte Erlebnis - und manchmal auch Leidenskontinente. Hierbei lerne ich eine ganz ungewöhnliche, ja manchmal durchaus befremdlich wirkende Spezies sukzessive kennen. Diese Spezies mit dem Namen Terrorpüppi macht mein Leben

Dienstag, 21. April 2015

Kinder sollten nie einschränken, sondern immer bereichern

Blogreihe: Familienleben zwischen Beruf und Berufung 
 
Heute darf ich euch in meiner Vereinbarkeitsreihe ein tolles Interview mit Juliane präsentieren. Juliane ist nicht nur eine waschechte Berlinerin, sondern auch auf der Suche nach einem alternativen Betreuungsmodell, um Beruf und Familie auf eine andere Art und Weise als häufig üblich miteinander zu vereinbaren - und schon war die Idee des Familienbüros Mohn und Kamille geboren. Heute wird uns Jule davon erzählen, wie sie so den Spagat zwischen Familie und Beruf so meistert und wieso sie so ein Familienbüro für eine gute Lösung hält.


"Das sind meine Inseln, ohne die ginge es für mich nicht."

Bitte stelle dich doch zuerst einmal kurz vor.
Jut. Ich heiße Juliane, bin 30 Jahre alt und Berlinerin. Ja, echt, ich bin hier auch geboren und aufgewachsen und ja, das gibt es noch ;-). Ich habe Kommunikationswissenschaften studiert, dann einen Master in Interkultureller Kommunikation angeschlossen und mich direkt nach dem Studium als Texterin selbstständig gemacht. Das war vielleicht kühn, aber für mich die richtige Entscheidung. Im Oktober 2013 kam unser Sohn Janosch zur Welt, er ist jetzt also 18 Monate alt und ich wohne zusammen mit ihm und meinem Freund in Berlin Prenzlauer Berg. 

Was verstehst du überhaupt unter dem Begriff "Vereinbarkeit"?
Zuallererst denke ich, dass der Begriff immer individuell definiert werden muss. Nach der Geburt eines Kindes steht wohl jede Familie vor der Frage: Und jetzt? Wie stellen wir uns jetzt am besten auf? Wie geht es für uns weiter, wo setzen wir unsere Prioritäten? Und ab dem Punkt kann das meiner Meinung nach nur jeder für sich selbst ausloten. Deswegen kann ich jetzt mal nur für mich sprechen: Für mich heißt Vereinbarkeit, dass die Bedürfnisse jedes Familienmitgliedes genug Raum finden, um ausgelebt zu werden. Und dazu gehört

Montag, 20. April 2015

Du bist geimpft? Dann bist du ja noch mal glimpflich davongekommen #informiertImpfen

"Ist dein Kind geimpft?" Wer diese Frage seit Februar 2015 mit "Ja" beantworten kann, der kommt in öffentlichen und halb-öffentlichen Diskussionen meist glimpflich davon. Die plötzlich auftretenden Masern in meiner Heimat Berlin wurden nicht nur für viele Elternblogger zu einem wichtigen Thema.

Bei Twitter, aber auch in den Leserkommentaren von Spiegel Online gewann ich schnell den Eindruck, dass das Impfen für einige als Ventil für viel aufgestauten Frust fungierte. So wurde in teils drastischer Manier auf so ziemlich jeden eingedroschen, der irgendwie nicht geimpft ist oder gar grundsätzlich dagegen ist.
Trotzdem rief ich am 24. Februar zum allerersten Mal überhaupt auf diesem Blog zu einer Blogparade auf. Ja da Impfen sollte im Mittelpunkt stehen, denn ich fühle mich in besonderer Weise betroffen. Kenne ich doch gleich zwei Fälle von Impfschäden persönlich. 
Dabei handelte es sich um eine Gradwanderung, denn ich wollte keineswegs dazu beitragen, die Welle der Empörung zu einem Tsunami nach vorne zu peitschen. Ich rief deshalb zugegebener Maßen selektiv zur Teilnahme auf. Ich wollte absoluten Impfgegnern keine Plattform geben und ebenso hasserfüllten Impfbefürwortern nicht. Ich habe deshalb zensiert - das erste und

Samstag, 18. April 2015

Ziehung des Gewinners der bosnanova Spieluhr


Die Verlosung der bosnanova Spieluhr ist gestern zu Ende gegangen. Natürlich habe ich euch allen die Daumen gedrückt. Doch es kann nur einen Gewinner bzw. eine Gewinnerin geben!

