Freitag, 20. Mai 2016

13 Gründe, warum mein Blog nicht erfolgreich ist - und warum ich trotzdem noch nichts daran ändere

Quasi täglich stolpere ich über eine ganz bestimmte Art von Beiträgen. Blogposts, in denen kleine und große Tipps verraten werden, um einen Blog bekannter und erfolgreich zu machen. Ab und an lese ich auch mal einen. Ist gelegentlich sogar recht interessant und nicht selten denke ich mir: "Hey das sollte ich vielleicht auch tun".

Doch in der Regel tue ich es nicht. Oder nur für kurze Zeit. Doch wisst ihr was? Ich höre nun auf, mir darüber Gedanken zu machen, ob ich 'richtig' oder 'falsch' blogge. Ich blogge einfach. Und ich blogge gerne. Trotzdem wollte ich euch gerne an den verschiedenen Facetten teilhaben, die für meinen geringen Erfolg als Bloggerin ursächlich sind. Natürlich kennt ihr die eigentlich auch schon und wenn nicht - weil das euer erster Beitrag bei mir ist - dann werdet ihr sie schnell auf meinem Blog erblicken können...

Sonntag, 15. Mai 2016

Schmunzler des Monats (13)

Letzten Monat gab es keine Schmunzler des Monats, weil es im letzten Monat nichts zu schmunzeln gab. Auf Twitter. Da war ich nämlich weitgehend abstinent. Ich habe nur ab und an kurz den Duft meiner Lieblingstwitterer eingesaugt und bin dann schnell wieder abgetaucht. Doch Twitter hat mich zurück und deshalb gibt es jetzt auch wieder meine Schmunzler.

Weil ich mich aber nach wie vor in meinem virtuellen Treiben einschränke, bleibt es bei einer kleinen Auswahl. Trotzdem viel Spaß damit!



Freitag, 13. Mai 2016

Inklusion ist so eine Sache, die in der Praxis nur schwer funktioniert - Ninas Kaffeesätze (8)

Wer nicht ins System passt, wird schnell entweder passend gemacht oder hinausgedrängt. Doch gerade für Kinder mit Besonderheiten wird ersteres nicht funktionieren letzteres kann kaum wünschenswert sein. Schenkt man der öffentlichen Rhetorik Glauben, dann ist Inklusion gesellschaftliches Ziel und längst Alltag großer Bildungseinrichtungen. Ja, wenn man dem Glauben schenkt. Nina ist heute etwas ernster unterwegs, denn es geht um ihren Sohn - und alle Eltern wissen: Wenn es um das Wohl der eigenen Kinder geht, da verstehen wir Eltern nun einmal keinen Spaß. 

Inklusion ist so eine Sache, die in der Praxis nur schwer funktioniert

Heute war ein schwerer Tag, denn heute schickte ich einen Brief an die Schule, in dem wir darum bitten, dass unser Sohn das Jahr wiederholen darf. Eigentlich sollte diese Entscheidung nicht Aufgabe der Eltern sein und sie fiel uns alles andere als leicht. Und ganz eigentlich, bin ich sauer auf die Schule, enttäuscht von den Lehrern und auch ein wenig frustriert vom Bildungssystem. 

Freitag, 6. Mai 2016

Nicht wegducken, sondern aufstehen #blogfamilia

Als ich gestern um kurz vor 12 Uhr ins Auto stieg, hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich heute morgen hier im Bett sitzen würde mit dem tiefen Wunsch zu bloggen. Nun sitze ich hier und ich blogge.


Ich bin eine starke Frau. Doch auch als eine starke Frau bin ich nicht immer stark. Wenn die Probleme groß werden, neige ich dazu, mich wegzuducken: Nicht vor den Problemen, denn die gehe ich an, sondern vor den Menschen in meinem Umfeld. Ich tauche eher ab, als endlos Unannehmlichkeiten und Probleme zu wälzen, von denen ich das Gefühl habe, sie würden mich gerade überrennen. Das tut mir vor allem für meine Freunde leid, denn die fangen an, sich Sorgen zu machen. Es tut mir aber auch leid, weil diese Probleme nicht nur die meinigen sind, sondern tagtäglich auch jede Menge anderer Menschen dieselben Sorgen haben. Nur kämpft so gut wieder für sich allein. Das darf nicht sein.

