#meinOrt – Berlin in 13 Akten: Mai (3)

//#meinOrt – Berlin in 13 Akten: Mai (3)

#meinOrt – Berlin in 13 Akten: Mai (3)

Zum dritten Mal nun stelle ich euch in 13 Bildern mein Berlin dar, so wie es sich mir im Mai gezeigt hat. Ich hoffe, ihr bekommt Stück für Stück mein Berlin-Feeling.
Besonders freuen würde ich mich auch über weitere Beiträge, natürlich auch von Nicht-Berlinern…
1. Feuchte Höschen-Garantie

Der Wettbewerb unter den Hochschulen ist ja in ganz Deutschland mittlerweile recht ausgeprägt. Exzellenz-Unis und so. Aber die Konkurrenz unter den Berliner Universitäten scheint besondere Blüten hervorzubringen. Jetzt lockt die TU Berlin auch schon mit einer feuchten, pardon, blauen Grotte, Na ob’s hilft?
2. Ich hab wohl nen Vogel

Ich liebe Berlin. Wirklich. Aber trotzdem würde ich gerne dem einen oder anderen gerne Mal nen Vogel zeigen. Meistens halte ich mich aber dann doch zurück, mal aus Höflichkeit, mal aus dezenter Angst, ich könnte dann die Sterne vor Sonnenuntergang sehen. Aber vielleicht habe ich das bisher einfach von der falschen Seite betrachtet: Bin ich womöglich, diejenige, die eigentlich nen Vogel hat?
3. Auf den Spuren von Riesen

 

Sommer, Sonne, Spielplatz. Das Regenwetter wird weniger und die Temperaturen steigen. Vermehrt wird man den sich fortpflanzenden Berliner nun also auf Spielplätzen antreffen. Zu besonders später Stunde lässt sich sogar das Pubertier als bald ausgewachsenes Ergebnis der Berliner Fortpflanzungsbereitschaft beobachten. Nicht ohne seine Spuren zu hinterlassen. Folgt man diesen, findet man allerdings keinen Goldschatz, sondern Verpackungsmaterial aller Art (asiatische Tütensuppen, Eis, Chips, Zigaretten).
4. Im Irgendwo am Plötzensee

 

Kaum lugten Sonnenstrahlen hinter den Wolken hervor, war ich mutig und dachte mir, ein Ausflug an den See wäre doch schön. Der Plötzensee sollte es sein, jedoch versteckt sich dieser erstaunlich gut hinter Zäunen. Der Logik des Versteckspiels auf die Schliche gekommen, versuchte auch meine Püppi mit dem umliegenden Gelände eine Symbiose einzugehen.
5. Spooky Berlin

 

Es spukt. Ganz klar, hier gibt es einen Geist, mindestens einen. Aber vielleicht auch  noch mehr, das muss ich weiter verfolgen. Denkbar wäre auch, dass ein geistähnlicher nichtfolgender Verfolger bei Twitter sich versehentlich verraten hat und seine Folgschaft preisgegeben hat ohne zu Folgen. Du verstehst gerade nur Bahnhof? Kein Problem, das sind die Nachwirkungen der Geisterstrahlung!

 

6. Dit looft

 

Obwohl echte Berlinerin, kann ick nich vernünftig Berlinern. Schon  gar nicht schriftlich, also seht es mir nach. Sobald es jedenfalls warm wird, kann man der Stadt anmerken, dass es einfach läuft. Dann ist die Stadt im Fluss, dann lernt man sie zu lieben.
7. Historisch können wir auch

 

Berlin ist modern und alt und arm und sexy und schmutzig und hipp. Irgendwas ist immer.

 

8. Ich wollt ich wäre ein Fisch

 

Berlin hat mehr Brücken als Venedig und dank des Aquariums auch ne größere Artenvielfalt im feuchten Nass. In der Spree hingegen möchte ich nicht so gerne ein Fisch sein, aber das kann man sich ja nicht aussuchen.

 

9. Es brennt!

 

…und keiner hat’s gesehen.  Da stehen wir auf dem Teufelsberg, werden beinahe weggeweht und dann sehen wir es, unweit des Kudamms muss es gebrannt haben und wen interessiert es? Keinen. Jedenfalls konnte ich nirgendes in den lokalen Nachrichten davon etwas lesen.

 

10. Berlin ist eben doch ein Dorf 

 

Berlin ist groß und trotzdem trifft man gefühlt an jeder Ecke jemanden, den man kennt. Nur Landstimmung kommt dabei meist nicht auf. Meistens. Manchmal aber doch.

 

11. Big Brother is watching you

 

In einer Großstadt wie Berlin sind überall Kameras. Oder Menschen. Oder Kameras und Menschen. Nicht mal im Zoo hat man seine Ruhe und kann unbeobachtet so vor sich hin leben.

 

12. Die Badesaison ist eröffnet!

 

Jedes Jahr auf’s Neue wird mir medial berichtet, dass die Wasserqualität der Berliner und Brandenburger Seen ganz hervorragend sei – und jedes Jahr auf’s Neue blicke ich dann in solch grünes Wasser. Na dann mal los, schon die Badehose eingepackt?

 

13. Unerwartete Gefahr

 

Da läuft man nichtsahnend durch einen der zahlreichen Berliner Parkanlagen und dann das. Nichtsahnend trifft man auf den allseits gefürchteten Eichenprozessionsspinner. Wunderschön ist so ein Baum anzusehen, aber wieso nochmal laufen alle Menschen panisch in großem Bogen drum herum? Alles Angsthasen, ganz klar. Müssen Touristen sein. Echte Berliner lassen sich davon doch nicht schocken. Oder doch?

By | 2017-10-07T01:16:37+00:00 Mai 31st, 2015|Unterwegs|0 Comments

About the Author:

Mutter von Zweien, Berlinerin, Soziologin, Bloggerin, Jessi ist die Gründerin des Blogs Terrorpüppi. Sie bevorzugt eine undogmatische Sicht auf Familie und Gesellschaft, fordert aber von sich und anderen klare Haltungen ein. Jessi liebt Schokopudding und Berlin, ist Working Mom, Serienjunkie und liebt und lebt gleichberechtigte Partnerschaft und Elternschaft. Mit ihrer soziologischen Perspektive setzt sie sich gerne kritisch-reflektiert mit familiären und gesellschaftlichen Fragen auseinander, zugleich hat sie eine unbeirrbar optimistische Lebenseinstellung.

No Comments

  1. Gordana 1. Juni 2015 at 9:25 - Reply

    Hi Jessi,

    schöner Einblick in unsere vielfältige Stadt! Ich schau mal ob ich für Juni einen Eindruck von Frankfurt am Main hinbekomme. Heute so als 1. Juni ist ja ein Starttag 😉

  2. Jessi [Terrorpüppi] 1. Juni 2015 at 9:28 - Reply

    Danke! Und ja, Frankfurt am Main würde mich auch sehr interessieren, denn eigentlich denke ich da nur an Hochhäuser 😉

    LG Jessi

  3. Petra Hamacher 3. Juni 2015 at 21:49 - Reply

    😀 Wie hast Du Dir denn Wuppertal vorgestellt?

  4. Jessi [Terrorpüppi] 5. Juni 2015 at 12:09 - Reply

    Na ja, die Schwebebahn, graue Fassaden, trister… 😉

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