Daher gratuliere ich ganz herzlich:

mottesmama

Für alle, die nicht gewonnen haben: Auf Facebook läuft derzeit noch bis zum 22.04. eine exklusive Verlosung nur für meine Facebook Fans. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin erhält von mir ein selbst gehäkeltes Kuscheltier seiner bzw. ihrer Wahl! D.h. DU bestimmst das Tier und die Farbe(n) und ich lege los :)

Freitag, 17. April 2015

Vereinbarkeit - Wollen wir das wirklich? (Gastbeitrag)

Blogreihe: Familienleben zwischen Beruf und Berufung 

Und schon geht es weiter mit der Blogreihe zur Vereinbarkeit. Nachdem uns bereits Dani von Glucke und so beehrt, folgt heute die herzliche Anna von Familie Mottes kunterbunte Welt. Anna hat sich umfangreich und in jedem Falle lesenswert Gedanken gemacht und fragt recht provokant: Ja, wollen wir diese Vereinbarkeit denn überhaupt?



Vereinbarkeit - Wollen wir das wirklich?

Ein Gastbeitrag von Anna, Familie Motte kunterbunte Welt

Als ich erfahren habe, dass die liebe Jessica eine Beitragsreihe zum Thema „Vereinbarkeit von Familie & Beruf“ plant, war ich sofort einverstanden mich mit einem Beitrag zu beteiligen.

Bevor ich beginne, möchte ich betonen, dass man die „Mama“ im Text natürlich auch jederzeit gegen den „Papa“ eintauschen kann. Der Einfachheit halber – und weil ich über mich schreibe – steht sie hier stellvertretend für beide Elternteile.  


Das Thema „Kind & Karriere“ beschäftigt wohl alle Eltern – ändert sich doch mit der Geburt eines Kindes alles. Mal eben – trotz Kind – Karriere machen ist nicht mehr so einfach. Trägt man nunmehr nicht nur für sich selbst und sein Leben die Verantwortung, sondern ist ab jetzt auch verantwortlich für dieses winzige Wesen, das aus uns eine Familie gemacht hat.

Ich möchte das Thema heute mal unter einem ganz anderen Gesichtspunkt betrachten. Dabei seien wichtige Kriterien wie Selbstverwirklichung im Job, die Tatsache dass ich gern arbeite und

Mittwoch, 15. April 2015

Liebe unter Druck. Die Last der Vereinbarkeit?

Blogreihe: Familienleben zwischen Beruf und Berufung

Beruf. Familie. Beruf. Familie. Wenn von Vereinbarkeit die Rede ist, dann wird die Partnerschaft häufig außen vor gelassen. Dabei sind wir Eltern beinahe immer zuerst einmal einfach nur Liebende bevor da eine Familie entsteht. Für das dauerhafte Fortbestehen eines gemeinsamen Familienlebens ist es nicht selten von entscheidender Relevanz, dass die Eltern es schaffen auch weiterhin ein Liebespaar zu bleiben. Vor welche Herausforderungen die Zweisamkeit gestellt wird, wenn aus ihr plötzlich eine Dreisamkeit wird, hat auch Dani in ihrem Gastbeitrag beleuchtet.

"Aber was sich wirklich am meisten verändert hat, ist die Zweisamkeit. Wir waren immer auf uns zwei fixiert, wir haben unsere Liebe zelebriert und jetzt geht das einfach nicht mehr. Wir sind jetzt zu dritt, wir dritteln unsere Liebe, wir dritteln unser Bett, wir dritteln unser Sofa." 

Heute möchte ich mich dem Aspekt der Liebe bei der Vereinbarkeitsfrage zuwenden - und dabei nicht nur die Gegenwart in Augenschein nehmen, sondern auch ein kurzen Blick zurückwerfen.

Dienstag, 14. April 2015

Schmunzler des Monats (2)


Das MUSS ich einfach beim nächsten Mal ausprobieren ;) Also vor dem nächsten Impftermin schön Kohleintopf futtern... oder noch besser: Terrorpüppis Vater zum Arzt schicken...


