Donnerstag, 13. Oktober 2016

Feste, Feiern und das Gefühl neu geboren zu sein - Ninas Kaffeesätze (11)

Die Sommerpause ist vorbei und es geht endlich wieder weiter mit Ninas Kaffeesätze. Der heutige Text ist wunderschön traurig und spiegelt den harten Weg wieder, den Nina schon gegangen ist. Zudem ist Nina nun seit einem Jahr mein Gast und ich habe mich über jede einzelne Kolumne gefreut und werde mich auch in Zukunft über jede Zeile freuen, die diesem Blog schenkt.

Nun aber viel Spaß beim Lesen!



Feste, Feiern und das Gefühl neu geboren zu sein

Ich kann nicht feiern. Wenn ich zurück blicke, kann ich erkennen, dass ich es noch nie konnte. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich nicht mal sagen, woran das liegt. Es mag vielleicht daran liegen, dass feiern und sich besaufen für viele einfach gleichbedeutende Worte sind und damit konnte ich noch nie was anfangen, aber vielleicht liegt der Grund auch ganz woanders. Vielleicht liegt es daran, dass ich vor Festen zu oft eine gewisse innere Erwartungshaltung hatte, die dann nur enttäuscht wurde. Vielleicht bin ich aber einfach nur eine Spaßbremse und habe keine Ahnung.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Ein Teigschaber für das Baby #Familienmoment (4)

Wenn sich Nachwuchs im Hause ankündigt, dann fangen Elterntiere emsig an mit dem Nestbau. Das neue Familienmitglied soll es schließlich schön haben bei seiner Ankunft. Doch nicht nur Eltern machen wichtige Besorgungen, sondern auch die angehenden Geschwisterkinder stellen sich auf ihre Weise auf das Baby ein.

Hände kneten Teig in einer Schüssel

Samstag, 8. Oktober 2016

Mama von Zug abholen! #Familienmoment (3)

In meinem neuen Job bin ich so viel auf Dienstreisen wie noch nie. So wenigstens einmal die Woche bin ich mindestens den ganzen Tag lang unterwegs. Manchmal auch zweimal die Woche. Ab und an auch mit Übernachtung. So ein Job mit Dienstreisen hat seine Vor- und Nachteile, ohne Frage. Erst recht, wenn man schwanger ist... 

Meist fahre ich mit der Deutschen Bahn. Abgesehen davon, dass ich nun erstmals in Besitz einer Bahncard bin, kann ich mir hier im Vorfeld immer gut einen Sitzplatz an einem Vierertisch im Ruhebereich reservieren. Mit zunehmendem Bauchumfang stellt sich dies als besonders vorteilhaft dar, da mein Bauch erstaunlich viel Platz zwischen Sitz und Tisch hat und ich gleichzeitig arbeiten kann. Mit den Klapptischen geht das schon nicht mehr immer so gut...

Montag, 3. Oktober 2016

Wisst ihr denn schon, was es wird? Von Ü-Eiern und dem Entgehen vor der Rosa-Hellblau-Falle

Diese Frage wird so oder so ähnlich in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich noch mehrfach auf mich zukommen. Das Geschlecht des noch ungeborenen Babys ist für die meisten Menschen von besonderer Relevanz. Manche gehen sogar so weit, zu behaupten, man könne zu seinem Ungeborenen erst dann eine richtige Beziehung aufbauen, wenn man dessen Geschlecht wisse.


Was ich hingegen beobachte, ist, dass nicht wenige dem kleinen Wunder, sobald das Geschlecht erst einmal bekannt ist, in stereotype Rollenvorstellungen pressen, ehe es schon auf der Welt ist. Da ist dann ganz plötzlich eine kleine Prinzessin unterwegs oder aber ein angehender Weltfußballer. Während das eine Baby schon im Mutterleib meist ganz lieb ist und sich nur zaghaft bewege, würde das andere wild strampeln.

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