Unterwegs in Berlin-Brandenburg (3)

//Unterwegs in Berlin-Brandenburg (3)

Unterwegs in Berlin-Brandenburg (3)

Teil 3 der Ausflugstipps für Berlin und Brandenburg ist nun also schon dran. Da wir sehr gerne Tagestouren nach Brandenburg machen, standen diese bisher in Teil 1 und Teil 2 im Vordergrund, wenngleich nicht ausschließlich.

Heute fokussiere ich mich mal stärker auf Berlin, denn natürlich kann man die Hauptstadt auch mit Kindern unsicher machen. In diesem Beitrag findet ihr:

  • Britzer Garten
  • Familienfarm Lübars
  • Natur-Park Südgelände
  • Dampferfahrt
  • FEZ
  • Europaspielplatz
  • Pfaueninsel

Britzer Garten
Der Britzer Garten ist eines der mit Abstand am häufigsten von uns besuchten Ausflugsziele. Wir finden es sogar so toll dort, dass wir nun schon das zweite Jahr in Folge Jahreskarteninhaber sind. Doch auch ohne Jahreskarte ist ein Besuch wirklich sehr günstig.

Warum aber finden wir es so schön im Britzer Garten? Einfach weil er auf die Bedürfnisse der unterschiedlicher Zielgruppen wunderbar eingeht. Besonders Familien kommen auf ihre Kosten. Überall im Park gibt es kleinere und größere Angebote für kleine und große Kinder.

Auch wenn einige Attraktionen zusätzlich Geld kosten (Trampolin springen und die Parkeisenbahn), so ist der Besuch dennoch eher sehr günstig insgesamt. Die genannten Zusatzangebote müssen ja nicht genutzt werden, auch wenn meine Tochter das ganz anders sieht. War für ein Glück sie doch hat, dass ich auch ein Riesenfan von Bimmelbahnen bin.

Natürlich fahren wir aber nicht deshalb so gerne in den Britzer Garten. Vielmehr locken uns ein kleiner und ein großer Wasserspielplatz, unzählige Spielplatzbereiche und -geräte und überall Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen. Denn neben all den Spielmöglichkeiten gibt es allerlei Grünanlagen, auf denen man schlendern und verweilen kann.

Familienfarm Lübars
Im Norden Berlins gibt es Lübars, an dessen Hügel man Drachen steigen oder einfach spazieren gehen kann. Oder man geht direkt zur Familienfarm Lübars, wo man verschiedene Tiere anschauen oder gar streicheln kann. Außerdem kann man frisches Gemüse kaufen oder einen Kaffee trinken gehen, während die Kinder den Sandkasten und die zahlreichen Bobbycars unsicher machen. Der Kaffee oder auch der Kuchen schmecken auch durchaus, allerdings muss ich vorwarnen, dass der Service unsäglich schlecht ist und man wirklich sehr viel Zeit mitbringen sollte.

Natur-Park Südgelände
Ich nenne diesen Park ja eigentlich nur Priesterwegpark, denn der Natur-Park Südgelände liegt direkt am S-Bahnhof Priesterweg.

Der Park ist definitiv kein gewöhnlicher Park, sondern vielmehr eine Mischung aus verlassenem Bahngelände, Naturschutzpark und Freilandkunstausstellung. Der Park ist nicht riesig, aber besonders. Auch ein Café gibt es.

Der kleine Eintritt wird am Automaten gezahlt und das sollte man auch nicht vergessen, denn ein Kontrolleur ist im Park unterwegs.

Dampferfahrt über den Wannsee und darüber hinaus
Berlin hat mehr Brücken aus Venedig. Erzählt man sich jedenfalls und ich glaube das gern. Viele der Brücken führen über Wasserwege und so kann man sich nicht nur die Brückenviefalt vom Wasser aus ansehen, sondern auch verschiedene Sehenswürdigkeiten und/ oder die schöne Natur Berlins bzw. des Berliner Umlands.

Dampferfahrten kosten eigentlich immer eine Stange Geld. Erst neulich haben wir für eine Stunde Innenstadt-Tour 14€ pro Person gezahlt. Dafür gab es wenigstens fett Sehenswürdigkeiten. Wer diese nicht vom Wasser aus sehen muss/ will, kann aber für vergleichbares Geld auch 2-3stündige Touren bekommen – nämlich am Müggelsee, am Wannsee und im Tegeler Hafen. Vielleicht fahrt ihr ja auch mit Moby Dick – ein echter Berliner Klassiker.

