„Ich! Will! Aber! Nicht! Die Trotzphase verstehen“ von Susanne Mierau. Buchrezension mit Verlosung

//„Ich! Will! Aber! Nicht! Die Trotzphase verstehen“ von Susanne Mierau. Buchrezension mit Verlosung

„Ich! Will! Aber! Nicht! Die Trotzphase verstehen“ von Susanne Mierau. Buchrezension mit Verlosung

Ich hatte ganz schön Bauchschmerzen, als Jessi mir vor ein paar Wochen sagte, dass ich die Möglichkeit bekommen sollte, das neue Buch von Susanne Mierau „Ich! Will! Aber! Nicht!“ zu rezensieren. Es geht in dem Buch um den Umgang mit der sogenannten Trotzphase bzw. die Autonomiephase.

So als Psychologin fällt es mir manchmal schwer von den eigenen (Fach-) Ansichten abzurücken. Der innere Raum, ein Buch einfach so wirken zu lassen und nicht gleich zu bewerten, ist manchmal bedauerlich klein. Mich ärgert im Allgemeinen, dass oftmals zu Handlungen geraten wird, ohne dass das „Problem“ auch auf einer emotionalen Ebene verstanden ist. Hört das Kind auf zu weinen? Wunderbar, Ziel erreicht. Das Lesen von Erziehungsratgebern ist für mich daher etwas sehr Anstrengendes, weil ich manchmal gar nicht weiß, wohin mit meinen Anmerkungen und meiner Kritik.

Ich kenne Susannes Blog „geborgen wachsen“ und schätze ihre Haltung sehr. Daher habe ich überhaupt erst erwogen, auch eine Rezension zu schreiben. Aber eine leichte Sorge blieb dennoch, denn gerade die „Trotzphase“ generiert einen Haufen an Ratschlägen, die ich oftmals nicht teile.

Im September fand eine kleine Lesung von Susannes Buch in Berlin statt, der ich beiwohnen konnte. Ich war sehr beseelt von Susannes Art, wie sie mit ihrem kleinen Sohn vor Ort umging und meine Sorge bezüglich der Buchbewertung verflüchtigte sich.

Nun habe ich meinen Urlaub genutzt und während des trotzkindlichen Mittagsschlafs das Buch durchgelesen und kann nur sagen:

Es lohnt sich unbedingt!

Ein Buch für alle

Susanne Mierau trifft meiner Meinung nach einen Ton, um alle Eltern abzuholen, ohne dass sie eine Vorbildung brauchen. Ich finde es wunderbar, wie sie es schafft, durchaus schwierige Konzepte auf eine einfache Sprache runterzubrechen und für jedermann zugänglich zu machen.  Selbst das Kapitel zur neurophysiologischen Grundlage/ Gehirn ist so runtergebrochen, dass keiner Angst haben muss, etwas nicht zu verstehen! Gleichzeitig wird deutlich, was Eltern wirklich wissen müssen, um ihre Kinder verstehen und manchmal auch die notwendige Nachsicht haben zu können.

Zwischendrin fragte ich mich, ob nicht ab und an eine Quellenangabe sinnvoll wäre, aber auf den letzten Seiten des Buchs wurde ich auch damit befriedigt. Susanne Mierau stellt die relevante Literatur zusammen und ermöglicht so ein vertieftes Auseinandersetzen  für die weiter Interessierten.

Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert, ansprechend gestaltet und mit schönen Bildern unterlegt. Es  lässt sich in einem Rutsch lesen, was ich aber gar nicht unbedingt empfehlen würde, da man dann vielleicht zu viel überliest. Auf jeden Fall ist es ein Buch, welches ich mir immer wieder zur Hand nehmen werde, um mir die vielen als Erinnerung dienenden Eselsohren nochmal durchzulesen und wirken zu lassen.

 

 

Ich finde die handlungsnahen Ratschläge sehr angenehm und sehe sie als hilfreiche und pragmatische Einladungen, die nicht aufdringlich sind. Alle Themen, die Eltern von „Trotzkindern“ so interessieren könnten, sind auf einer Doppelseite beschrieben. Töpfchen, Wut, Essen, Schlafen und vieles mehr.

In der Kürze dieser Ausführungen liegt meiner Meinung nach auch ein sehr großer Gewinn: es ist ein schneller Hinweisgeber, der für jeden etwas Wichtiges enthält. Manchmal einen ganz konkreten Ratschlag, manchmal nur ein Satz, der die eigene Haltung nochmal überdenken lässt oder sie vielleicht bestärkt.

