Ferdinand auf großer Fahrt – Durch Bücher auf Reisen gehen

//Ferdinand auf großer Fahrt – Durch Bücher auf Reisen gehen

Ferdinand auf großer Fahrt – Durch Bücher auf Reisen gehen

Während man ein gutes Buch liest, befindet man sich mental auf Reisen. Manchmal wird man dabei an ganz zauberhafte Orte geführt, welche auch im wirklichen Leben auf einen warten. So würde ich wirklich gerne meine Koffer packen und endlich auch selbst mal beispielsweise Kroatien erkunden. Bisher muss ich mich ja mit Reiseberichten wie von timbaru begnügen, wo ich malerische Orte und verheißungsvolles Meerwasser erblicken darf. … Okay, ich schweife ab.

Für mich gehören Bücher und Reisen auf ganz unterschiedliche Weise zusammen. Ich lese, während ich reise. Ich lese als Vorbereitung auf Reisen. Ich lese, damit meine Gedanken davonreisen können.

Lesen ist reisen – und meine Tochter reist derzeit unglaublich gerne. Mit Ferdinand.

Ich wäre auch gerne Ferdinand. Nicht nur, weil Ferdinand so spannende Abenteuer erlebt, nein auch weil Ferdinand aus Sicht meiner kleinen Terrorpüppi einfach nur super toll ist. Mama hingegen ist zwar auch manchmal super toll, ständig zwischendurch allerdings auch super doof.
Ferdinand ist eine Maus, die beschließt, in die große weite Welt hinaus zu ziehen, um Abenteuer zu erleben. Also kauft er sich ein Zugticket, verabschiedet sich von seinen Freunden und steigt in den magellan Express ein.
Schnell wird klar, dass man nicht zu den Abenteuern hinfahren muss, sondern dass sie einen ganz von selbst finden. Ferdinand ist auf der falschen Seite des Zugs eingestiegen, sodass er durch alle Waggons laufen muss, um zu seinem Platz zu gelangen. Dabei hat Ferdinand ein unglaubliches Erlebnis nach dem anderen. Es warten auf ihn nicht nur Schlafwaggon, Gepäckwagen und Bordrestaurant, sondern auch Spielplätze, eine Bibliothek oder eine Disco. Doch nicht die verschiedenen Orte allein sind es, welche Ferdinand die Abenteuer bescheren, es sind die Mitreisenden, denen er begegnet.
Wie auf Ferdinand, warten auch auf die Püppi einfach überall Abenteuer. Deswegen möchte ich euch unbedingt ans Herz legen, eure Koffer zu packen, um gemeinsam mit euren Kindern und Ferdinand eine Buchreise zu unternehmen. Laut Magellan Verlag handelt es sich um ein Kinderbuch ab 3 Jahren. Wenn eure Kids aber auch so gerne Bücher und Geschichten mögen wie meine Püppi, dann kann man auch schon ein klein wenig früher einen Blick hineinwerfen. Das funktioniert auch deshalb so gut, weil jede einzelne Seite ganz wunderbare Zeichnungen aufweist. Liebevoll gezeichnete tierische Figuren begleiten uns durch die insgesamt 24 Seiten der Geschichte. Auffallend ist auch das Format des Buches, welches durch seine enorme Länge gleichzeitig meinen Schoß und den der Püppi vollständig einnimmt, sobald wir es aufschlagen. Das Abenteuer beginnt übrigens schon mit dem Aufklappen, denn zuerst muss das abenteuergierige Kind das Elastikband vom Buch ziehen, ehe sich dieses öffnen lässt. Zum Schutz des Buches lasse ich ebendieses nicht frei im Kinderzimmer liegen, sondern stelle es gut sichtbar, aber nicht unbeaufsichtigt greifbar hin. Ich mag es ebenfalls sehr gerne und möchte nicht, dass die Seiten zu schnell rausgepflückt werden. Noch ist meine Püppi eben kein großes Mädchen, dass wirklich sorgsam mit Buchseiten umgeht…
Das Buch kostet im Übrigen 12,95€ und die Geschichte stammt von Anna Weber. Illustriert wurde dann alles so wunderbar von Christian und Fabian Jeremies.
In der nächsten Woche reist der Koffer wieder weiter zu Familie Motte und da warten die nächsten Reiseabenteuer auf euch!
By | 2017-10-06T23:29:27+00:00 April 15th, 2016|Bücherwelten. Für große und kleine Leseratten|0 Comments

About the Author:

Mutter von Zweien, Berlinerin, Soziologin, Bloggerin. Jessi ist die Gründerin des Blogs Terrorpüppi. Sie bevorzugt eine undogmatische Sicht auf Familie und Gesellschaft, fordert aber von sich und anderen klare Haltungen ein. Jessi liebt Schokopudding und Berlin, ist Working Mom, Serienjunkie und liebt und lebt gleichberechtigte Partnerschaft und Elternschaft. Mit ihrer soziologischen Perspektive setzt sie sich gerne kritisch-reflektiert mit familiären und gesellschaftlichen Fragen auseinander, zugleich hat sie eine unbeirrbar optimistische Lebenseinstellung.

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