Da ich in diesem Monat gleich MEHRFACH dieses Sprichtwort anwenden durfte... 

Sonntag, 12. April 2015

Ich bemerke, aber kenne dich nicht

Sabine von Fadenvogel hatte wirklich eine unglaublich tolle Idee für eine Blogparade. Es geht ausnahmsweise einmal gerade nicht um die Menschen, die uns lieb und teuer sind, sondern um solche, die uns immer wieder in unserem Alltag begegnen, die wir aber gar nicht persönlich kennen. Fadenvogel nannte sie "Menschen, die ich kenne, aber nicht bemerke". Ich würde das genau andersherum formulieren wollen. Sind es nicht Menschen, die ich zwar bemerke, aber nie wirklich kennenlerne? Ich möchte auch gerne über drei solcher Menschen meines Alltags etwas schreiben.

Samstag, 11. April 2015

Arbeit, die sich aber lohnt!

Ich hatte es ja schon angekündigt. In den kommenden Wochen und Monaten besuchen mich nicht nur andere Blogger und Bloggerinnen, sondern auch zahlreiche Nicht-Blogger, die eine ganze Menge zu erzählen haben über ihre Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Als meinen ersten Gast darf ich euch Christin präsentieren. Christin ist eine langjährige Studienfreundin von mir und eine echte Powerfrau und Supermutter. Für Christin ist es selbstverständlich, dass Kindererziehung und Haushalt fair geteilt werden zwischen den Geschlechtern und dass Kind und Karriere kein Widerspruch sein müssen. Sie macht aber auch deutlich, dass man trotzdem manchmal zweifelt und unzufrieden ist. Das ist das Leben - und kein Grund, seine Entscheidungen jedes Mal grundsätzlich in Frage zu stellen.



"Am Ende des Tage sind wir aber froh und glücklich so wir uns entschieden haben"

Bitte stelle dich doch zuerst einmal kurz vor.
Mein Name ist Christin und ich bin 32 Jahre alt. Im vergangenen Juli bin ich Mutter einer ganz bezaubernden kleinen Tochter geworden. Zusammen mit meinem Mann wohne ich in Leipzig. Als meine kleine Froschprinzessin 6 Monate wurde, haben der Papi und ich den Elternzeitstaffelstab übergeben und seit dem gehe ich – zunächst in Teilzeit – wieder arbeiten. Ich arbeite im Projektsteuerungsteam einer Softwareentwicklungsabteilung. Diese Arbeit ist äußert interessant und fordert mich eben so sehr wie die kleine Froschprinzessin.  

Wann hat sich dir die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf das erste Mal gestellt?
Ehrlich gesagt hab ich mir diese Frage schon im Studium gestellt. Es war zwar nicht so, dass ich mich ständig damit auseinander gesetzt habe, aber der eine oder andere Gedanke ist da schon durch meinen Kopf gewandert. Ich habe mich vor allem gefragt warum man als Frau so unglaublich viel Zeit, Energie und auch Geld in seine Ausbildung investiert, um dann nach der Familiengründung direkt wieder hinten an zu stehen?!

Mittwoch, 8. April 2015

Mein Blog, Dein Blog, Unsere Blogosphäre (Blogparade) #bloggerhausen

Eigentlich wollte ich mich nur einer erneuten Liebster Award-Nominierung stellen. Da ich aber nicht schon wieder Fragen zu Freizeit, Familie, Einstellungen und Präferenzen verfassen wollte, hatte ich dieses Mal 11 Fragen rund ums Bloggen formuliert.
Das Bloggen an sich beschäftigt mich ja derzeit durchaus etwas intensiver. Nicht umsonst habe ich zu meinen Zweifeln auch schon bei Dani von Glucke und so dazu einen Gastbeitrag in Form eine Interviews mit mir selbst verfasst.
Nachdem ich nun gestern weitere Blogs für den Liebster Award nominierte, war die Resonanz erstaunlich groß und zwar genau wegen dieser 11 Fragen. Der Aufforderung, daraus doch eine Blogparade zu starten, konnte ich nicht lange widerstehen und so möchte ich zur Blogparade aufrufen, die ganz selbstreferenziell sich mit uns und unseren Blogs auseinandersetzt.

