Sonntag, 16. August 2015

10 Gründe, warum die Terrorpüppi (1,5) unsäglich wütend werden kann #Wutkinder

Wutanfälle bei Kleinkindern. Weiß da jemand was genaueres?
Manchmal lässt sich wütende Wut einfach nicht bändigen, egal was man versucht. Vor allem dann, wenn es sich um Kleinkinder handelt. So ist es natürlich auch bei meiner kleinen Wutbürgerin so. Da kommt mir die Blogparade von 2KindChaos gerade recht.


1. Schaukeln. Schaaaaaukeln! Aber sofort. - Und wehe, du schaukelst nicht mit!

Die Terrorpüppi kann mittlerweile ein paar Wörter reden. Hierzu gehört "schaukeln" und das will sie möglichst oft. Da wir im Flur eine Babyschaukel hängen haben, kann sie ihrer Leidenschaft auch daheim fröhnen, ja wenn ihr Glück nur nicht getrübt wäre durch den Umstand, dass wir bösen Erwachsenen einfach nicht mitschaukeln wollen in ihre Babyschaukel. WÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH.


2. Nicht die Tür zumachen, WÄÄÄÄÄH!

Wir kommen nach Hause und wie man das so macht, man schließt die Wohnungstür. Alles normal? Mitnichten! Es wird an der Tür getrommelt, sich auf den Boden geworfen, lautstark gemeckert. Die Tür soll gefälligst wieder auf sein!
Tür-Wutanfälle können aber ebenso vorkommen, wenn man sich beispielsweise erdreistet, mal 5 Minuten Privatsphäre im Badezimmer für sich einzufordern...

3. "Möchtest du was essen? - NEEEEEIN!

Eine harmlose Frage? Mitnichten! Manchmal führt sie in einen gnadenlosen Wutanfall, der nicht selten damit endet, dass die Terrorpüppi doch noch Hunger bekommt und etwas isst.

4. Müde? Schlafen? NEEEEEEIN!

Die Äuglein werden sich gerieben. Es wird gegähnt. Das Sandmännchen war auch schon da und es ist eindeutig Zeit, um ins Bett zu gehen. Könnte man meinen. Derzeit dehnt sich diese Ins-Bett-geh-Zeit auf etwa 2 Stunden aus, manchmal auch noch länger - begleitet von einem Wechselspiel zwischen Wutanfällen und überdrehten Lachanfällen.

5. Maaaama! (Hilf mir!) - WÄÄÄÄÄÄH! Neeeein. Nicht helfen. Alleine machen

Die Terrorpüppi probiert etwas aus, beispielsweise sich einen Pullover als Hose anzuziehen. Ich lasse sie machen. Irgendwann ruft sie nach mir. Sie deutet auf das zu lösende Problem. Ich interpretiere dies als Hilfegesuch. FALSCH gedacht! WÄÄÄÄÄH!

Helfe ich übrigens NICHT, dann folgt - genau! - WÄÄÄÄÄH!

6. Das ist mein Platz! Das ist auch mein Platz. Und das auch! NEIN!

Wir haben eine ausreichend große Couch. Auf Partys passen da so in der Regel 4 Personen rauf. Man könnte nun meinen, dass dieser Platz für ausreicht für Mama (oder Papa) und die Terrorpüppi. Weit gefehlt! Denn wo wir uns auch hinsetzen wollen, manchmal ist einfach jeder Platz schon besetzt. Setzt man sich doch, daaaaann: WÄÄÄÄÄÄÄH!

7. Nimm hoch! Lass mich runter! Nein hoch! NEEEEIN runter!

Manchmal ist es auch andersherum: Lass mich runter! Nimm mich hoch! Nein runter! WÄÄÄÄÄÄH

8. ...wenn das Runde nicht ins Eckige passt - Oder: Wenn die Erwachsenen-Playmobil-Figur nicht auf die Playmobil-Kinderschaukel passt

DAS HAT EINFACH ZU GEEEEEEEEEHEN!

9.  Eis! EIIIIIIIIS! WÄÄÄÄÄÄH.

Ja wir Eltern sind schon gemein. Da gibt es nach dem Abendessen, nach dem Zähne putzen und kurz vor dem Schlafengehen doch echt kein Eis am Stiel mehr.

10. Nichts passiert. Gar nichts. Trotzdem: WÄÄÄÄÄÄH

Ja das sind mir die liebsten Wutanfälle. Alle ist, wie es immer ist, doch scheinbar aus dem Nichts kommt er. Der Wutanfall. Ich weiß, dass es irgendeinen Grund gegeben hat, doch welchen? Ich werde es wohl nie erfahren...


Und was macht eure Kleinen und Großen so richtig wütend?


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Kommentare:

  1. Witzig geschrieben, trotzdem laeuft mir ein kalter Schauer den Ruecken runter. Wenn das bei meinen 7 Kids auch so laufen wuerde, koennte ich mich wohl sehr schnell einweisen lassen...
    Bei mir haben zwei Dinge immer geholfen:
    1. Nie - in Worten NIE - erreicht das Kind mit so einer Bruellparade das, was es damit bezweckt. Nur wenn es sich beruhigt und normal verhaelt.
    2. Wenn dann mal doch so ein Anfall kommt. Lache ich herzlich und lobe das Kind, wie es doch so prima schreien kann. Ich ermuntere es auch, noch lauter zu schreien. Bei einigen meiner Kids hat das dann nach sehr kurzer Zeit einen heftigen Lachanfall ausgeloest und die Stimmung war wieder prima. Andere wiederum haben dann irgendwann gemerkt, dass es nix bringt und waren 5 Minuten stinkig mit mir. Laenger hat es noch keiner ausgehalten...

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    1. Jedes Kind und jede Familie ist anders - und Großfamilien funktionieren bestimmt in einer ganz eigenen Logik, schließlich müssen sich die Kleinen auch stetig gegen ihre Geschwister behaupten, da kann ich mir vorstellen, dass Wut sich anders zeigt bzw. anders verarbeitet wird!

      Wie man genau mit den Wutanfällen umgeht, hängt daher sowohl von der Familiensituation wie auch von den beteiligten Individuen (Eltern und Kinder) ab...

      LG Jessi

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