 

Susanne Mierau schreibt wunderbare Sätze.

„Wir alle werden als gute Menschen geboren- und unsere Erfahrungen bestimmen, ob wir so bleiben oder uns nachhaltig verändern durch die negativen Zutaten, die in unser Leben kommen“ (S. 96).

Sie zitiert sehr schön ausgewählte Passagen, die dem Buch trotz des Ratgebercharakters, Tiefe verleihen. Besonders die Zitate der beiden Psychoanalytiker, Winnicott und Gruen, haben mich erfreut.

Susanne Mierau sagt nicht, dass es einfach ist mit einem immer autonomer werdenden Kind. Sie erläutert, wie wir es uns aber einfacher machen können. Übrigens bringt sie es schön auf den Punkt, dass Autonomie nichts ist, was in einer Phase abgeschließend erlangt wäre. Sie beschreibt, dass wir unsere Kinder nicht ändern müssen. Wir müssen sie nicht zu etwas bringen, sondern wir haben die Möglichkeit, sie zu begleiten. Wie das geht, das erläutert sie zartfühlend im Buch. Nichtsdestotrotz kann die Begleitung tatsächlich auch auf Grund der im Buch beschriebenen persönlichen Umstände, aber auch aus der eigenen Erziehungsgeschichte und Biografie heraus – manchmal sehr schwer sein.

In der Erziehung eines Kindes gehe es aber darum, sich immer wieder neu in der Beziehung mit dem Kind zu betrachten und jeden Tag aufs Neue die Chance zu haben, etwas besser zu verstehen, was gestern vielleicht noch misslang.

 

Susanne, vielen Dank für dieses Buch und deine Anregungen!

 

Verlosung

Wir verlosen ein Exemplar des neuen Buchs von Susanne Mierau.

Teilnahmebedingung ist ein Kommentar unter dem Blogartikel mit der zu beantwortenden Frage:

Wie lebst du eine bedürfnisorientierte Beziehung mit deinem Kind?

Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Nur aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz! Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Eure Antwort könnt ihr bis zum 22.10.2017 um 20 Uhr auf dem Blog unter der Rezension hinterlassen!

Bitte hinterlasst auch eure Mailadresse im Kommentarprogramm, so dass wir euch kontaktieren können.

Den Gewinner ermitteln wir per Zufall innerhalb einer Woche nach dem Ende der Verlosung. Wir veröffntlichen den Namen auf unserer Facebook- Seite und als Kommentar unter der Rezension. Der Gewinner hat eine Woche Zeit, sich bei uns zu melden und die Adresse mitzuteilen. Andersfalls ermitteln wir einen neuen Gewinner.

Über ein Like unserer Facebookseite freuen wir uns natürlich auch immer!

 

Eure Madame FREUDig

 

By | 2017-11-19T12:52:41+00:00 Oktober 16th, 2017|Bücherwelten. Für große und kleine Leseratten|23 Comments

About the Author:

Als Madame FREUDig schreibe ich seit Juni 2017 bei meiner langjährigen Freundin Jessi auf ihrem Blog Terrorpüppi als Co- Autorin. Ich bin Psychologin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin, aber auch selber Mutter und will daher gerne bestimmte entwicklungs- und beziehungsrelevante Themen mit einem fachlichen Hintergrund nahebringen. Die Eltern von heute sind die Kinder von früher und in jedem lebt dieses Kind von damals noch. Meine Texte sind daher doppeldeutig: einerseits sollen sie helfen, Kinder zu verstehen und ihnen empathisch begegnen zu können und andererseits richten sich die Texte auch an den Erwachsenen, der sich selbst und sein inneres Kind zu verstehen und liebevoll zu begleiten versucht. Für mehr Infos: http://www.terrorpueppi.de/madame-freudig

23 Comments

  1. Monika 16. Oktober 2017 at 13:15 - Reply

    Für mich fühlt es sich nur natürlich an, die Bedürfnisse meiner Tochter ebenso wichtig zu nehmen wie meine eigenen und ihr auf Augenhöhe zu begegnen. Ich bin sehr dankbar, Eisen weg gehen zu können und in Literatur aber auch online so viel Unterstützung zu finden.
    Das Buch kommt da gerade recht – zum Nachlesen für mich,aber auch zum verleihen an andere Eltern.