Immer wieder lese ich "Sharing is Caring". Einige scheinen diese Mitsorge als Selbstverpflichtung zu betrachten und sind sehr aktiv bemüht, die Blogs anderer bzw. einzelne Beiträge zu teilen und zu kommentieren. Andere wiederum sind diesbezüglich zurückhaltender, vielleicht weil sie vor allem für sich selbst bloggen und sich gar nicht so recht als Teil einer Gemeinschaft verstehen oder weil sie einfach nicht die Zeit dafür finden, obwohl sie gerne würden. Die Gründe sind sicherlich vielfältig und es ist vermutlich auch nicht ganz unerheblich, welche Vorstellungen ein jeder davon hat, in welchem Maße man überhaupt teilen, retweeten, liken oder faven sollte. Darüber mag ich gerade weder urteilen oder gar jemanden anprangern. Aber ich bin neugierig. Neugierig darauf, wie ihr euch selbst und eure Blogs seht und wie ihr zu anderen (Familien)Blogs steht.

In meinem Kopf kreisen wirklich wahnsinnig viele Fragen. Ich bin gerade auf der Suche nach meinem Selbstverständnis als Bloggerin. Was für eine Bloggerin bin ich eigentlich und wo will ich mit meinem Blog hin?

Dienstag, 7. April 2015

Eine Reise in die Vergangenheit und ein Blick in die Zukunft

Ich bin gerade einmal drei Jahre alt. Meine Großeltern sind bei mir und es handelt sich vermutlich um meine frühesten Kindheitserinnerungen überhaupt. Die Bilder haben sich in mich eingebrannt und noch heute sehe ich sie ganz klar vor mir. Lange Zeit glaubte ich, dass diese Eindrücke, die so gestochen scharf in meinem Kopf stecken, einfach nur ein wunderschöner Traum sind. Irgendwann aber fragte ich meine Oma danach und sie bestätigte überraschenderweise all die Details, die mir bis heute nicht aus dem Kopf gehen wollen.

Ich sehe einen Teich mit Enten. Rundherum eine große Wiese und nur vereinzelt Bäume. Das Wetter ist trist. . Meine Großeltern sind bei mir und ich bin unglaublich glücklich. Wir waren in einem riesigen Hotel und der Ententeich ist gleich in der Nähe. Wir sind also verreist. Plötzlich bin ich wieder im Hotel. Warmes Licht durchflutet nicht nur unser Zimmer, sondern auch die Hotelflure und die Lobby. Ich renne durch die Räume und fühle mich so unglaublich frei. Auch erinnere ich mich daran, wie viel Freude es mir bereitet, mit dem Fahrstuhl unentwegt hoch und runter zu fahren oder den Flur entlang zu unserem Zimmer zu toben. Meine Großeltern lassen mich gewähren. In meiner Erinnerung waren sie einfach nur da. Für mich.
Szeneriewechsel. Im Hotel gibt es auch ein Spielzimmer und ich weiß noch genau, wie aufregend es ist, es zu entdecken. Das Licht ist hier nicht so warm wie im übrigen Hotel, aber ich kann das Kinderlachen noch immer hören.
Erneuter Szenenwechsel. Ich bin wieder in unserem Hotelzimmer. Ich kann die Hände meiner Oma auf meiner Haut spüren. Sie streicht mir über das Gesicht, lächelt und wünscht mir eine gute Nacht. Ich blicke von meinem Bettchen aus ins Zimmer. Ein großes Doppelbett, zwei Nachttischchen und einen großen Spiegel.
Plötzlich sitze ich gemeinsam mit anderen Kindern an einem Tisch. Ich male mit Tusche. Ein Bild für meine Großeltern. Sie freuen sich wie sich nur liebende Eltern und Großeltern über ein Bild freuen können, auf dem kaum erkennbar ist, was es eigentlich darstellen soll.


