Freitag, 24. Februar 2017

Ich habe mein Baby geboren. Ich wurde nicht entbunden

Nein, mein zweites Baby turnt noch munter in meinem Bauch. Dieses zweite Wunder kann ich noch nicht in meinen Armen halten. Doch da ist ja noch dieses andere Wunder, welches vor drei Jahren in mein Leben trat. Bevor du nun weiterliest, bedenke bitte, dass ich hier nur wenig Schönes beschreibe. Meine Worte könnten triggern – sowohl bei denen, die selbst bereits eine traumatische Geburt hatten, als auch bei denen, die noch nicht geboren haben. Es ist mein Geburtsbericht. der Geburtsbericht, von dem ich nie glaubte, dass ich ihn hier schreiben würde.

Montag, 13. Februar 2017

Schenken wir uns was zum Valentinstag? - Ninas Kaffeesätze (14)

Der Valentinstag steht bevor. Und der 13. des Monats ist erreicht. Zeit also für Ninas Kaffeesätze.
Heute geht Nina der Frage nach, wie Eltern das eigentlich so machen, nicht nur Eltern zu sein, sondern auch noch Paar zu bleiben. Schließlich lassen Kinder einen ja nicht mal ungestört aufs Klo gehen... Nina gelingt dabei die Kunst über Sex zu reden ohne über Sex zu reden! Wie immer also Spaß beim Lesen!



Ninas Kaffeesätze

Schenken wir uns was zum Valentinstag?

Meine Frau stand vor mir und ihre Frage stand mitten im Raum. In den letzten Jahren hatten wir uns immer Kleinigkeiten geschenkt und wenn es nur eine Tafel Schokolade war, irgendwie war immer Valentinstag. Ihre Frage hallte mit einem stummen Echo durch den Raum. „Sex?“ fragte ich und bekam ein Lächeln als Antwort. Dieses Jahr brauche ich also kein Geschenkpapier.

Dass Eltern mindestens einmal im Leben Sex haben ist klar, sonst wären sie wohl keine Eltern. Aber das Thema Sex zwischen Menschen, die schon Eltern sind, ist irgendwie noch immer Tabu. Es ist eines der Themen, über die man nur unter vier Augen spricht und ganz leise.

Samstag, 11. Februar 2017

Nach dem Trauma ist vor dem Trauma: Die Angst vor der zweiten Geburt

Gestern und heute war Geburtsvorbereitungskurs. Ich habe mich recht kurzfristig dazu entschlossen. Die Geburt rückt näher, schließlich bin ich schon Ende der 35. Woche, und ich erhoffte mir, etwas entspannter zu werden. Denn die Anspannung wuchs in den letzten Wochen. Mehr als erwartet.

Ich hoffte darauf, gestärkt die letzten Meter zu gehen. Das Gegenteil ist der Fall.


Die Hebamme hat den Kurs durchaus sehr schön geleitet. Wäre ich Erstgebärende, dann hätte mich dieser Kurs definitiv nicht nur gut vorbereitet, sondern auch zuversichtlich und zugleich einigermaßen realistisch auf die Geburt blicken lassen.

Ich bin aber nicht Erstgebärende.

Samstag, 31. Dezember 2016

Wer seid ihr? Wie seid ihr? Wo geht es hin?

Es ist der Morgen des 31.12.2016. Silvester. Vielen mögen schon seit Tagen nach einem Rückblick suchen. Ob persönlich oder gesellschaftlich, egal. Mir ist nach keinem Rückblick. Ich habe mein Jahr 2016 sehr gut vor Augen und auch was hier in Deutschland oder der Welt geschehen ist, kommt mir nicht erst beim Ausklang eines Jahres wieder in den Sinn.

Ich will keinen Rückblick, ich will einen Ausblick. Keinen Ausblick nur für mich, sondern vor allem einen für meine Tochter und mein ungeborenes Kind.


Perspektiven haben, Perspektiven zeigen, Perspektiven leben

Meine Aufgabe als Mutter ist es, meine Kinder zu lieben und stark für das Leben da draußen zu machen. Ich gebe mein Bestes, aber dennoch werden sie kommen. Die Fragen.

