Sonntag, 31. Mai 2015

#meinOrt - Berlin in 13 Akten: Mai (3)


Zum dritten Mal nun stelle ich euch in 13 Bildern mein Berlin dar, so wie es sich mir im Mai gezeigt hat. Ich hoffe, ihr bekommt Stück für Stück mein Berlin-Feeling.

Besonders freuen würde ich mich auch über weitere Beiträge, natürlich auch von Nicht-Berlinern...


1. Feuchte Höschen-Garantie

Der Wettbewerb unter den Hochschulen ist ja in ganz Deutschland mittlerweile recht ausgeprägt. Exzellenz-Unis und so. Aber die Konkurrenz unter den Berliner Universitäten scheint besondere Blüten hervorzubringen. Jetzt lockt die TU Berlin auch schon mit einer feuchten, pardon, blauen Grotte, Na ob's hilft?

2. Ich hab wohl nen Vogel

Ich liebe Berlin. Wirklich. Aber trotzdem würde ich gerne dem einen oder anderen gerne Mal nen Vogel zeigen. Meistens halte ich mich aber dann doch zurück, mal aus Höflichkeit, mal aus dezenter Angst, ich könnte dann die Sterne vor Sonnenuntergang sehen. Aber vielleicht habe ich das bisher einfach von der falschen Seite betrachtet: Bin ich womöglich, diejenige, die eigentlich nen Vogel hat?

Freitag, 29. Mai 2015

Kinderbuch des Monats Mai: Bist du meine Mama?

Bei uns stehen ja mittlerweile schon so einige Kinderbücher im Buchregal und noch mehr davon werden von der Püppi täglich durch die gesamte Wohnung geschleppt. Regelmäßig stelle ich euch daher ein absolutes Highlight aus unserer Buchsammlung vor. 


Das Kinderbuch des Monats Mai ist vom Oetinger Verlag herausgegeben, von Christiane Hansen und Sandra Grimm gestaltet und trägt den Titel:


Bist du meine Mama? 

Dienstag, 26. Mai 2015

Vom vielleicht besten Geburtstag zum Nicht-Geburtstag #thebestBurzeltagever

Die liebe Dani von Glucke und so hat zu einer sehr speziellen Blogparade aufgerufen. Es geht darum, den besten Geburtstag, den man bisher hatte, zu verbloggen. Und was soll ich sagen? Ich liebe Geburtstage - allen voran den meinigen.



Den besten - aber welchen nur?


Ich hatte ja jetzt schon so einige Male Geburtstag und ich mochte jeden einzelnen, denn es war immer (bis auf einmal!) einfach mein Tag. Schon als Kind hatte ich an meinem Geburtstag den ganzen Tag über ein ganz wunderbares Gefühl. An meinem Geburtstag fühle ich mich einfach ganz außergewöhnlich toll und so geht es mir noch heute.
Dabei war es stets egal, ob ich den als große Sause oder im kleinen Kreise meiner Allerliebsten verbrachte. Ob groß oder klein, zu Hause oder unterwegs, ob aufwendig oder stinknormal, das war nie entscheidend. Da ich aber momentan häufiger an meine Studienzeit zurückdenke, komme ich nicht umhin, mich an diesen einen Geburtstag, nämlich meinen 28. in besonderer Erinnerung zu haben.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Oma heißt die spanische Lösung der Vereinbarkeit (Gastbeitrag)

Blogreihe: Familienleben zwischen Beruf und Berufung 

Die deutsche Diskussion um Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ja eine durchaus spezielle, sobald man es wagt, über den nationalen Tellerrand hinaus zu blicken. Deutsche Mamas werden schnell zu Rabenmüttern degradiert. Aber wie läuft das denn eigentlich so in anderen Ländern? Ich freue mich sehr, dass die liebe Susanne alias Andalusienmutti heute bei mir zu Gast ist und von der spanischen Lösung der Vereinbarkeit erzählt. 

Wenn ihr noch Fragen habt, dann schickt sie mir einfach zu oder kommentiert den Beitrag, denn Susanne wird später auch noch für ein Interview bereitstehen! Nun aber viel Spaß beim Lesen!


