Madame FREUDig

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Madame FREUDig 2018-05-15T21:19:49+00:00

Madame FREUDigs Anfänge

Ich schreibe als Madame FREUDig seit Juni 2017 auf dem Blog Terrorpüppi meiner langjährigen Freundin Jessi, die diesen schon viele Jahre betreibt. Nachdem ich feststellte, dass in dem Segment Elternblog niemand dezidiert die psychoanalytische Denkweise und Haltung vertrat, fand ich meine Nische, weil ich den Eindruck hatte, dass die psychoanalytische Theorie und vor allem die Praxis einen reichhaltigen Fundus an Verstehenseinladungen bereithält.

Am Ende dieser Seite findet ihr in chronologischer Reihenfolge alle meine Texte zum direkten Anklicken.

Eine Psychoanalytikerin schreibt

Eigentlich bin ich nämlich Psychologin, Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin in eigener Praxis.

 

In der psychoanalytischen Theorie wird auf die frühen Erfahrungen sehr viel zurückgeführt. Ich bin immer wieder ratlos, wenn Menschen sich zynisch über diesen Ausdruck „schwere Kindheit“ (vor allem in Strafprozessen) auslassen. Was, wenn nicht die eigene Erfahrung mit den wichtigsten Menschen im Leben, soll denn einen Menschen sonst prägen? Die ersten Lebensjahre stellen die Weichen für das Leben eines Menschen. Ich meine damit nicht seinen Erfolg oder die Bildung, sondern wie ein Mensch mit seinen und fremden Gefühlen wird umgehen können, welche spezifischen Situationen ihn in Konflikte bringen werden.

In meinen Blogbeiträgen bemühe ich mich deswegen die Wichtigkeit herauszuarbeiten, schon kleine Babys in ihren Bedürfnissen wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Mir geht es nicht darum Ratschläge zu erteilen, sondern um die Vermittlung einer Art des Verstehens und Fühlens. Die eine innere Haltung und Verstehen bedingt eine Handlung, nicht andersrum.

Alle Eltern geben ihr Bestes!

Jeder tut, was er kann. Tragisch wird es, wenn Eltern zwar das Beste für ihr Kind geben, aber auf Grund eigener innerer Verstrickungen, Bedürfnisse ihres Kindes nicht wahrnehmen oder aber beantworten können.
Es geht nicht um Schuldzuweisungen oder einen erhobenen Zeigefinger. Der Grat ist schmal, das weiß ich. Es gibt immer wieder Bereiche, in denen etwas schwierig ist und folgenreich sein kann.

Jede*r von uns gibt seinem Kind ein Päckchen mit

Jeder! Auch wenn es schmerzlich ist, sich das einzugestehen: wir alle haben unsere Neuröschen und wir werden auch unseren Kindern welche in ihren Rucksack packen. Ich finde das gar nicht schlimm, denn das macht Persönlichkeiten auch aus. Trotzdem halte ich es für notwendig, das zu reflektieren und sich dessen bewusst zu werden.
Ich wünsche mir, dass meine Texte ein Anstoß zur Bewusstwerdung sind. Das ist nicht immer schmerzfrei und der ein oder andere wird sich dabei vielleicht unangenehm berührt fühlen. Was ihr daraus macht, liegt ganz allein in eurer Hand!

Kein Allgemeingültigkeitsanspruch

Auch wenn ich einen professionellen Hintergrund habe, bedingt natürlich meine Persönlichkeit die Art meiner Sichtweisen. Es ist also subjektiv, was ich hier schreibe. Ich nötige niemanden, meine Ansichten zu teilen. Vielmehr möchte ich dazu einladen, sie zu überdenken.

Darüber hinaus weise ich darauf hin, dass hier keinerlei Therapie oder persönliche Beratung im Online- Kontext stattfindet!

Ich freue mich, wenn wir miteinander ins Gespräch kommen und Meinungen auch austauschen können. Manchmal denke ich, berufsbedingt, sehr assoziativ und freue mich, wenn mir durch eure Rückmeldung deutlich werden kann, dass etwas vielleicht falsch ankommt.

Persönliches

Ich lebe mit meinem Mann, unserem Herbstmädchen und lustigen Katern gerade noch so in Berlin. Ich bin keine gute Smalltalkerin und widme mich lieber dem, was das Leben ausmacht: Gefühle jeglicher Art, wahrhaft interessiertem Austausch, der vielleicht manchmal etwas anstrengend wird, meinem großen Garten und nun eben auch dem Bloggen. Der Name Madame FREUDig entstand aus einem Wortspiel, meiner Affinität zu Frankreich und dem Französischen und natürlich in Anlehnung an der Urvater der Psychoanalyse, Sigmund Freud.

 

Meine Texte auf dem Blog und anderswo

Durch Anklicken erreicht ihr die Texte direkt:

Pathologisierte Kindheit? Über Sinn und Bedeutung von Symptomen

Alternativen zum Ignorieren von kindlichem Fehlverhalten

Das unsicher- ambivalent gebundene Kind: hältst du meine Gefühle sicher und konstant aus?

Frustrationstoleranz und Impulskontrolle bei Kindern: warum ein Nein dafür wichtig ist.

Gewalt in Worten: „Und du kannst gar nichts!“

Ignorieren: Schreienlassen oder innerlich abwesende Eltern und ihre Kinder

Bindung UND Autonomie fürs Kind! Essen als Kampf?

Wie eigene Erfahrungen und Erinnerungen prägen: „Das hat mir doch auch nicht geschadet“

Gefühle aushalten! Kinder spiegeln!

Autonomie, Trotz und Töpfchentraining: Warum Abenteuer und Selbstsein aus Geborgenheit entstehen

Darf man Kinder über den Weihnachtsmann anlügen?

Ich, Du, Wir: Welche Grenzen in der Beziehung zum Kind wichtig sind

Mehr Gefühl statt Handlung: Kinder verstehen

Die Lust am Stillen- Wie das Stillen die Psyche beeinflusst.

Eine sichere Bindung auch bei der Eingewöhnung: was brauchen die unterschiedlichen Bindungstypen?

Attachment Parenting: Nur was für Mamas? Wo sind denn die Väter?

Narzissmus: Tyrannen durch Zärtlichkeit und Begleitung? Eine psychologische Perspektive

Der Schlaf als Trennung: eine sichere Bindung für das Kind!

Mama, ich brauche dich, bitte! Zwischen Ansprache und Raum lassen

Angst vor der Wut? Ein Kind in allen Gefühlen sehen!

Gibt es überhaupt Schutz für unsere Kinder vor sexueller Gewalt und Missbrauch?

„Stell dich nicht so an“ Sätze, die Kinderseelen verletzen

Interview bei Kidzachaos.com zur Gewalt gegen Kinder

Ideale (der) Eltern: Verantwortung und Empathie bei UNERZOGEN

Was braucht ein Schreibaby eigentlich?

Babys Weinen begleiten: Warum Fremdregulation so wichtig ist