Fragen, die ich nicht beantworten werde können, die ich aber gerne beantworten würde. Fragen, für die es vielleicht keine einzig richtigen, wahren Antworten geben mag, aber die dennoch Antworten bedürfen. Ich brauche Perspektiven, die ich meinen Kindern zeigen kann. Zukunftsperspektiven. Nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Kein Wunder, dass ich jede Erkältung mitnehme - Ninas Kaffeesätze (13)

Schon im letzten Monat waren wir kolumnentechnisch beim Arzt. Heute verschlägt es uns mit Nina zwar nicht in eine medizinische Einrichtung, fit sind trotzdem nicht alle. Das muss so ein Jahreszeitending sein. Wenn Erkältungszeit und Adventszeit zusammenfallen, wird aber nochmal doppelt ungemütlich...


Ninas Kaffeesätze

Kein Wunder, dass ich jede Erkältung mitnehme


Neben mir liegt eine Packung Taschentücher, eine Tasse Tee, noch mehr Taschentücher und der Laptop. In meinem Kopf sind eine Handvoll Gedanken gemischt mit einem tiefgreifenden, drückenden Kopfschmerz. Ich bin erkältet und irgendwie nicht nur ich.

Kennt ihr das, wenn im Herbst in Kindergarten und Schule die ersten kleinen Infekte ihre Kreise ziehen? Erst nur einzelne Kindern, dann eine kleine Gruppe und schließlich kippt der halbe Stundenplan, denn außer Religion und Turnen fallen alle Lehrer zeitgleich aus. Und dann? Dann kommt der Tag auf den sich das eigene Kind schon so sehr freut, es soll zum Kindergeburtstag des besten Freundes und … statt zu feiern, liegt es mit Fieber und heulend im Bett.

Sonntag, 13. November 2016

Gestern beim Kinderarzt - Ninas Kaffeesätze (12)

Ich sitze gerade bei Freunden auf dem Sofa. Meine Püppi spielt neben mir gemeinsam mit ihrem Vater LÜK und ich genieße den kleinen, noch stressfreien morgendlichen Trubel. Meine Maus hat eine Erkältung, aber die ist nicht weiter schlimm. Kein Fieber, kein Erbrechen. Ja sie ist nicht einmal sonderlich matt. Würde es ihr jedoch schlecht gehen, dann wäre ich ganz bei ihr. So wie Nina es bei ihren Kindern ist, wenn diese krank sind... Doch selbst in solchen Momenten denken viele Mitmenschen nicht an das Wohl des Kindes, an die besondere Situation, in der sich ja auch Eltern befinden, sondern stellen ihre Sensationslust in den Vordergrund. Nina ist eine Transfrau und als solche darf sie nicht einmal in einem Wartezimmer einfach nur Mutter sein.



Gestern beim Kinderarzt

Der Kaffee dampft, der Tag hat gerade erst begonnen. Ich wecke Lebensgeister behutsam. Mir gegenüber sitzt mein Kleinster, isst Cornflakes und hustet ein wenig. Er wirkt erschöpft. Der mittlere hat kaum gefrühstückt und geht langsam durch den Flur. Er ist generell eher ein Morgenmuffel, aber heute ist er noch langsamer. Ich rufe ihn zu mir und ein kurzer Blick in seinen Hals zeigt, der kleine Kerl hat heute schulfrei. Das Fieberthermometer bestätigt den Verdacht, es geht also heute zum Kinderarzt.



Donnerstag, 13. Oktober 2016

Feste, Feiern und das Gefühl neu geboren zu sein - Ninas Kaffeesätze (11)

Die Sommerpause ist vorbei und es geht endlich wieder weiter mit Ninas Kaffeesätze. Der heutige Text ist wunderschön traurig und spiegelt den harten Weg wieder, den Nina schon gegangen ist. Zudem ist Nina nun seit einem Jahr mein Gast und ich habe mich über jede einzelne Kolumne gefreut und werde mich auch in Zukunft über jede Zeile freuen, die diesem Blog schenkt.

Nun aber viel Spaß beim Lesen!