Oma heißt die spanische Lösung der Vereinbarkeit

Ein Gastbeitrag von Susanne, Andalusienmutti

Die Bildrechte liegen sein Andalusienmutti

Nur 16 Wochen Elternzeit, dann geht's zurück in den Job

Seit neun Jahren lebe ich in Andalusien, seit zwei Jahren bin ich Mutter und kriege am eigenen Leib mit, wie das hier so mit arbeitenden Müttern gehandhabt wird. Wie in fast allen Ländern ist auch hier die Frage der Vereinbarkeit eine sehr schwierige und nicht so recht zu beantworten. Es gibt verschiedene Modelle. Jeder versucht irgendwie eine Balance zu finden, meist auf Kosten der Kinder und Mütter. Das fängt schon mit der Elternzeit an. Ganze 16 Wochen hatte ich zur Verfügung, um mich in die Rolle als frischgebackene Mutter einzuleben bevor es schon wieder hieß: Zurück ins Büro! 4 Monate sind wahrlich nicht viel, da hat man ja gerade einmal angefangen, einen Rhythmus zu entwickeln, jedenfalls war das bei uns so. Mein großes Glück war und ist meine Chefin, sie erlaubte mir, von zu Hause aus zu arbeiten. Damit waren schon einmal 2 Stunden Fahrzeit am Tag eingespart. Trotzdem musste ich natürlich darüber nachdenken, wie der Minimensch in meiner Arbeitszeit betreut werden sollte. 

Dienstag, 19. Mai 2015

Nein, ich habe kein schlechtes Gewissen #worklifefamily #scoyo

Blogreihe: Familienleben zwischen Beruf und Berufung

Kaum schaltete ich mein Smartphone heute morgen ein, war so ziemlich das erste, was mir entgegen schrie, die Frage: Habt auch ihr ein schlechtes Gewissen? Alu von Grosse Köpfe ruft gemeinsam mit Scoyo zu einer Blogparade über das (schlechte) Gewissen von Eltern und Vereinbarkeit auf. Die Blogparade wird sicher spannend, allerdings hoffe ich inständig, dass nicht alle ins gleiche Rohr blasen. Ich hoffe auf kontroverse Beiträge und auch ein wenig auf Menschen wie mich, die verdammt noch mal nicht ständig an einem schlechten Gewissen leiden.

Das schlechte Gewissen als Gepäckstück aller Eltern?!

Ich bin es schrecklich leid, überall von diesem ominösen schlechten Gewissen zu lesen. Es gehört mittlerweile ja regelrecht zum guten Ton, dass ein jeder ein schlechtes Gewissen hat - ja haben muss. Nicht selten höre ich mir erst eine ganze Weile an, wie toll der neue Job ist, wie viel Spaß er macht und wie gut alles laufe, aber dann, ja irgendwann kommt dieser Nachsatz mit dem schlechten Gewissen: Natürlich habe man auch ein schlechtes Gewissen. Man würde ja eigentlich viel lieber mehr Zeit mit der Familie verbringen, aber das versuche man anderweitig auszugleichen.
Das schlechte Gewissen scheint zum modernen Gepäckstück von Eltern dazu zu gehören, aber ganz ehrlich? Ich lasse nicht zu, dass es zu meiner täglichen Last wird oder gar, dass andere mir diese Last aufbürden.

Ja geht's noch?

Montag, 18. Mai 2015

Absolut lesenswert - Empfehlungen by Terrorpüppi (1)

Ich möchte euch in regelmäßigen Abständen gerne einige besonders tolle Blogposts ans Herz legen, denen ich begegnen durfte und die mich in der einen oder anderen Weise berührten - egal ob ernst, lustig oder vielleicht auch traurig.

Wenn ich dich schlafen lege - vom Blog Emil und Ida

Dieser Text traf mich ganz unvorbereitet, denn was kann so ein Text zum Thema Schlafen schon großartig Neues berichten, was ich nicht entweder aus eigener Erfahrung bereits kenne oder wovon ich zumindest schon gelesen habe. In diesem Beitrag aber wird gar nicht vom Schlafen geschrieben, sondern von der Zeit davor, die häufig zunächst eine totale Katastrophe ist, aber dann den Tag ganz sanft und intensiv ausklingen lässt.
"Aber dann wird es schön. Dann wird es innig. Und sehr nah. Sehr intensiv und auch sehr besonders."
Dieser Blogpost schafft es auf eine wundersame Weise, uns Eltern daran zu erinnern, solche Momente zu genießen, statt sie nur schnell hinter uns zu bringen. Der wohlverdiente Feierabend lässt sich dann nämlich noch viel mehr genießen.

