Wie man sich bettet, so liegt man #schlafentrotzkindern #Werbung

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Wie man sich bettet, so liegt man #schlafentrotzkindern #Werbung

Als ich noch so richtig jung war und als ich noch kein Kind hatte, ja da war es – ehrlich gesagt – meist total egal, wie ich mich gebettet habe: Denn ich habe eigentlich immer gut geschlafen. Egal ob harte oder weiche Matratzen, oder auch mal gar keine.
Ich bin aber nicht mehr so richtig jung und wenn ich mir die 42 Stunden im Kreißsaal nicht eingebildet habe, dann bin auch nicht mehr kinderlos. Noch nie war es jedenfalls so wichtig, wie ich mich bette, wie jetzt.
Kuschelhase liegt im Bett und ist halb zugedeckt
Schlaf gut!

Der Terrorpüppi wegen bin ich schon in den unmöglichsten Positionen eingeschlafen und wieder aufgewacht. Aufgewacht mit steifem Hals und Muskelverspannungen an Körperstellen, von denen ich nicht wusste, dass sie überhaupt Muskeln enthalten. Grade in den ersten Lebenswochen war mir das alles noch egal, denn mein schlafendes Kind war jede Muskelverspannung absolut wert. Mittlerweile aber kann ich das nicht mehr ganz so selbstlos von mir behaupten. Ein schlafendes Kind ist schön und gut, aber wenn ich nicht regelmäßig halbwegs fit die Wohnung verlassen kann, dann wird die Sache mit dem Leben doch etwas schwerer.

Mittlerweile schläft meine Püppi regelmäßig auch mal in ihrem Bett (wenngleich immer noch häufiger in meinem Bett, aber das ist eine andere Geschichte). Wir haben auch ein wunderbares Abendritual, bei dem ich das Mäuslein in ihrem Bett absetze, mich vor das Bett lege und ihr eine Geschichte vorlese. Natürlich bei gedämmten Licht und Spieluhr. Blöd nur, dass das Töchterlein manchmal trotzdem nicht alsbald einschläft und sich das Prozedere hinzieht… und zwar so lange, bis auch ich schlafe. Schmerzen beim Aufwachen inklusive.

Und da kam dann eine Kooperationsanfrage, die ich nach kurzem Überlegen und Abklären der Bedingungen, einfach nicht ablehnen konnte. Dormando. Schon der Name verhieß mir weniger Muskelverspannungen, jedenfalls haben mir das meine eingerosteten Latein- und Französisch-Kenntnisse verraten: dormir (frz.) bzw. domire (lat.) bedeutet schlafen und so richtig schlafen wir ja nur, wenn wir auch gut schlafen. Sonst erholen wir uns nicht, tanken keine Kraft. Etwas, das schon Schlafen bedeutet, verspricht damit ja damit auch zugleich Schlaf.

Dormando – Schlafen oder was?

Mein erster Blick geht natürlich erst einmal auf die Webseite. Ich mag das Design. Es ist schlicht und nicht überfrachtet. Ich beginne sofort eine Gästematratze zu suchen. Eine faltbare, denn genau so eine wünsche ich mir Abend für Abend, wenn der Nacken mal wieder schmerzt. Ich muss zugeben, ich bin enttäuscht, als mir ganze Null Treffer angezeigt werden. Umso überraschter bin ich aber, als ich schließlich doch noch zwei passende Matratzen-Rubriken finde: Gästematratze und Klappmatratze. Es lohnt sich also noch einmal genauer nachzusehen, denn die Suchfunktion kann definitiv noch verbessert werden. Die Logik der Kategorien entspricht im Übrigen wieder ganz meiner Logik, sodass ich mich beim Durchsuchen der Kategorien nicht verirre. Ganz ansprechend finde ich auch, dass der Online-Shop bereits zu verschiedenen Fragen beratende Informationen bereithält.
Nach längerem Durchklicken und Abwägen entscheide ich mich schließlich.

Klick, klick – schwups ist es bestellt

Ich bestelle zwei Klappmatratzen. Der Bestellvorgang ist unspektakulär – soll heißen: Alles funktioniert problemlos und es geht wirklich schnell. Keine unangenehm aufploppenden Pop-ups und auch keine Formulare, die durch Fehlfunktionen glänzen. Das hab ich schon anders erlebt. Kaum habe ich allerdings die Bestellung abgesendet und kontrolliere – natürlich danach – die Angaben, muss ich feststellen, dass meine Hausnummer fehlt. Ich könnte jetzt Dormando die Schuld geben, aber unglücklicherweise liegt es wohl doch an meiner Verpeiltheit. Mein Browser bietet die Funktion Auto-Vervollständigen an und ich habe schlicht die Möglichkeit ohne Hausnummer angeklickt. Dumm gelaufen.

Glücklicherweise ist es aber nicht total dumm gelaufen. Ich kontaktiere den Service via Email. Ist ja irgendwie auch gleich ein prima Test. Zu meiner Überraschung wird mir noch am selben Tag geholfen und die Hausnummer nachgetragen. Alles ganz unkompliziert, alles ganz fix. So hab ich das gerne. Jetzt muss ich nur noch warten.

Warten auf Godot?

Glücklicherweise muss ich nicht lange warten. Gerade Matratzen lassen ja oft länger auf sich warten, Ist jedenfalls meine Erfahrung. Umso schöner, dass dies nun nicht der Fall ist. Schon einen Tag nach meiner Bestellung wird mir per Email mitgeteilt, dass mein Paket versandfertig sei. Leider hat DHL es erst 5 Tage später auch abgeholt und es dann zu mir gebracht. Da DHL auch hierfür noch einmal 4 Tage brauchte, nehme ich an, dass der arme Paketbote mir meine Matratzen zu Fuß bringen musste. Trotzdem empfinde ich die Lieferzeit insgesamt nicht als problematisch, es sind eben Matratzen – da hab ich auch schon mal 8 Wochen bei einem namenhaften Hersteller gewartet!

Auf die Matratze, fertig, los!

Nun sind die Matratzen also da und regelmäßig im Einsatz. Vielleicht kommen ja sogar mal Gäste in den Genuss. Schön fand ich, dass die Matratzen platzsparend verpackt waren. Die Kartons wurden zudem auch noch zweitverwertet: Die Terrorpüppi hat sie nämlich einige Tage als Spielzeugaufbewahrungsboxen verwendet.
Aber die Matratzen erfüllen auch als Matratzen voll und ganz ihren Zweck und seitdem ich mich auf ihnen im Kinderzimmer bette, wache ich auch endlich wieder entspannt auf.

By | 2017-10-07T00:24:39+00:00 Oktober 30th, 2015|Blogchroniken|0 Comments

About the Author:

Mutter von Zweien, Berlinerin, Soziologin, Bloggerin. Jessi ist die Gründerin des Blogs Terrorpüppi. Sie bevorzugt eine undogmatische Sicht auf Familie und Gesellschaft, fordert aber von sich und anderen klare Haltungen ein. Jessi liebt Schokopudding und Berlin, ist Working Mom, Serienjunkie und liebt und lebt gleichberechtigte Partnerschaft und Elternschaft. Mit ihrer soziologischen Perspektive setzt sie sich gerne kritisch-reflektiert mit familiären und gesellschaftlichen Fragen auseinander, zugleich hat sie eine unbeirrbar optimistische Lebenseinstellung.

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