Montag, 28. März 2016

Vergangenheit und Gegenwart meines Osterfestes - Ein Gastbeitrag von Nici (Rollimami)

Ostern ist eine tolle Gelegenheit für Gastblogger, sich mit persönlichen Erinnerungen vorzustellen. Für den Ostermontag konnte ich Nici vom Blog Rollimami für eine Geschichte gewinnen. Sie liebt Ostern genau wie ich und das erkennt man auch in ihren Zeilen.
Schaut doch mal bei ihr im Blog vorbei! Nun wünsche auch ich euch noch frohe Ostern. Liebe Grüße Jessi.


Hallo, mein Name ist Nici und ich blogge unter https://rollimami.wordpress.com.

Ich wurde eingeladen, für euch einen Gastbeitrag zum Thema „Ostern“ zu schreiben.
Viele Gedanken habe ich mir dazu gemacht und auch viele wieder verworfen.
Am Ende kam ich zu dem Ergebnis euch ein bisschen in meine Kindheit mitzunehmen, aber auch ein Stück an Ostern heute teilhaben zu lassen. Seit gespannt und lest selbst.

Sonntag, 20. März 2016

Da hilft sonst nix, Blas-Fix

Wenn die Kita spontan für den nächsten Tag um ausgeblasene Eier bittet (Ostern naht), wird das Abendessen entsprechend abgeändert und - nachdem das Kind schläft - noch Kuchen gebacken. Die Eier müssen allerdings noch ausgeblasen werden.

Jeder, der Kinder hat oder mal Kind war, kennt Pustefix. Aber wer kennt Blas-Fix? Neben drölfzig verschiedenen Färbesets (kaltfärben, beim Kochen färben, durch Schütteln färben, mit Goldfolie färben … als ich ein Kind war gab es nur ein Set und davor musste man die Eier noch in Essigwasser aufrauhen), bietet der Supermarkt vor Ostern auch Eierausblasbesteck. Klingt erst so überflüssig wie ein Mopp-Strampler oder Baby-Pumps, aber bei zehn Eiern in Folge macht auch die beste Lunge schnell schlapp.

Deshalb haben wir - ganz aus freien Stücken - Blas-Fix getestet. Im Supermarkt unweit der farbfreien Eier erspäht, hat der Mann nicht widerstehen können. Schließlich kam für die Kita Ostern total überraschend und der Auftrag zum Eier blasen kam zeitnah angekündigt (einen Tag im Voraus).

Die Anleitung

Bevor man aber blasen kann, muss erst einmal ein Loch her. Wählt sorgfältig die für euch passende Stelle aus. Auch beim Eierblasen gilt: Jeder nach seiner Fa­çon. Wichtig ist allerdings, dass man ausnahmsweise nur ein Loch piekst. Sonst wird das nix mit Blas-fix.

Dienstag, 15. März 2016

Schmunzler des Monats (12)

Es ist Mitte des Monats und wie immer lasse ich euch an meinen Twitter-Highlights des letzten Monats teilhaben! Heute werden meine Schmunzler ein Jahr alt. Also viel Spaß damit!


Sonntag, 13. März 2016

Warum man Schule wohl den Ernst des Lebens nennt - Ninas Kaffeesätze (6)

Ninas Kaffeesätze

Wie immer am 13. des Monats lässt uns die wunderbare Transfrau Nina an ihrem Familienleben teilhaben. Ich wünschte, ihr würdet diese starke Frau und ihre tolle Familie persönlich kennen. Nina ist transsexuell und empathisch und unglaublich herzlich. Sie hat uns bisher schon an ihrem ersten Geburtstag als Frau teilhaben lassen, über Freud' und Leid von Geburtstagsfeiern im Familienkreis erzählt, über die Adventszeit oder vom alltäglichen Trubel mit 4 Kindern berichtet und sie macht deutlich, dass seit sie die Kraft gefunden hat, die zu sein, die sie schon immer war, es in ihrer Familie eigentlich keine außergewöhnlichen Probleme gäbe, wenn da nicht die Welt da draußen wäre... eine Welt, in der einfach zu viele Nina nicht normal finden und ihr dies auch zeigen. Viel Spaß auch heute beim Lesen!


Warum man Schule wohl den Ernst des Lebens nennt

Ich kann Kinder sehr empfehlen, wenn man an zu viel Schlaf, einem Übermaß an Freizeit und Langeweile leidet. Und als Gegenmittel gegen einen leeren Terminkalender empfehle ich, die Kinder an unterschiedlichen Kindergärten und Schulen unterzubringen. Meine Frau und ich haben vier Kinder. Die drei Schulkinder gehen auf drei Schulen.