Freitag, 15. Mai 2015

In Gedanken bin ich schon im Urlaub

Bis zu unserem ersten richtigen Familienurlaub ist es eigentlich gar nicht mehr lange hin und ich freue mich auch schon sehr auf ihn. Aber heute, genau jetzt, nach Tagen des Unwohlseins und Rumkränkelns brauche ich jetzt sofort einen Tag Urlaub und zwar ganz für mich allein. Nur wie um Himmels Willen soll ich mir den ergattern? Genau. Kann ich knicken. Aber halt! Träumen wird ja wohl noch erlaubt sein. In Gedanken bin ich ja schon längst im Urlaub, dann kann ich auch einfach in Gedanken einen Urlaubstag verleben.

Gedankenreisen stellen schließlich spezielle Entspannungstechniken dar, die dazu dienen, Stress abzubauen. Die imaginierten Bilder einer solchen Reise können, wenn man sich richtig darauf einlässt, dazu führen, dass sich der Puls verlangsamt, sich die Muskulatur auflockert und man beginnt, Glückshormone auszuschütten. Na das hört sich doch vielversprechend an! Gesagt, getan... Und damit ihr euch in etwa vorstellen könnt, was mir so auf meiner Reise in Gedanken widerfahren ist, habe ich versucht, sie euch nachfolgend aufzuschreiben.

Die Sonne kitzelt in meinem Gesicht. Vorsichtig öffne ich die Augen und erhasche einen kurzen Blick auf die Uhr. Es ist 8Uhr morgens. Schnell schließe ich meine Augen wieder und genieße es einfach nur, wie die Sonne über mein Gesicht streichelt. Normalerweise bekomme ich in etwa um die gleiche Zeit Patschehändchen ins Gesichts geklatscht und diese Abweichung von meiner Normalität muss ich einfach genießen. Ich beschließe noch etwas weiter zu schlafen. 

Donnerstag, 14. Mai 2015

Man kann keine Vollzeitkraft und Vollzeitmutter sein (Gastbeitrag)

Blogreihe: Familienleben zwischen Beruf und Berufung 

Mit Dani (Glucke und so) und Anna (Familie Mottes kunterbunte Welt) waren in dieser Blogreihe schon zwei tolle Bloggerinnen zu Gast bei mir auf dem Blog. Heute geht es genauso weiter. Ich darf euch heute einen sehr aufschlussreichen Beitrag von Yasmin präsentieren, die sonst besser bekannt ist unter ihrem Bloggernamen Rabenmutti, unter dem sie auch ihren Blog führt. Und wer sich ein bisschen in der Tierwelt auskennt, weiß ja, dass Rabenmuttis ganz zu unrecht ihren Ruf haben. Viel Spaß nun aber beim Lesen!



Man kann keine Vollzeitkraft und Vollzeitmutter sein

Ein Gastbeitrag von Yasmin, Die Rabenmutti


Neulich kam bei Terrorpüppi eine Diskussion um Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf. „Genau mein Thema“ dachte ich mir und habe mich alsbald freiwillig gemeldet, als sie nach BloggerInnen für einen Gastbeitrag gesucht hatte.
Geplant war eigentlich einen Beitrag dazu zu schreiben, wie ich mein Leben trotz 2 Jobs, Blog und Kind handle, aber dennoch wohl nie meine gewünschte Führungsposition erreichen werde. Allerdings hat sich seither einiges getan, weswegen ich das Thema gern ein wenig anders ausrichten möchte. Auf Twitter gab es zuletzt eine Diskussion zu Müttern, die in Teilzeit arbeiten, aber die gleiche Leistung erbringen wie Vollzeitmitarbeiter. Wenig später kam dann der Beitrag von einer Dame (die ich nicht benennen möchte, um ihr nicht noch mehr Bühne zu bieten) auf Brigitte online, der genau das Gegenteil behauptet hatte: Mütter bremsen ihre Kollegen aus. Und das war noch der nette Teil des Artikels.