FEZ – Kinder-, Jugend- und Familienzentrum
In meiner Kindheit habe ich ziemlich viel Zeit in der Wuhlheide verbracht. Das FEZ ist ein riesiges Gelände, auf dem sich auch bei schlechtem Wetter gerade im Hauptgebäude Beschäftigung für die Kinder finden lässt (100.000m² draußen und 13.000m² drinnen).

Fangen wir mit drinnen an. Da gibt es: eine Schwimmhalle, Sporthallen, ein Raumfahrtcenter, Kindermuseum, wechselnde Ausstellungen und Bildungsangebote, Kino- und Konzerträume.

Draußen wiederum kann man nicht nur spazieren gehen, sondern es warten ein kleiner und ein sehr großer Spielplatz auf ausgiebiges Bespielen. Kettcars und Co können ausgeliehen und oft auch Autoscooter gefahren werden. Ein echtes Highlight ist die Parkeisenbahn, die nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von Kindern betrieben wird. Mitten im Wald gibt es gegen einen kleinen Eintritt auch eine Art Streichelzoo/Mini-Bauernhof mit Café auch ein tierisches Element. Ach und einen künstlichen Badesee gibt es auch.

Europaspielplatz im Park am Buschkrug
Im Bezirk Neukölln findet sich seit Mai 2017 im Park am Buschkrug ein wunderbarer großer Spielplatz. Der Europaspielplatz und ein Besuch lohnt sich definitiv. Als größter zusammenhängender Motorikpark Deutschlands kommen die kleinen Kletteraffen voll auf ihre Kosten. Dabei gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Im Sommer sieht außerdem ein am Hang gelegener Wasserspielplatz für Erfrischung.
Insgesamt lassen sich sieben Spielplatzbereiche finden, die für sieben europäische Regionen stehen. Dracula hält da schon mal symbolisch für Südosteuropa her.

Einzig ein Kiosk mit Toilette hat noch gefehlt, aber auch dies nicht mehr lange, denn der Bauauftrag ist bereits erteilt.
Nennt also Getränke, Essen und Decken zum Sitzen mit. An Sitzbänken wurde leider auch gespart… Aber vielleicht sollen einfach auch wir Eltern mehr klettern und weniger rumsitzen.

Pfaueninsel
Wie der Name es schon andeutet, ist die Pfaueninsel tatsächlich eine Insel vor Pfauen inmitten der Havel im Südwesten Berlins. Sie steht sogar als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO. So nah die Insel auch am Ufer liegen mag, so muss man dennoch eine kleine Fähre nehmen, um zu ihr zu gelangen. Der Fährpreis ist zugleich der Eintrittspreis, denn für die Insel selbst muss man nichts zahlen. Glücklicherweise fährt die Fähre wirklich sehr oft, sodass man sich diesbezüglich nicht stressen muss. Nur die letzte Fähre zurück sollte man lieber bekommen…

Auf der Insel gibt es neben frei umher laufenden Pfauen, einige angelegte Grünanlagen, Springbrunnen und Vogelvolieren. Zudem kann man wunderbar picknicken auf der Insel und auf eine großen Liegewiese gibt es sogar ein kleines Wiesencafé. Ein kleines Highlight ist sicherlich ein Mini-Märchenschloss.

Das war nun der dritte Teil der Ausflugstipps für Berlin und Brandenburg. Nächste Woche folgt auch schon Teil vier.

herzliche Grüße
eure Jessi

 

By | 2017-10-06T22:46:50+00:00 Juli 30th, 2017|Unterwegs|0 Comments

About the Author:

Mutter von Zweien, Berlinerin, Soziologin, Bloggerin, Jessi ist die Gründerin des Blogs Terrorpüppi. Sie bevorzugt eine undogmatische Sicht auf Familie und Gesellschaft, fordert aber von sich und anderen klare Haltungen ein. Jessi liebt Schokopudding und Berlin, ist Working Mom, Serienjunkie und liebt und lebt gleichberechtigte Partnerschaft und Elternschaft. Mit ihrer soziologischen Perspektive setzt sie sich gerne kritisch-reflektiert mit familiären und gesellschaftlichen Fragen auseinander, zugleich hat sie eine unbeirrbar optimistische Lebenseinstellung.

Leave A Comment