Ein letzter Schwenk mit meinem Suchscheinwerfer. Ich sitze an einem Tisch mit anderen Kindern. Es ist ein riesiger Essensraum. In der Mitte des Saals steht eine gigantische Tafel mit so vielen Geschenken, dass ich sie niemals hätte zählen können. Neben der Tafel steht Er. Der Weihnachtsmann. Gleich bei ihm eine Weihnachtselfe. Sie verteilen Geschenke. Ich bin bin unbeschreiblich aufgeregt. Das Kerzenlicht, der Geruch von Keksen und dann irgendwo auf diesem Tisch: ein Geschenk für mich. Es dauert eine schiere Ewigkeit, bis mich die Elfe endlich aufruft. Endlich darf ich aufspringen und mein Paket bekommen.

All diese scheinbaren Kleinigkeiten haben die Jahre überdauert und schimmern durch den Nebel meiner Kindheitserinnerungen. Sie bedeuten mir wahnsinnig viel, denn in ihnen stecken so viel wunderbare Erinnerungen an die Liebe, mit der ich schon in frühester Kindheit gesegnet war. Es sind Erinnerungen auch an meine Oma, die heute nicht mehr bei mir ist und der ich so gerne meine Tochter, also ihre Enkeltochter vorgestellt hätte. Es sind vor allem aber auch Erinnerungen, von denen ich mir wünsche, dass in der Zukunft  auch meine Tochter sie in ähnlicher Weise haben wird. Die Liebe, die ich einst geschenkt bekam, soll sie ebenso spüren können, auch wenn bereits 30, 40 und mehr Jahre vergangen sein mögen.

Meine Gedanken schweifen nun weiter umher. Vor Ostern waren wir für zwei Tage weggefahren. Das erste Mal mit der Terrorpüppi in einem Hotel. Mit ihren 16 Monaten wird sie wohl nicht solch klare Erinnerungen an ihren ersten Hotelaufenthalt haben wie ich heute, aber dennoch. Wie sehr ich mich doch selbst in ihr wiedererkannt habe. Wie aufgeregt sie mit dem gläsernen Fahrstuhl das Hotel unentwegt erkundet hat.Wie sie die Hotelflure entlang getobt ist wie ich einst.Wie unerschrocken sie ist. An was sie sich in Zukunft wohl mal erinnern können wird?

Für wunderbare und nachhallende Erinnerungen muss man nicht um die Welt reisen. Es kommt darauf an, mit wem man durchs Leben reist. Ich will meine Püppi auf ihrer Reise begleiten, wohin diese sie auch führen wird.


An all das denke ich, während ich nach einem ermüdenden Zubettbring-Kampf endlich auf meiner Couch versacken kann. Ich trinke ein Glas Rotwein, den ich von der Bloggeraktion "Urlaub aus der Flasche" zugeschickt bekommen habe.

Urlaub aus der Flasche


Was sind eure frühesten Kindheitserinnerungen? Es würde mich freuen, wenn ihr mir davon erzählt!

Liebster Award Part 2

Heute wird noch geliebstert hier auf meinem Blog. Mittlerweile haben sich nämlich 2 Nominierungen erreicht und diesen werde ich mich nun widmen :)


Mit dem Liebster Award nominieren sich Blogger und Bloggerinnen untereinander, mit dem Ziel die Neulinge und Unbekannten unter den Blogs bekannter zu machen. Im Netz habe ich auf Anhieb gleich mehrere Regeln finden können. Eines wird mir schnell klar, es handelt sich um einen digitalen Kettenbrief, von dem man als Blogger eigentlich nur profitieren kann.
Nachdem ich ja schon auf den mich nominierenden Blog zurückverwiesen habe, soll ich nun die Fragen beantworten, die mir mit meiner Nominierung überreicht worden sind. Sobald ich das getan habe, soll ich mir selbst Fragen überlegen, denn nun bin ich damit dran, andere Blogger und Bloggerinnen zu nominieren.

Als erstes hat mich die liebe Bine von Bines Welt nominiert und später hat mich auch das Wundermädchen noch benannt. Leider kann ich derzeit nur die Fragen von Bine abufen, sodass diese stellvertretend für beide Nominierungen stehen werden!

