Samstag, 31. Dezember 2016

Wer seid ihr? Wie seid ihr? Wo geht es hin?

Es ist der Morgen des 31.12.2016. Silvester. Vielen mögen schon seit Tagen nach einem Rückblick suchen. Ob persönlich oder gesellschaftlich, egal. Mir ist nach keinem Rückblick. Ich habe mein Jahr 2016 sehr gut vor Augen und auch was hier in Deutschland oder der Welt geschehen ist, kommt mir nicht erst beim Ausklang eines Jahres wieder in den Sinn.

Ich will keinen Rückblick, ich will einen Ausblick. Keinen Ausblick nur für mich, sondern vor allem einen für meine Tochter und mein ungeborenes Kind.


Perspektiven haben, Perspektiven zeigen, Perspektiven leben

Meine Aufgabe als Mutter ist es, meine Kinder zu lieben und stark für das Leben da draußen zu machen. Ich gebe mein Bestes, aber dennoch werden sie kommen. Die Fragen.

Fragen, die ich nicht beantworten werde können, die ich aber gerne beantworten würde. Fragen, für die es vielleicht keine einzig richtigen, wahren Antworten geben mag, aber die dennoch Antworten bedürfen. Ich brauche Perspektiven, die ich meinen Kindern zeigen kann. Zukunftsperspektiven. Nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Kein Wunder, dass ich jede Erkältung mitnehme - Ninas Kaffeesätze (13)

Schon im letzten Monat waren wir kolumnentechnisch beim Arzt. Heute verschlägt es uns mit Nina zwar nicht in eine medizinische Einrichtung, fit sind trotzdem nicht alle. Das muss so ein Jahreszeitending sein. Wenn Erkältungszeit und Adventszeit zusammenfallen, wird aber nochmal doppelt ungemütlich...


Ninas Kaffeesätze

Kein Wunder, dass ich jede Erkältung mitnehme


Neben mir liegt eine Packung Taschentücher, eine Tasse Tee, noch mehr Taschentücher und der Laptop. In meinem Kopf sind eine Handvoll Gedanken gemischt mit einem tiefgreifenden, drückenden Kopfschmerz. Ich bin erkältet und irgendwie nicht nur ich.

Kennt ihr das, wenn im Herbst in Kindergarten und Schule die ersten kleinen Infekte ihre Kreise ziehen? Erst nur einzelne Kindern, dann eine kleine Gruppe und schließlich kippt der halbe Stundenplan, denn außer Religion und Turnen fallen alle Lehrer zeitgleich aus. Und dann? Dann kommt der Tag auf den sich das eigene Kind schon so sehr freut, es soll zum Kindergeburtstag des besten Freundes und … statt zu feiern, liegt es mit Fieber und heulend im Bett.

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