Feste, Feiern und das Gefühl neu geboren zu sein

Ich kann nicht feiern. Wenn ich zurück blicke, kann ich erkennen, dass ich es noch nie konnte. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich nicht mal sagen, woran das liegt. Es mag vielleicht daran liegen, dass feiern und sich besaufen für viele einfach gleichbedeutende Worte sind und damit konnte ich noch nie was anfangen, aber vielleicht liegt der Grund auch ganz woanders. Vielleicht liegt es daran, dass ich vor Festen zu oft eine gewisse innere Erwartungshaltung hatte, die dann nur enttäuscht wurde. Vielleicht bin ich aber einfach nur eine Spaßbremse und habe keine Ahnung.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Ein Teigschaber für das Baby #Familienmoment (4)

Wenn sich Nachwuchs im Hause ankündigt, dann fangen Elterntiere emsig an mit dem Nestbau. Das neue Familienmitglied soll es schließlich schön haben bei seiner Ankunft. Doch nicht nur Eltern machen wichtige Besorgungen, sondern auch die angehenden Geschwisterkinder stellen sich auf ihre Weise auf das Baby ein.

Hände kneten Teig in einer Schüssel

Samstag, 8. Oktober 2016

Mama von Zug abholen! #Familienmoment (3)

In meinem neuen Job bin ich so viel auf Dienstreisen wie noch nie. So wenigstens einmal die Woche bin ich mindestens den ganzen Tag lang unterwegs. Manchmal auch zweimal die Woche. Ab und an auch mit Übernachtung. So ein Job mit Dienstreisen hat seine Vor- und Nachteile, ohne Frage. Erst recht, wenn man schwanger ist... 

Meist fahre ich mit der Deutschen Bahn. Abgesehen davon, dass ich nun erstmals in Besitz einer Bahncard bin, kann ich mir hier im Vorfeld immer gut einen Sitzplatz an einem Vierertisch im Ruhebereich reservieren. Mit zunehmendem Bauchumfang stellt sich dies als besonders vorteilhaft dar, da mein Bauch erstaunlich viel Platz zwischen Sitz und Tisch hat und ich gleichzeitig arbeiten kann. Mit den Klapptischen geht das schon nicht mehr immer so gut...

Montag, 3. Oktober 2016

Wisst ihr denn schon, was es wird? Von Ü-Eiern und dem Entgehen vor der Rosa-Hellblau-Falle

Diese Frage wird so oder so ähnlich in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich noch mehrfach auf mich zukommen. Das Geschlecht des noch ungeborenen Babys ist für die meisten Menschen von besonderer Relevanz. Manche gehen sogar so weit, zu behaupten, man könne zu seinem Ungeborenen erst dann eine richtige Beziehung aufbauen, wenn man dessen Geschlecht wisse.


Was ich hingegen beobachte, ist, dass nicht wenige dem kleinen Wunder, sobald das Geschlecht erst einmal bekannt ist, in stereotype Rollenvorstellungen pressen, ehe es schon auf der Welt ist. Da ist dann ganz plötzlich eine kleine Prinzessin unterwegs oder aber ein angehender Weltfußballer. Während das eine Baby schon im Mutterleib meist ganz lieb ist und sich nur zaghaft bewege, würde das andere wild strampeln.

Mittwoch, 14. September 2016

Schwangerschaftsdiabetes - Komm her, ich schließ' dich in meine Arme

Noch bist du nicht ärztlich diagnostiziert, aber ich bin dank der ersten Schwangerschaft ja schon Expertin auf deinem Gebiet. Liebe Schwangerschaftsdiabetes, ich will nicht unbedingt sagen, dass du mir willkommen bist, aber ich werde dir auch nicht allzu sehr grollen, denn es ist wie es ist und es lebt sich letztlich besser, wenn ich das einfach mal so annehme.

Natürlich kommst du wieder in deinem ganz speziellen Gewand daher. Warum auch sollte ich dir durch die Ernährung Einhalt gebieten können. Erneut hab ich spitzenmäßige Tagwerte. Weitgehend unabhängig davon, was ich so esse, stimmen meine Werte nach dem Essen nahezu immer. Nach einer Stunde nach dem Essen sollen meine Blutwerte ja unter 140 mg/dl (7,8 mmol/l) liegen. Liegen sie. Bei zwei Stunden nach dem Essen soll ich Werte unter 120 mg/dl (7,8 mmol/l) aufweisen - auch das tue ich. Nicht selten liegt der zweite Wert bei mir dann schon um die 100 mg/dl (7,8 mmol/l). Das sind so tolle Werte, dass mir schon mehrfach von ärztlicher Seite dazu beglückwünscht wurde. Danke liebe Bauchspeicheldrüse, du leistest eine gute Arbeit. Also tagsüber zumindest.