1. Welcher Urlaubstyp bist du? Berge oder Meer?
Sowohl als auch und doch wieder nicht. Ich liebe vor allem Städtetrips!

2. Was sind deine Schwächen?
Ungeduld, Schokolade, Faulheit

3. Und deine Stärken?
Meine Fähigkeit zu lieben und zu verzeihen, meine analytischen Fähigkeiten

4. Welches ist dein Lieblingsgetränk?
Milchkaffee, Club Mate, Hefeweizen

5. Gibt es einen Gegenstand, auf den du bei Reisen nie verzichten kannst?
Die Kamera. Ich liebe es, noch Jahre später in Erinnerungen schwelgen zu können mit Unterstützung meiner Fotos.

6. Lieber Geschminkt oder natürlich?
Natürlich. Bin im Alltag quasi ungeschminkt.

7. Magst du eher Krimis oder Schnulzen?
Krimis :)

8. Bist du berufstätig und wenn ja, als was?
Derzeit schreibe ich meine Doktorarbeit. Zwischendurch habe ich parallel dazu auch zusätzlich gearbeitet, aber jetzt im Endspurt werde ich vermutlich auschließlich analysieren und schreiben...

9. Was bedeutet das Bloggen für dich?
Mich selbst und die Welt entdecken. Gedanken loswerden, mich sortieren und mich mit anderen austauschen.

10. Lieber ein Kind oder mehrere und warum?
Zwei bis drei Kinder, ich habe selbst einen Bruder und Geschwister haben ist toll. Außerdem fühle ich, dass mir eines nicht reicht.

11. Welche Sportarten magst du?
Basketball, Handball, Fußball, Schwimmen


Und jetzt meine Nominierten und die Fragen an sie:

Liebe Teilzeitmutter, Frau Chamailion, Anja von der Kellerbande, Frühlingskindermama, Dani von Glucke und so, Noch ne Muddi, Zwergenzimmerchen, Sabine von Fadenvogel, Jasmin von Wurzeln und Flügel, Andalusienmutti und Katharina von Küken und Nest bitte beantwortet mir folgende 11 Frage. Diesmal drehen sich alle Fragen rund ums Bloggen selbst!

  1. Welchen Blog - abgesehen von deinem eigenen - würdest du mir als allererstes empfehlen wollen?
  2. Bitte schau dir doch mal die Blogs der anderen Nominierten an. Welche Beiträge sollte ich unbedingt von ihnen lesen?
  3. Welchen meiner eigenen Blogposts würdest du weiterempfehlen?
  4. Welchen Blogger oder welche Bloggerin möchtest du gerne mal im richtigen Leben kennenlernen?
  5. In welchen Situationen und welchen Menschen erzählst du außerhalb des Internets von deinem Blog?
  6. Wenn du dir aussuchen könntest, mit jemanden ein Interview auf deinem Blog zu führen - egal mit wem - wer wäre das?
  7. Beschreibe mir deinen Blog in drei Worten.
  8. Welche Art von Beiträgen liest du gerne auf anderen Blogs?
  9. Welche Art von Beiträgen magst du überhaupt nicht gerne auf anderen Blogs lesen?
  10. Was würdest du anderen Blogger-Neulingen raten?
  11. Was hast du dich beim Bloggen schon "immer" gefragt?

Ich bin gespannt auf eure Fragen!

Nachtrag: Natürlich freue ich mich noch mehr auf eure Antworten!

Freitag, 3. April 2015

Verlosung einer bosnanova Spieluhr (Werbung)

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Spieluhr Eule mit Sandmannlied von bosnanova

Bisher gab es ja auf meinem Blog noch keine Verlosungen. Auch in naher Zukunft wird es diese nicht im Überfluss geben. Doch für bosnanova mache ich gerne eine Ausnahme.
die Bildrechte liegen bei bosnanova
Bei bosnanova kann man nämlich nicht nur schöne und zugleich praktische Möbelstücke aus Vollholz für das Kinderzimmer erwerben, sondern ebenso handgefertigte Spielsachen oder Kuscheltiere - und das alles mit dem Gefühl, ein Produkt zu unterstützen, welches es auch verdient hat. Gerade für Kinderprodukte sind natürlich auch die verwendeten Materialien von großer Relevanz. Bosnanova verwendet ausschließlich natürliche Materialien (Vollholz, Baumwollen, Wolle) und achtet darauf, dass diese aus ökologisch und sozial verträglichen Quellen stammen.