Bildrechte liegen bei der Rabenmutti

Teilzeitkräfte sollten Vollzeitarbeiten erledigen - NOT

Nun bin ich in mich gegangen und habe beide Seiten überdacht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass keine der beiden Seiten so wirklich auf mich zutrifft: Einerseits bin ich nur in Teilzeit beschäftigt. Ich arbeite 30 Stunden in der Woche, bin also 3,5 Tage auf der Arbeit. Die restliche Zeit verbringe ich mit meiner Tochter Claire. Wenn sie im Bett ist, arbeite ich noch für einen weiteren Arbeitgeber und kümmere mich um meinen Blog (der auch ein bisschen Taschengeld einbringt). Schon jetzt merke ich, wie mir das an die Substanz geht. Einerseits hätte ich gern mehr Zeit für Claire, aber andererseits bin ich derart gestresst, dass sie mir auch schnell auf die Nerven geht und ich auch schonmal einen Schrei loslasse, wenn es eigentlich nicht angebracht ist. Das tut mir dann auch immer sofort leid, weil ich weiß, dass es eigentlich meine Schuld ist. Ich bin überfordert. Sehe aufgrund der finanziellen Situation aber keine andere Möglichkeit, als weiterhin so viel zu arbeiten.
Allerdings sehe ich es dann auch nicht ein, so viel zu arbeiten, wie es manch Mutter in der Twitter-Diskussion für angebracht hält: Man solle genauso viel arbeiten wie eine Vollzeitkraft. Wenn man mal wegen des Kindes zu Hause bleiben muss, muss man alles in Windeseile aufarbeiten. Keine Pausen machen, durcharbeiten, bloß nicht verschnaufen. Ja geht´s noch? Nicht, dass eine Mutter ohnehin eine 3-fach Belastung aushalten muss, dann darf sie sich auch noch keine Pausen gönnen und soll bei sehr viel weniger Gehalt das gleiche leisten? Never. Also wer sowas macht, sorgt gerade dazu, dass Mütter unfair behandelt werden. Ich weiß, dass ich als Teilzeitkraft keine 100% geben kann und will das auch nicht, denn dann will ich auch genauso gut bezahlt werden. Keine Diskussion.

Mütter bremsen ihre Kollegen aus

Natürlich heißt das aber auch nicht, dass

Mittwoch, 13. Mai 2015

Schmunzler des Monats (3)

Damit auch ihr einen Grund für zum Schmunzeln habt, gibt's hier meine Best-of-Tweets der letzten 4 Wochen!


Sonntag, 10. Mai 2015

Du musst nicht viel, aber verdammt noch mal: Sei eine gute Mutter

Man muss nicht viel im Leben und nicht selten steckt hinter dem "das muss ich so machen" lediglich ein gefühlter Zwang. Es könnte schon anders sein, nur die Konsequenzen scheut man. Heute am Muttertag durfte ich viele Blogposts und Artikel sehen und lesen, in denen das Muttersein gefeiert worden ist. Das ist auch genau richtig so, denn ja, wir Mütter haben so einen Tag verdient. Wir guten Mütter haben ihn verdient. Zu einer guten Mutter wirst du nicht, weil du die tollsten Rezepte kochst, die meisten und teuersten Geschenke machst, die ausgefallensten Bastelideen hast, dir die genialsten Ausflugsideen in den Sinn kommen oder du alle Elternratgeber beherzigst.

Nein, eine gute Mutter bist du, wenn du immer wieder versuchst, die beste Mutter zu sein, die du für dein Kind sein kannst. Wenn du dabei deinem Kind all deine Liebe schenkst, ohne Gegenleistungen zu erwarten; wenn du liebst, auch wenn du dich gerade ärgerst, du schlechte Laune hast, dich im Ton vergreifst oder wenn du müde und kraftlos bist, dann bist du eine gute Mutter. Wenn du dein Kind bedingungslos liebst und stets darin bemüht bist, Schaden von ihm abzuwenden, dann bist du eine gute Mutter. Eine gute Mutter bist du, wenn du dabei deinem Kind zugleich auch mit alledem ausstattest, was es braucht, um die Welt für sich zu entdecken und seinen eigenen Platz in ihr zu finden. Eine gute Mutter bist du, wenn du dein Kind vor dem Bösen der Welt zu schützen versuchst und es gleichzeitig so stärkst, dass es dem Bösen zu trotzen vermag, wenn es ihm doch einmal begegnet. Eine gute Mutter bist du, wenn du deinem Kind zeigst, wie wunderschön diese Welt trotz all des Grauens, der Tragödien und der Sorgen ist. Eine gute Mutter bist du, wenn du liebst.