  2. Frühlingskindermama 16. Oktober 2017 at 13:30 - Reply

    Da versuche ich mal mein Glück, weil ich mich gescheut habe, das Buch zu rezensieren, aus genau den von Dir beschriebenen Befürchtungen heraus. Ich versuche, meine Kinder so zu behandeln, wie ich gern als Kind behandelt worden wäre und ihre Bedürfnisse und Emotionen zu sehen und ernstzunehmen. Am schwierigsten ist es, die eigenen Muster zu überwinden und neue Wege zu beschreiten.
    Liebe Grüße!

  3. Julia 16. Oktober 2017 at 13:52 - Reply

    Puh! Was für eine Frage. Nun denn, die Chance, das Buch zu gewinnen mag ich nicht verstreichen lassen, also überlege ich mal, wie ich das gut zusammenfasse. Ein Link auf die gute Kinderstube reicht wohl nicht?! 😂
    Für unsere Familie ist es sehr wichtig, immer wieder klar zu machen, dass alle Personen, unabhängig von ihrem Alter, den gleichen Wert haben, die gleichen Grundbedürfnisse und dass wir versuchen, all diese Bedürfnisse zu vereinbaren.
    Dabei ist es noch oft so, dass wir Erwachsenen zurückstecken, weil wir besser im Aufschieben sind, doch nach und nach passt sich das an. Wichtiger als das „Sich-Durchsetzen“ ist uns der Dialog. Wer eine Situation lösen kann, der tut es, auch wenn er vielleicht „im Recht“ gewesen wäre. Wir nehmen einander ernst, respektieren uns gegenseitig und sind füreinander da.
    Das sehe ich als Basis unseres bedürfnisorientierten Familienlebens.

    Liebe Grüße
    Julia

  4. Ana 16. Oktober 2017 at 14:00 - Reply

    Hinsehen, zuhören, ernst nehmen – das bedeutet für mich bedürfnisorientiert erziehen.

  5. Christina 16. Oktober 2017 at 15:41 - Reply

    Ich bin zum ersten Mal Mama, mein Sohn ist jetzt 10 1/2 Monate alt. Für mich ist ‚bedürfnisorientiertes Zusammenleben‘ nur logisch und die einzige Art, wie Zusammenleben gelingen kann. Sowohl zwischen uns Erwachsenen, als auch mit Kindern. Ich versuche meinen Sohn ernst zu nehmen, wenn er weint zu trösten und nicht zu sagen ‚ist doch nichts passiert‘, wenn er mich braucht zum Einschlafen da zu sein, wenn er seine Nudeln runterwirft um die Schwerkraft zu testen geduldig zu sein und ihn machen zu lassen. Heute wollte er seinen Mittagsbrei komischerweise nicht, ganz untypisch. Auf dem Tisch lag auch schon die Banane, eigentlich der Nachtisch. Diese wollte er aber offenbar zuerst essen. Danach hat er dann auch munter seinen Brei gefuttert. Aktuell schläft er auf mir, er braucht mich grad. Heißt nicht, dass ich mich zurückstelle, aber ich versuche einen guten Weg zwischen seinen und meinen Bedürfnissen zu finden. Ich hoffe, das wird mir auch weiterhin gelingen. Über dieses Buch als Begleitung und für Anregungen würde ich mich sehr freuen.

  6. Constanze Wagenschwanz 16. Oktober 2017 at 21:07 - Reply

    Ich bin Mama von einem Sohn (18 Monate) und bedürfnisorientiertes Zusammenleben bedeutet für mich für jedes Familienmitglied gleichwertig Raum zu schaffen in unserem Familienleben/Alltag. Das ist manchmal leider gar nicht so leicht, vor allem, weil man selbst ganz gern mal hinten runterfällt, aber wir arbeiten daran und ich merke, dass es besser wird. Wichtig ist, dass wir uns alle gesehen und ernst genommen fühlen, da muss man bei einem kleinen „Wutzwerg“, der sich sprachlich noch nicht so gut äußern kann, manchmal mit SEHR VIEL Aufmerksamkeit dabei sein und dennoch, manchmal weiß ich nicht so recht weiter. Daher würde ich mich wirklich sehr über dieses Buch freuen! Damit wir weiter so gut miteinander wachsen können. 🙂

  7. Lila 16. Oktober 2017 at 21:33 - Reply

    Oh das Buch bräuchte ich gerade wirklich! Ich versuche mal mein Glück.
    Für mich bedeutet „bedürfnisorientiert“ der natürliche Umgang miteinander. Ich möchte das Ich als Person wahrgenommen werde und meine Bedürfnisse respektiert und weitestgehend erfüllt werden. So verhalte ich mich auch gegenüber anderen Menschen, insbesondere meinen eigenen Kindern.Wenn meine Kinder zum Beispiel das Bedürfnis nach Nähe haben, dann erfülle ich es. Dafür muss manchmal etwas anderes hintenanstellen, aber das ist in Ordnung. Im Gegenzug habe ich aktuell am Ende meiner dritten Schwangerschaft häufig das Bedürfnis mich auszuruhen. Meine Kinder akzeptieren das, weil sie genau wissen, dass ich auch immer da bin und ihre Gefühle ernst nehmen.