Nela Quandt ist die Gründerin von bosnanova und sie widmet sich mit Herzblut ihrem kleinen Familienunternehmen. Genau das sieht man auch der gesamten Präsenz von bosnanova an. Die Kinderprodukte werden allesamt in Bosnien angefertigt, wo Nela und ihre Familie herstammen. In Deutschland ist das Bosnien-Bild ja noch keines, welches auf ein blühendes, aufstrebendes Land mit kreativen Bewohnern verweist. Doch bosnanova schafft genau dies: Sie unterstützt ihre zweite Heimat, indem sie vor Ort produziert und uns zeigt, was da schon für tolle Produkte entstehen. Bei bosnanova hat man es sich zur Philosophie gemacht, Arbeit fair zu entlohnen und Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass jeder seiner Beschäftigung nachgehen kann, ohne dabei unnötige gesundheitliche Risiken eingehen zu müssen. Außergewöhnlich finde ich hierbei, dass bosnanova mit lokalen Frauenvereinen kooperiert. In solchen schließen sich nämlich Handarbeiterinnen zusammen, um auf diese Weise ihren Lebensunterhalt überhaupt erst finanzieren zu können. Hier erfahren die Frauen aber auch für ihr Engagement und für ihre Ideen Wertschätzung. 

Als großer Häkelfreund finde ich vor allem auch die gehäkelten Spieluhren besonders toll. Es freut mich daher besonders, dass mir Nela Quandt für euch eine Spieluhr zur Verfügung gestellt hat. Diese spielt die Melodie des Sandmanns (endlich nicht LaLeLu!) und ist ein echtes Unikat. Jeder der selbst häkelt weiß, dass am Ende kein Stück dem anderen haargenau gleicht.


Die Spieluhr ist zwar blau, aber ich bin mir ganz sicher, dass auch kleine Mädchen sich darüber freuen werden. Ich finde sowieso, dass man Kinder mindestens zweifarbig großziehen sollte. Am besten bunt, aber darüber blogge ich vielleicht einmal anderer Stelle.

Also hüpft zahlreich in den Lostopf!

Liebe Grüße
Jessi

P.S. Wenn Probleme mit der Kommentarfunktion bestehen sollten, dann schickt mir zur Not euren Kommentar via E-Mail oder auf Facebook zu und ich füge den Kommentar für euch ein :)

Regeln der Verlosung:
  • Mitmachen kann zunächst einmal jeder, der über 18 Jahre jung ist
  • Dann musst du auf dem Blog einen Kommentar, in dem du mir verrätst, für wen du die Spieluhr gewinnen möchtest. (1 Los)
  • Hinterlasse in deinem Kommentar eine Kontaktmöglichkeit für den freudigen Fall eines Gewinnes. Wenn du deine Kontaktdaten ungern öffentlich auf einem Blog hinterlassen möchtest, dann schicke mir zusätzlich eine E-Mail mit deinen Kontaktdaten (stock.jessica@gmail.com) mit dem Betreff "Verlosung" und wichtig: einen eindeutigen Verweis auf den Kommentar, den du auf meinem Blog anonym hinterlassen hast.
  • Wenn du deine Gewinnchancen erhöhen möchtest, dann kannst du Extra-Lose sammeln:
  1. Werde bei Facebook Fan vom Blog Terrorpüppi (1 Extra-Los). Solltest du schon Fan sein, dann vermerke das in deinem Kommentar. Da Sharing gleich Caring ist, würde ich mich außerdem freuen, wenn du meinen Beitrag bei Facebook teilst (1 weiteres Extra-Los).
  2. Für da Folgen bei Twitter und Retweeten der Verlosung kann man ebenfalls jeweils 1 Extra-Los sammeln.
  3. Zuletzt würde ich mich über ein Herzchen bei Brigitte Mom freuen. Verratet mit in eurem Kommentar, welches Herzchen ihr mir gegeben habt, dann gibt es noch ein Extra-Los.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, es besteht keine Gewähr und auch keine Barauszahlung des Gewinnes. Der Gewinn ist von bosnanova zur Verfügung gestellt worden. 
  • Das Gewinnspiel endet am 17. April 2015 um 23:59 Uhr. Dabei zählt der Zeitstempel im Kommentar.

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