Unentwegt – geradewegs – plötzlich mit dem Buggy unterwegs (Eine Kinderwagen-Trilogie – Teil 2) [Werbung]

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Unentwegt – geradewegs – plötzlich mit dem Buggy unterwegs (Eine Kinderwagen-Trilogie – Teil 2) [Werbung]

Im ersten Teil der Kinderwagen-Trilogie „Ach du Schreck. Mein Kinderwagen ist weg“ habe ich euch bereits vom Diebstahl unseres geliebten Kombi-Kinderwagens im Januar erzählt. Da die Püppi zu diesem Zeitpunkt zwar bereits laufen konnte, aber dies keineswegs so ausdauernd, dass wir auf einen Kinderwagen komplett hätten verzichten können, mussten wir aktiv werden. Doch was kaufen? Nochmal in einen „Kleinwagen“ investieren? Wäre sie noch ein Säugling gewesen, hätten wir das wohl irgendwie getan, aber so entschieden wir uns notgedrungen für einen Buggy. 

Der BRITAX GO erobert den Moabiter Herbst im Herzen Berlins


Ein Buggy also sollte es sein. Nicht mal ein billiges Teil legten wir uns zu, jedenfalls empfanden wir die 300€, welche wir auf den Tisch legten, beileibe nicht als ein Schnäppchen, doch eine gewisse Qualität und Zuverlässigkeit waren uns wichtig. Außerdem sollte das Ding leicht sein, da wir von nun an planten, unseren Kinderwagen nicht mehr in den Hausflur zu stellen, sondern mit in die Wohnung zu tragen. 

Unentwegt immer noch unterwegs

Ich erwähnte es schon. Wir waren und sind sehr viel draußen und entsprechend muss so ein Kinderwagen für den Spaziergang durch Stadt, Park und Wald geeignet sein. Letzteres natürlich auf halbwegs befestigten Wegen, aber eben nicht betoniert, sondern mit Wurzeln, Sand und Steinen gesegnet. Und genau da war ich nun plötzlich mit einem Buggy unentwegt unterwegs und  nicht wirklich überzeugt. Dabei hatte ich nicht nur im Laden, sondern auch bei Freunden durchaus auch alternative Buggys ausprobiert. Im Vergleich hierzu war meiner schon ziemlich gut – mit den anderen Teilen wäre ich wohl verzweifelt. Aber er konnte mir einfach nicht den Komfort und die Stabilität beim Fahren bieten, wie es eben mein früherer Kombi-Kinderwagen konnte. Ich fand den Titel „Sportwagen“ ja noch als Nicht-Mutter übertrieben, jetzt mit meinem Buggy-Vergleich finde ich die Bezeichnung jedoch gerechtfertigt. Wendig und zugleich robust, ein Flitzer eben. Klar, der Gewichtsvorteil des Buggys war überdeutlich, aber genau dieses geringere Gewicht vermieste mir auch mein Schiebegefühl. Alles wirkte irgendwie klapprig, auch wenn es das gar nicht war.

So vergingen einige Monate. Das Gute war zumindest, dass der Buggy nicht nur leichter, sondern auch platzsparend im frisch erworbenen Gebrauchtwagen verstaut werden konnte. Wir kamen klar mit dem Teil, aber Liebe wurde es nicht. Für mich stand fest: Wenn die Terrorpüppi ein Geschwisterkind bekommt, dann wird auch wieder ein Kombi-Kinderwagen angeschafft. In einen Buggy setze ich mein <1 Jähriges keinesfalls und da man im ersten Lebensjahr noch mehr laufen wird, muss dann halt ne neue Lösung dann her.

Nun macht sich hier aber noch kein Geschwisterkind auf den Weg, ergo hatte ich wenig Argumente für Investitionen in ein neues Auto, äh Kombi-Kinderwagen. Wir hatten uns arrangiert.

…mit dem BRITAX GO im Sauseschritt unterwegs


Und dann kam er…

Eines Sommertages aber saß ich da nun beim Britax Blogger Café und bekam das neueste Kinderwagenmodell des Hauses präsentiert. Das war ein Stich ins Mutterherz, denn meinen Buggy konnte ich wahrlich nicht mit dem vergleichen, was ich da sehen durfte. Es handelte sich um den BRITAX GO.

Ich beobachtete ihn lange Zeit nur aus der Ferne. Was mir sofort auffiel war die gefühlt riesige Ablagefläche unten. Bei meinem Buggy musste ich alles mühsam reinquetschen, zumal der Korb ganz blöd zugänglich ist. Beim BRITAX GO sah ich mich vor meinem inneren Auge schon große Einkaufstaschen mal eben so reinlegen. Oder die Wickeltasche. Oder alles zusammen.

Etwas später traute ich mich auch mal näher ran an den Vorführwagen. Der GO machte einen robusten Eindruck. Er wirkte stabil und war wendig. Außerdem gefiel mir auch das moderne Design. Innerlich verglich ich den GO dabei sowohl mit meinem alten – und gestohlenen – Kinderwagen als auch mit meinem aktuellen Buggy. Die Bedienung schien wirklich kinderleicht zu sein. Zack zack, zusammengeklappt. Zack zack der Sitz guckt nach vorn statt nach hinten. Zack zack aus der Sitzposition ist eine Liegeposition geworden… 

Tja und dann stellte ich mich doch lieber wieder ein paar Meter weiter weg… damit ich mich bloß nicht noch weiter mit einem Kinderwagen beschäftige, den ich mir ja sowie nicht kaufen kann.

Der BRITAX GO am Grunewaldsee

Und dann kam doch alles ganz anders

Zugegebenermaßen, es war für mich eine Überraschung, dass im Nachgang des Blogger Cafés so eine tolle Kooperation mit BRITAX zustande kam. Ich hatte schlicht nicht ernsthaft damit gerechnet, schließlich machte ich bis dahin sowas nicht wirklich. Nun kam sie aber zustande und BRITAX will auch noch, dass ich vollkommen ehrlich über meine Erfahrungen blogge. Das passt gut, denn Authentizität beim Bloggen ist mir selbst ja auch wichtig. Hätte ich nicht offen und ehrlich über meine Erwartungen und Erfahrungen bloggen dürfen, wäre die Zusammenarbeit nicht zustande gekommen.

Hier stehe ich nun also. Plötzlich doch wieder mit einem Kombi-Kinderwagen, der gegenwärtig als kleiner Sportwagen durch Berlin und das Berliner Umland saust. Meine konkreten Erfahrungen über den BRITAX GO werdet ihr dann im dritten und letzten Teil der Kinderwagen-Trilogie lesen dürfen. Dann werde ich mich so richtig ausführlich über meine Erfahrungen auslassen und hoffentlich auch von einem Happy End berichten dürfen.

By | 2017-10-07T00:19:46+00:00 November 12th, 2015|Zum Miterleben und Mitfühlen|0 Comments

About the Author:

Mutter von Zweien, Berlinerin, Soziologin, Bloggerin, Jessi ist die Gründerin des Blogs Terrorpüppi. Sie bevorzugt eine undogmatische Sicht auf Familie und Gesellschaft, fordert aber von sich und anderen klare Haltungen ein. Jessi liebt Schokopudding und Berlin, ist Working Mom, Serienjunkie und liebt und lebt gleichberechtigte Partnerschaft und Elternschaft. Mit ihrer soziologischen Perspektive setzt sie sich gerne kritisch-reflektiert mit familiären und gesellschaftlichen Fragen auseinander, zugleich hat sie eine unbeirrbar optimistische Lebenseinstellung.

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