Mittwoch, 9. März 2016

Der Ausflug eines Arbeiterkindes in die Wissenschaft (2)

Ich stehe auf dem Schulhof. Der Wind weht und die Sonne versteckt sich hinter Wolken. Ich fühle mich ziemlich verloren inmitten einer Gruppe von Mädchen. Sie sprechen über Bands, deren Musik ich nicht höre und sie sprechen von einem Familienalltag, der mir nicht sehr vertraut erscheint. Bloß nicht negativ auffallen jetzt, denke ich mir. Ich bin in einem Alter, da will man nicht anders sein, sondern dazu gehören. Genau das denken, fühlen, mögen, tun, was auch die anderen tun. Ich lache einfach an den passenden Stellen mit. Ich gehöre nicht dazu.

Zeitsprung.

Dienstag, 8. März 2016

Der Ausflug eines Arbeiterkindes in die Wissenschaft (1)

Ich bin Tochter einer Verkäuferin und eines Elektrikers und ich bin bald promoviert. Die Doktorarbeit ist abgegeben und jetzt beginnt definitiv ein neuer Lebensabschnitt. Zeit für mich, zurückzublicken. Ein wenig erhoffe ich mir dadurch, dass ich so besser herausfinde, wohin es nun für mich gehen soll.


Arbeiterkind. Die Bedeutungszuschreibungen sind facettenreich. Ich bin ein Arbeiterkind. Das ist weder gut, noch schlecht, es ist einfach eine Tatsache. Meiner Herkunft bin ich mir stets bewusst gewesen. Der Weg über das Abitur, das Studium bis zur Promotion fühlte sich für mich immer ganz natürlich und zugleich völlig fremd an. Meine Eltern haben mich niemals in irgendeiner Weise von diesem Weg abhalten wollen. Forciert haben sie ihn ebenso wenig. Diesen Weg, den ich da bis heute gegangen bin, der ist das Resultat meiner persönlichen Entscheidungen und darin hat mich meine Familie, haben mich meine Freunde immer unterstützt, aber die Entscheidungen musste ich stets allein fällen. Mein Weg war nicht gerade, sondern voller Verzweigungen, mit viel Gegenverkehr, aber auch mit vielen Mitreisenden.

Donnerstag, 3. März 2016

Meine Babysitterin goes Appalachian Trail

Meine Freundin und bezaubernde Babysitterin Katrin ist total durchgedreht. Sie hat den Job gekündigt, die Taschen gepackt und geht ab morgen auf Wanderschaft. 6 Monate lang will sie den kompletten Appalachian Trail erobern. Ich wusste erst nicht, was ich sagen soll. Ich könnte das nicht. Aber sie? Ja sie macht das, eben weil sie die Power und den Mut dafür hat.


Glücklicherweise verschwindet sie nicht die ganzen 6 Monate vom Erdboden, sondern lässt uns via Instagram und Blog an ihrem Abenteuer teilhaben.


Die ewige Suche nach dem Job – Vereinbarkeit gescheitert? (Gastbeitrag)






Die ewige Suche nach dem Job – Vereinbarkeit gescheitert?

Ein Gastbeitrag von Isa, LariLara

Ich arbeite gerne

Seit 2006 arbeite ich in der Kommunikationsbranche. Erst im Konzern, dann bin ich durch diverse Agenturen gegangen. Früher waren es Vollzeitjobs mit mehr als 50 Stunden reiner Arbeitszeit. Das war auch ok. Ich bin viel gereist und habe viel gelernt. Dann wurde ich (bewusst) schwanger und alles begann.

Die Schwangere muss weg

Frau + schwanger = ungewollte Arbeitnehmerin.
Meine damaligen Chefs setzten mich nach Bekanntgabe der Schwangerschaft aufs Abstellgleis. Meine Etats wurden mir entzogen, ich durfte meine Tür nicht mehr schließen und mit Kollegen reden sowieso nicht. Das Ziel war klar, die Schwangere muss weg, die wird eh nie wieder Vollzeit arbeiten. Das war auch gar nicht weiter schlimm, denn während der Elternzeit bewarb ich mich und hatte sogar zwei Jobangebote in Unternehmen.