  8. Sanne 17. Oktober 2017 at 10:12 - Reply

    Hallo
    da ich grade situationsbedingt ein recht starkes Bedürfnis nach diesem Ratgeberbuch habe, hier meine Antwort: Bedürfnisorientiert zu erziehen bedeutet für mich zuallererst Bedürfnissen Raum und Zeit zu geben.Sie zu erkennen und für unseren wuseligen Zornigel erkennbar zu machen.
    Was er nicht erfassen kann, kann er nicht als eigenes Bedürfnis formulieren und wahrnehmen.Frust ist nicht gleich Wut und Traurigkeit nicht Angst u.s.w
    Ich versuche also verbal seine Gefühle (auch die eruptiven Krachergefühle,die ihm zu schaffen machen) zu formulieren.Ich spiegele seine Emotionen um ihm zu zeigen das er alles zeigen darf und kann.KonkteteLösungen biete ich nur dann wenn er gar nicht weiter kommt.Ruhe tut uns beiden in „kniffligen“Situationen erfahrungsgemäß gut,das müsste ich auch erst herausfinden.Bei Ausrastern ist er ab einem gewissen Grad für garnichtsmehr zugänglich so das nur hilft das ich in der Nähe bin und er wenn er es wieder kann, von sich aus zum trösten kommt.Das Zeit und Raum geben fordert auch von mir meine Bedürfnisse wahrzunehmen.Manchmal ist das gar nicht so einfach.Am Ball bleiben.
    So das war’s.Also wir können Rat immer gut gebrauchen,und ausgelesene Bücher werden von mir weitergegeben.
    LG
    Sanne mit Lukas

  9. Lili Sar 18. Oktober 2017 at 0:15 - Reply

    Bedürfnissorientiert…ich will nicht unsere Familienleben unter einem Begriff zusammenfassen. Je nach Situation, gibt es eine passsende Antwort mit der am besten sowohl die Kids als sich ich zufrieden sind 🙂
    Keiner wird alleine gelassen!

  10. Chris Marschall 19. Oktober 2017 at 8:11 - Reply

    Dies hört sich vielversprechend an. Ich würde mich über ein Exemplar sehr freuen und versuche hiermit mein Glück.
    C.M.

  11. Karo 21. Oktober 2017 at 11:36 - Reply

    Wir nehmen unsere Kinder ernst, entscheiden zusammen und versuchen herauszufinden was wir und die anderen brauchen. Und dann versuchen wir es jeden Tag noch ein kleines bisschen besser zu machen.

  12. Sarah Gräf 21. Oktober 2017 at 14:23 - Reply

    Bedürfnisorientiert heißt für mich, dass die Bedürfnisse aller Familienmitglieder beachtet werden und man so gut es geht Kompromisse findet, mit denen alle leben können. Anfangs ist es mir enorm schwergefallen, weil die Automatismen, die noch aus der eigenen Kindheit herrühren, erstmal dazu geführt haben, zu vielen Dingen grundsätzlich „Nein“ zu sagen. Bei näherem Hinterfragen aber musste ich oft feststellen, dass die meisten davon tatsächlich gar nicht sein müssen ^_^ aber jetzt in der Autonomiephase ist es nochmal schwieriger geworden. Ich arbeite jeden Tag daran ^_^

  13. Jenny 21. Oktober 2017 at 14:34 - Reply

    Genau hinsehen, hinhören und auch mal zwischen den Zeilen lesen. Genügend Zeit (und Geduld!) für ungewohnte oder neue Dinge einplanen, auch wenn sie für uns Erwachsene noch so banal erscheinen.