Samstag, 9. Mai 2015

Schwer bepackt. Von wegen Mütter sind unflexibel

Blogreihe: Familienleben zwischen Beruf und Berufung 

Immer wieder hört man es: Mütter seien unflexibler als ihre kinderlosen Pendants. Erst gestern durfte man das in sogar in der Brigitte lesen. Wir wären mit unseren Gedanken eigentlich immer nur zu Hause und stellen egoistischer Weise unsere Familie über das Wohl von Arbeitgebern und kinderlosen Freunden. In diesem Sinne seien wir schwer bepackt, zu bepackt und geistig nicht frei genug für unser Umfeld. Dabei bin ich als Mutter doch längst eine Chefin 2.0. Das wirkt sich natürlich auch auf meine anderen Lebensbereiche aus. Heute zum Beispiele habe ich einer guten Freundin beim Umzug geholfen. Da der Mann krank darnieder lag, blieb mir nichts anderes übrig, als meine Püppi einfach mit zum Umzug zu nehmen. So ein Kind, also zumindest mein Kind, muss allerdings bei so einem Umzug doch intensiv beaufsichtigt werden. Schraubenzieher wollen schließlich ausprobiert, Farben getrunken, lose Bretter betastet, Stromkabel und Steckdosen begutachtet und zwischen den anderen Umzugshelfern geturnt werden. Ein Kleinkind während eines Umzugs zu beaufsichtigen steht demnach eigentlich im Widerspruch mit dem Angebot, beim Umzug selbst zu helfen. Ja man könnte meinen, so ein Umzug sei mit kleinen Kindern gar nicht zu meistern. Könnte man meinen, aber ich fand trotzdem eine Lösung.

Natürlich fand ich die, denn ich bin Mutter und als solche muss ich ständig Lösungen finden.

Donnerstag, 7. Mai 2015

#bloggerhausen geht in die zweite Runde

Wow. 21 Beiträge sind in der ersten Runde der Blogparade "Mein Blog, Dein Blog, Unsere Blogosphäre" zusammengekommen. Von dieser Größenordnung bin ich wirklich überwältigt. 

Die Idee der Blogparade ist ja aus einem Blogpost des Liebster Awards hervorgegangen. Meine Intention war, sich über den eigenen Blog mehr Gedanken zu machen und dann aber auch gezielt über den eigenen Tellerrand zu blicken und andere Blogs intensiver kennen zu lernen - und so letztlich einen vielleicht neuen Blick auf das eigene Bloggen zu bekommen. 
Ich bin immer noch erstaunt, dass so viele mitmachen, denn die zweite Runde wird durchaus intensiv! 

Mittwoch, 6. Mai 2015

Ein schokoladiger Lichtblick in meiner Auszeit

Gestern habe ich einfach die Pausetaste gedrückt und Twitter und Facebook auf der kommunikativen Ebene nicht mehr betreten. Ich war nicht ansprechbar, weil es mich gestresst hat. Das tut es selten, aber gestern war es so. Ich hatte viel zu tun und wollte nachmittags eine unbeschwerte Zeit mit meiner Terrorpüppi auf dem Spielplatz verbringen können. Das geht aber nur, wenn ich zuvor eben auch ordentlich was geschafft habe. So eine Doktorarbeit schreibt sich ja leider nicht von allein. Twitter und in Einschränkungen auch Facebook lenken mich eigentlich nicht von der Arbeit ab, sie sind mehr so kleine Inseln im Alltag mit Spiel und Spaß. Gestern aber gab es kein Spiel und keinen Spaß - höchstens Anspannung, weshalb ich mich verabschiedete.

Doch dann wurde ich doch noch überrascht und zwar genau aus der Onlinewelt, vor der ich doch gerade flüchtete! Es klingelte und der Briefträger übergab mir ein kleines Päckchen. Von außen war noch nicht erkennbar, wer mir da denn etwas zukommen ließ. Ich öffnete es und als erstes

Dienstag, 5. Mai 2015

Pausetaste

Ich blogge und zwitschere, weil es mir Spaß macht, weil ich Stress abbauen und Gedanken neu sortieren kann, weil ich manchmal Lustiges oder auch Trauriges zu erzählen habe und auch, weil ich immer wieder wunderbar interessanten, spannenden, aufregenden, skurrilen, lustigen, traurigen und manchmal alles-zusammen-Menschen begegne, die mein Leben einfach noch bunter machen.