Freitag, 15. April 2016

Ferdinand auf großer Fahrt - Durch Bücher auf Reisen gehen

Während man ein gutes Buch liest, befindet man sich mental auf Reisen. Manchmal wird man dabei an ganz zauberhafte Orte geführt, welche auch im wirklichen Leben auf einen warten. So würde ich wirklich gerne meine Koffer packen und endlich auch selbst mal beispielsweise Kroatien erkunden. Bisher muss ich mich ja mit Reiseberichten wie von timbaru begnügen, wo ich malerische Orte und verheißungsvolles Meerwasser erblicken darf. ... Okay, ich schweife ab.

Für mich gehören Bücher und Reisen auf ganz unterschiedliche Weise zusammen. Ich lese, während ich reise. Ich lese als Vorbereitung auf Reisen. Ich lese, damit meine Gedanken davonreisen können. 

Lesen ist reisen - und meine Tochter reist derzeit unglaublich gerne. Mit Ferdinand.

Mittwoch, 13. April 2016

Nina, die Spießerin - Ninas Kaffeesätze (7)

Eine Zugfahrt, die ist lustig. Eine Zugfahrt, die ist schön? Nicht unbedingt, hängt doch auch arg von den Mitreisenden ab. Neben Ärger hat man aber auch mal die wunderbare Gelegenheit, sich selbst besser kennenzulernen und womöglich zu interessanten neuen Erkenntnissen zu gelangen. Liebe Nina, steckt nicht in jedem von uns ein Spießer?

Nina, die Spießerin

Heute sitze ich im Zug. Eigentlich hat meine Frau Geburtstag und ich ich will gar nicht wegfahren, aber ich habe einen Termin, den ich nicht verschieben kann. Vielleicht bin ich deshalb ein wenig gereizt. Ich sitze also hier, tippe in meinen kleinen roten netbook und sortiere meine Gedanken. Bis diese drei jungen Männer einsteigen. Sie lachen. 

Dienstag, 12. April 2016

Kinder und Selbstständigkeit. Vereinbarkeitslüge oder die optimale Kombination?

Wie ihr ja wisst, bin ich derzeit auf Jobsuche. Mit etwas Glück ist diese bald wieder vorbei, sofern denn eines der aktuellen Vorstellungsgespräche in einer Stelle mündet... Selbständigkeit kann ich mir irgendwie derzeit nicht so recht vorstellen, vielleicht auch, weil ich gar keine zündende Idee habe, mit was genau ich mich selbständig machen sollte. Andere hingegen haben ganz klare Vorstellungen von dem, was sie beruflich machen wollen - und zwar als ihr eigener Chef. Laura ist so ein Mensch. Sie hat den Schritt gewagt und ist glücklich damit! Natürlich ist es nicht immer nur leicht, aber etwas muss nicht leicht sein, um glücklich zu machen. Aber seht selbst!


Kinder und Selbstständigkeit
Vereinbarkeitslüge oder die optimale Kombination?

Zur Bloggerin: Laura lebt mit Mann und zwei Kindern (vier und zwei Jahre alt) in der Nähe von Stuttgart. Sie balanciert mit Leidenschaft auf dem Drahtseil der Selbstständigkeit und ist stolz auf ihre eigene Text-Agentur ( www.froehlichimtext.de). Auch privat kann sie das Schreiben nicht lassen und stärkt auf dem Blog „Heute ist Musik“ die Lachmuskeln vieler Eltern. Im Mai kommt Kind Nummer drei auf die Welt, dann wird der Alltag noch einmal komplett durcheinander gewirbelt und Laura ist gespannt, ob es dann noch mehr zu lachen gibt.