  14. Angelika Dietrich 21. Oktober 2017 at 18:51 - Reply

    Wahrnehme, Zuhören, Hinschauen,gegenseitig aufeinander achten 🌱

  15. Diana 21. Oktober 2017 at 21:55 - Reply

    Für mich bedeutet bedürfnisorientiert vor allem, meinem Kind auf Augenhöhe zu begegnen. Ich will schließlich auch von anderen mit meinen Bedürfnissen ernst genommen werden. Über das Buch würde ich mich sehr freuen! Liebe Grüße!

  16. Christin 21. Oktober 2017 at 22:07 - Reply

    Ich treffe viele Entscheidungen bezüglich meines Sohns aus dem Bauch heraus. Häufig auf der Grundlage des Gedanken, wie es mir mit etwas gehen würde. Ich war ganz überrascht, dass der daraus resultierende Umgang sehr gut zu der Definition “bedürfnissorientiert Erziehen“ passt 😉

    Ich beobachte meinen Sohn sehr genau, um seine Zeichen wahrnehmen zu können. Und stelle immer wieder fest, dass Zeit dafür das wichtigste ist, denn seine Reaktionen und Entscheidungsprozesse dauern eben noch ein wenig. Dafür freue ich mich dann immer wieder sehr, dass er schon mit seinen 10 Monaten sehr genaue Vorstellungen hat und diese auch äußern kann 🙂 Diese dann auch als gleichwertig wahrzunehmen und einzubeziehen sorgt für viel Freude und Entschleunigung bei uns.

  17. Astrid 21. Oktober 2017 at 23:03 - Reply

    Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

  18. Tina Weber 22. Oktober 2017 at 0:17 - Reply

    Ich finde es sehr schwer zu beschreiben wie ich eine Bedürfnisorientiert Beziehung mit meinem Kindern lebe, da es für mich einfach unsere normale Art zu Leben ist. Ich sehe sie als kleine Menschen, die vielleicht andere Bedürfnisse als wir großen haben, trotzdem aber als genau so vollwertig eingestuft werden. Und ich bin zufrieden wenn die Kleinen zufrieden sind. Und dann sind alle glücklich, das ist doch das Wichtigste!

  19. Steffi 22. Oktober 2017 at 10:05 - Reply

    Bedürfnisorientiert, wenn mal ehrlich ist, kann man in Alltag nicht ständig darüber nach denken , allerdings ist es für diese brenzligen kniffligen Situationen eine Hilfe sich in den kleinen Menschen versuchen reinzuversetzen. Häufig klappt es gut und mit einer dicken Umarmung löst sich ein Wein-/wutkrampf schnell auf. Dann war das Bedürfnis wohl Nähe und Mama . Allerdings stoße ich trotzdem regelmäßig ab Grenzen, total ruhig und gechillt zu bleiben. Das Buch würde mich interessieren .

  20. Kaddi 22. Oktober 2017 at 15:13 - Reply

    Ich versuche gern mein Glück. Mein Kind ist zwar noch klein, aber ich versuche einen guten mix darin zu finden, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ernst zu nehmen, den Alltag aber trotzdem so zu gestalten , dass sie daran teilnimmt, ohne dass sich alles nach ihr ausrichtet. Das ist natürlich nicht immer möglich, aber so im Grundgedanken ist mir ein Miteinander wichtig, in dem die bedürfnisse von allen ihre beachtung finden, ich hoffe , man versteht was ich meine.
    LG kaddi

  21. Anna Rapunzela 22. Oktober 2017 at 17:05 - Reply

    Meine dreijährige Tochter schläft mit uns im Familienbett, wir akzeptieren ein „Nein“ von ihr, trösten sie auch bei Dingen die andere als Kleinigkeit ansehen würden, uvm. 🙂 Ich würde mich sehr über das Buch freuen <3

  22. Paul Kwin 22. Oktober 2017 at 17:16 - Reply

    Ich lasse meiner Tochter den gleichen Respekt zu kommen wie meiner Frau 🙂 Ich gehe auf ihre Bedürfnisse ein, auch wenn das bedeutet, dass sie bei kälteren Temperaturen keine Jacke anzieht oder abends noch länger mit uns auf dem Sofa kuscheln möchte.

    Ich versuche mal mein Glück!
    LG Paul

  23. Madame FREUDig 23. Oktober 2017 at 20:40 - Reply

    Ich darf die liebe Julia von der Guten Kinderstube bitten, uns ihre Adresse zukommen zu lassen!

    Zwei kleine Patschehände haben sie per Losziehung als Gewinnerin ermittelt.

    Ich danke allen, die mitgemacht und so schöne Antworten in sich gefunden haben. Wundervoll!

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