Doch genau jetzt brauche ich eine Pausetaste. Nur eine kleine, aber genau jetzt. Sobald ich diesen Blogpost abgesendet habe, werde ich den ganzen Tag nicht mehr über meine Social Media-Kanäle erreichbar  sein.

Denn...

  • ...genau jetzt mag ich keine Endlosdiskussionen führen, die mir nichts bringen, weil es den Gegenübern nur darum geht, dass ich ihnen endlich irgendwann vollständig zustimme und ihnen Absolution erteile.
  • ...genau jetzt mag ich nicht mit so vielen Nachrichten bombardiert werden, sodass wichtige Arbeit unerledigt bleibt.
  • ...genau jetzt tut mir die Kommunikation mit euch da draußen nicht gut.
  • ...genau jetzt will ich nichts Trauriges lesen, will mich nicht streiten, will mich nicht gemeinsam empören.
  • ...genau jetzt muss ich mich einfach mal konzentrieren und auch mit mir allein sein, um mich dann nachher vollends auf meine Püppi konzentrieren zu können.
Das alles ist genau jetzt und gilt bis zum Ende des Tages, denn ab morgen will ich wieder da sein, euch zuhören, mit euch reden, lachen, weinen, mich ärgern, mich wundern und mich aufregen. Nur nicht jetzt. Nicht heute.

Freitag, 1. Mai 2015

Ich bin ich geblieben und doch ganz anders #dasbinichjetzt

Meine Terrorpüppi ist jetzt fast 17 Monate alt, aber es kommt mir so vor, als sei die Zeit ohne sie schon ewig her. Ich bin immer noch ich. Ich bin nicht zu jemandem geworden, den ich nicht mehr wiedererkenne im Spiegel. Ich bin ich geblieben, aber irgendwie bin ich doch ganz anders jetzt - und das passt wirklich hervorragend zur Blogparade von der Villa Schaukelpferd, an der ich im Schlussspurt noch teilnehme. Jetzt mit der Terrorpüppi sehe ich mich für die Zukunft besser gewappnet als je zuvor. Trockenen Fußes (aber mit vollgekleckertem Shirt) schreite ich nun durchs Leben.

#dasbinichjetzt - gut gewappnet für die Zukunft


Nachfolgend mal eine kleine ausgewählte Darstellung meines neuen Ichs in völlig willkürlicher Reihenfolge!

Noch schneller alkoholisiert, aber immer noch katerfrei
Ich leide schon immer an einer äußerst seltenen Krankheit, nämlich der "Ich kann saufen wie ein Loch, aber am nächsten Tag habe ich trotzdem keinen Kater" -Krankheit. Zeit meines Erwachsenenlebens wurde ich um diese Erkrankung stigmatisiert von all den Alkoholleichen um mich herum. Mein einziges Glück bestand darin, dass Alkohol in meinem Umfeld zwar als Genussgetränk, nicht aber wie Kaffee täglich sondern in Maßen genossen wird. So musste ich den Anfeindungen der Kopfschmerz- und Übekeitsgeplagten nicht zu oft standhalten.
Man prophezeite mir aber mit der Geburt meines Kindes eine Besserung meines Leidens, doch weit gefehlt. Seit meiner Terrorpüppi wieder da ist und ich nach der Stillzeit auch selbst wieder zu Alkohol greifen durfte, muss ich - aus Sicht meines Umfelds "leider" - feststellen, dass ich nicht schneller nen Schwipps bekomme, sondern auch am nächsten Tag nach wie vor nicht leiden muss. Meine Erkrankung ist also noch schlimmer geworden, denn jetzt kostet mich mein Schwipps am Abend zuvor auch noch kaum was. Also kaum Investitionskosten und das bei quasi Null Risiko.
Ich hoffe, man mein Umfeld wird mich trotz meines verschlechterten Gesundheitszustandes weiter lieben...

Chefin reloaded 2.0
Ich glaube ich war schon immer eine geborene Führungskraft: Analysieren, Delegieren, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit, im Team zu arbeiten und dieses gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln - das war alles schon da. Doch jetzt, dank der Terrorpüppi, bin ich eine Chefin reloaded 2.0.

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