Montag, 11. April 2016

Druck in den Ohren, Druck auf dem Herzen

Ich sitze gerade in meinem Bett. Das erste Mal seit Tagen habe ich Ruhe und kann mich ein wenig ausruhen. Erkältungen nerven. Sie bringen einen nicht um, aber können ganz schön kräftezehrend sein. Mein Halsweh verabschiedet sich gerade, da kommt auch schon dieser unangenehme Druck in den Ohren. Es ist, als würde ich gerade unentwegt mit einem Flugzeug starten. Wenigstens tun mir die Ohren nicht auch noch weh. Nur der Druck ist eben da. Schlimmer als der Druck in den Ohren, ist jedoch der Druck auf dem Herzen. Ich suche einen Job. Ich brauche einen Job. Ich will einen Job.

Freitag, 1. April 2016

Mein Gastbeitrag bei der Küstenmami

Ich habe nicht nur gerne Gäste bei mir auf dem Blog, sondern blogge durchaus auch mal auf anderen Blogs "fremd". In dieser Woche tümmel ich mich bei der Küstenmami auf ihrem Blog Küstenkidsunterwegs. Nachdem sie mir schon einen Besuch abgestattet hat und uns tolle Tipps für einen Urlaub an der Ostsee gab, berichte ich wiederum auf ihrem Blog nun von unserem ersten (Kurz-)Urlaub mit der Terrorpüppi. Rein zufällig war das auch der erste Urlaub, bei dem wir alle krank gewesen sind... es kam also alles ganz anders, als erhofft, aber irgendwie war es trotzdem sehr schön. Also schaut doch mal bei der Küstenmami vorbei!


Montag, 28. März 2016

Vergangenheit und Gegenwart meines Osterfestes - Ein Gastbeitrag von Nici (Rollimami)

Ostern ist eine tolle Gelegenheit für Gastblogger, sich mit persönlichen Erinnerungen vorzustellen. Für den Ostermontag konnte ich Nici vom Blog Rollimami für eine Geschichte gewinnen. Sie liebt Ostern genau wie ich und das erkennt man auch in ihren Zeilen.
Schaut doch mal bei ihr im Blog vorbei! Nun wünsche auch ich euch noch frohe Ostern. Liebe Grüße Jessi.


Hallo, mein Name ist Nici und ich blogge unter https://rollimami.wordpress.com.

Ich wurde eingeladen, für euch einen Gastbeitrag zum Thema „Ostern“ zu schreiben.
Viele Gedanken habe ich mir dazu gemacht und auch viele wieder verworfen.
Am Ende kam ich zu dem Ergebnis euch ein bisschen in meine Kindheit mitzunehmen, aber auch ein Stück an Ostern heute teilhaben zu lassen. Seit gespannt und lest selbst.

Sonntag, 20. März 2016

Da hilft sonst nix, Blas-Fix

Wenn die Kita spontan für den nächsten Tag um ausgeblasene Eier bittet (Ostern naht), wird das Abendessen entsprechend abgeändert und - nachdem das Kind schläft - noch Kuchen gebacken. Die Eier müssen allerdings noch ausgeblasen werden.

Jeder, der Kinder hat oder mal Kind war, kennt Pustefix. Aber wer kennt Blas-Fix? Neben drölfzig verschiedenen Färbesets (kaltfärben, beim Kochen färben, durch Schütteln färben, mit Goldfolie färben … als ich ein Kind war gab es nur ein Set und davor musste man die Eier noch in Essigwasser aufrauhen), bietet der Supermarkt vor Ostern auch Eierausblasbesteck. Klingt erst so überflüssig wie ein Mopp-Strampler oder Baby-Pumps, aber bei zehn Eiern in Folge macht auch die beste Lunge schnell schlapp.

Deshalb haben wir - ganz aus freien Stücken - Blas-Fix getestet. Im Supermarkt unweit der farbfreien Eier erspäht, hat der Mann nicht widerstehen können. Schließlich kam für die Kita Ostern total überraschend und der Auftrag zum Eier blasen kam zeitnah angekündigt (einen Tag im Voraus).

Die Anleitung

Bevor man aber blasen kann, muss erst einmal ein Loch her. Wählt sorgfältig die für euch passende Stelle aus. Auch beim Eierblasen gilt: Jeder nach seiner Fa­çon. Wichtig ist allerdings, dass man ausnahmsweise nur ein Loch piekst. Sonst wird das nix mit Blas-fix.