Ein Neuanfang

Mein Mann bekam allerdings ein tolles Angebot aus Hamburg und wir zogen mit. Auch hier hatte ich sofort einen Job gefunden, befristet, 30 Stunden, aber fein. Eigentlich wollte ich nicht mehr als 20 Stunden arbeiten, aber ich ließ mich darauf ein und war glücklich. Eine PR-Agentur. Ich wurde vom ersten Tag angenommen, führte meine Kunden und verließ die Arbeit nie pünktlich. Kann man ab einer gewissen Position auch nicht mehr. Mir ging es gut, meine Tochter liebte den Kindergarten. Ich wurde fest angestellt. Alles also bestens.

Das 2. Kind

Dann wurde ich wieder schwanger. Auch geplant. Klar, ich war Mitte 30 und wenn nicht jetzt, wann dann. Ich arbeitete weiter, hatte Schwangerschaftsprobleme, war öfter daheim. Die Kunden der Agentur gingen oder kürzten die Budgets (nicht wegen mir J) Und auch ich wurde gekürzt. Gestrichen. Ausradiert. Am ersten Tag nach meiner Elternzeit kam ich voller Elan zur Arbeit und dachte, es gäbe ein Willkommensgespräch.

Der Abgrund

Es war die Kündigung. Betriebsbedingt. Was ich mit einem Kind geschafft habe, schaffe ich auch mit zwei. Falsch gedacht. Nunmehr zahlreiche Bewerbungen und Gespräche später weiß ich, ich bin nicht gewünscht. In der PR-Welt musst du hart arbeiten. Überstunden schieben. Eine miese Bezahlung akzeptieren. Aber die Leistung bringen, wie eine Führungskraft in Vollzeit. Nur eben bezahlt wie ein Berufsanfänger. Du darfst ja glücklich sein überhaupt Arbeit zu bekommen.

Der Ausblick

Ich bleibe aber nicht tatenlos sitzen. Ich mache ein Coaching, das mir zeigt, dass ich einen tollen Lebenslauf habe, tolle Referenzen und gute Chancen habe. Dass der richtige Job kommen wird. Und ich schöpfe Hoffnung. Bin wieder motiviert. Ich bin begeistert im Social Web unterwegs. Gerne würde ich auch in diese Richtung arbeiten. Kombiniert mit der PR. Ich mache eine Weiterbildung. Setze mich täglich mehrere Stunden hin und lerne. Schreibe weiterhin Bewerbungen. Gehe zu Gesprächen. Die Kinder betreue ich am Nachmittag. Am Abend lerne ich und mache den Haushalt. Einmal die Woche arbeite ich für eine kleine Agentur. Ich bleibe also am Ball. Funktioniert. Die Abschlussarbeit ist fast fertig. Und dann?

Die Vereinbarkeit gescheitert

Absagen. Absagen. Absagen. Das Loch tut sich wieder auf. Ich falle. Wieder. Und ich frage mich, ob es in meiner Welt eine Vereinbarkeit gibt. Lassen sich PR und Kinder im Angestelltenverhältnis vereinbaren? Die Antwort wird die Zukunft bringen.
Mein Weg ist steinig – aber ich meistere ihn. Es ist hart und manchmal bin ich nah der Versuchung alles hinzuschmeißen. Meine Familie gibt mir die Kraft weiterzumachen, den Mut nicht zu verlieren.


Zu mir und meinem Blog:

Ich bin Isa, 37 Jahre und wohne mit meinen 2 Töchtern samt Mann in Hamburg. Studiert habe ich in Mainz, Amerikanistik, und bin nach einigen Praktika bei der Zeitung, beim Radio, beim Funk und in PR-Agenturen schließlich in der Kommunikationsbranche gelandet.
Vor den Kindern bin ich gerne feiern gegangen, war auf Rock-Konzerten, bin Mountainbike gefahren. Ich war Leistungsturnerin und Amazone. Lang ist es her J. Mittlerweile versuche ich mal ein Buch zu lesen, joggen zu gehen oder Pilates zu machen.

Mein Blog Lari Lara (www.larilara.de) entstand während der Elternzeit und hat sich langsam entwickelt. Ich schreibe über alltägliche Dinge meines Lebens, über mich als Mama, Ehefrau und die Vereinbarkeit von Beruf & Familie. Ab und an gibt es aus Produkttests, Gewinnspiele und Tipps & Tricks zur Erziehung. Ein abwechslungsreiches Blog aus dem wahren Leben.

Man findet mich auch bei Facebook, Twitter, Instagram & Pinterest. Wer mag, kann gerne vorbei schauen – ich würde mich freuen!

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