Dienstag, 15. März 2016

Schmunzler des Monats (12)

Es ist Mitte des Monats und wie immer lasse ich euch an meinen Twitter-Highlights des letzten Monats teilhaben! Heute werden meine Schmunzler ein Jahr alt. Also viel Spaß damit!


Sonntag, 13. März 2016

Warum man Schule wohl den Ernst des Lebens nennt - Ninas Kaffeesätze (6)

Ninas Kaffeesätze

Wie immer am 13. des Monats lässt uns die wunderbare Transfrau Nina an ihrem Familienleben teilhaben. Ich wünschte, ihr würdet diese starke Frau und ihre tolle Familie persönlich kennen. Nina ist transsexuell und empathisch und unglaublich herzlich. Sie hat uns bisher schon an ihrem ersten Geburtstag als Frau teilhaben lassen, über Freud' und Leid von Geburtstagsfeiern im Familienkreis erzählt, über die Adventszeit oder vom alltäglichen Trubel mit 4 Kindern berichtet und sie macht deutlich, dass seit sie die Kraft gefunden hat, die zu sein, die sie schon immer war, es in ihrer Familie eigentlich keine außergewöhnlichen Probleme gäbe, wenn da nicht die Welt da draußen wäre... eine Welt, in der einfach zu viele Nina nicht normal finden und ihr dies auch zeigen. Viel Spaß auch heute beim Lesen!


Warum man Schule wohl den Ernst des Lebens nennt

Ich kann Kinder sehr empfehlen, wenn man an zu viel Schlaf, einem Übermaß an Freizeit und Langeweile leidet. Und als Gegenmittel gegen einen leeren Terminkalender empfehle ich, die Kinder an unterschiedlichen Kindergärten und Schulen unterzubringen. Meine Frau und ich haben vier Kinder. Die drei Schulkinder gehen auf drei Schulen.

Mittwoch, 9. März 2016

Der Ausflug eines Arbeiterkindes in die Wissenschaft (2)

Ich stehe auf dem Schulhof. Der Wind weht und die Sonne versteckt sich hinter Wolken. Ich fühle mich ziemlich verloren inmitten einer Gruppe von Mädchen. Sie sprechen über Bands, deren Musik ich nicht höre und sie sprechen von einem Familienalltag, der mir nicht sehr vertraut erscheint. Bloß nicht negativ auffallen jetzt, denke ich mir. Ich bin in einem Alter, da will man nicht anders sein, sondern dazu gehören. Genau das denken, fühlen, mögen, tun, was auch die anderen tun. Ich lache einfach an den passenden Stellen mit. Ich gehöre nicht dazu.

Zeitsprung.

Dienstag, 8. März 2016

Der Ausflug eines Arbeiterkindes in die Wissenschaft (1)

Ich bin Tochter einer Verkäuferin und eines Elektrikers und ich bin bald promoviert. Die Doktorarbeit ist abgegeben und jetzt beginnt definitiv ein neuer Lebensabschnitt. Zeit für mich, zurückzublicken. Ein wenig erhoffe ich mir dadurch, dass ich so besser herausfinde, wohin es nun für mich gehen soll.


Arbeiterkind. Die Bedeutungszuschreibungen sind facettenreich. Ich bin ein Arbeiterkind. Das ist weder gut, noch schlecht, es ist einfach eine Tatsache. Meiner Herkunft bin ich mir stets bewusst gewesen. Der Weg über das Abitur, das Studium bis zur Promotion fühlte sich für mich immer ganz natürlich und zugleich völlig fremd an. Meine Eltern haben mich niemals in irgendeiner Weise von diesem Weg abhalten wollen. Forciert haben sie ihn ebenso wenig. Diesen Weg, den ich da bis heute gegangen bin, der ist das Resultat meiner persönlichen Entscheidungen und darin hat mich meine Familie, haben mich meine Freunde immer unterstützt, aber die Entscheidungen musste ich stets allein fällen. Mein Weg war nicht gerade, sondern voller Verzweigungen, mit viel Gegenverkehr, aber auch mit vielen Mitreisenden.

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