Ist also alles wie es sein soll. Könnte man meinen. Wären da nicht wieder diese vermaledeiten Nüchternwerte morgens. Nicht wirklich gruselig, aber eben doch zu hoch.

Montag, 12. September 2016

Gespräch mit meiner schwangeren Kollegin

Mit einer Mischung auf Freude, Aufregung, aber auch einer Spur Verzweiflung blickst du mich an. Du musst nichts sagen, denn ich erkenne es an diesem Flackern in deinen Augen. Deine Hände suchen Halt und deine Lippen zittern ein wenig.

Ich kann dir ansehen, dass du die letzten Tage wenig geschlafen hast. Etwas belastet dich und dieses etwas wiegt schwer auf deinen Schultern. Erst zögerlich, dann aber mit immer mehr Gewissheit beginne ich, dich anzustrahlen. Nimm deinen Mut zusammen und teile deinen Kummer mit mir. Eine Lösung wird sich finden lassen. Da bin ich mir sicher.

Mittwoch, 31. August 2016

Morgens, wenn ich zur Arbeit gehe

Mein Wecker klingelt viel zu früh.

In der Nacht ist ganze drei Mal in meiner Straße die Alarmanlage eines Autos angesprungen. Ich habe mir jedes Mal inbrünstig gewünscht, ein Dieb möge sein Werk schnell vollrichten, damit ich wieder weiterschlafen kann. Doch es half nichts. Drei Mal musste ich eine gefühlte Ewigkeit darauf warten, dass sich der Autobesitzer endlich dazu bequemt, seine Lärmmaschine auszuschalten.

In eine Tasse wird Kaffee eingegossen

Ich gähne und trotte gen Bad. Keine Eilmeldungen auf dem Smartphone. Dann setze ich mich in den Sessel. Natürlich nur ganz kurz. Zum Wachwerden. 30 Minuten später, es kam mir wesentlich kürzer vor, blicke ich auf die Uhr. Oh. Ich richte mich also auf und stolpere ins noch dunkle Schlafzimmer. Mann und Kind schlafen noch. Da renne ich auch schon den Staubsauger um. Der Mann zuckt kurz. Das Kind zeigt sich gänzlich unbeeindruckt.

Im Dunklen suche ich meine Sachen zusammen.

Irgendwann bin ich dann sogar angezogen. Der Mann steht auf, ich mache mir noch einen kleinen Happen zu essen. Just in dem Moment, in dem ich mich erneut in meinen Sessel setzen will, werfe ich meinen Blick Richtung Schlafzimmer. Da bewegt sich was. Ich hieve mich aus dem Sessel und gehe hinüber. Meine Tochter strahlt mich an.

Nach der morgendlichen Pipi-Session stürmt meine kleine Püppi zu mir und versucht sich strategisch günstig zwischen mein Frühstücksbrot und meinem Mund zu platzieren. Sie unterschätzt jedoch meine längst erworbenen Superkräfte. Akrobatisch kuschle und frühstücke ich gleichzeitig. Natürlich nicht ruhig, sondern eher so wie auf stürmischer See.

Schließlich erkläre ich, dass ich nun arbeiten gehen müsse.

"Mama arbeiten?"

"Ja, ich muss jetzt arbeiten gehen."

Sie strahlt mich wieder an. Ihre kleinen Ärmchen klammern sich um meinen Hals. Sie drückt mich ganz fest. Dann geht sie ins Badezimmer, um Zähne zu putzen.

Als ich die Wohnungstür schon fast hinter mir geschlossen habe, höre ich ein lautes Rufen. Ich halte inne und öffne die Tür schließlich wieder ganz. Der Mann kommt mit dem Kind auf seinem Arm angerannt. In ihrer Hand Zahnbürste und Zahnpasta. Sie müsse mich noch verabschieden.

Ein feuchter Kuss landet auf meiner Wange. Den ganzen Weg durchs Treppenhaus kann ich ihn noch auf meiner Haut spüren. Im Büro angekommen, entdecke ich eine neue Nachricht auf meinem Telefon. Ein Bild meiner Püppi. Sie strahlt immer noch.

So darf gern jeder Arbeitstag beginnen. Mit meinen Liebsten. Mit Liebe und Freude.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Ich mag den Sommer - Ninas Kaffeesätze (10)

Ninas Kaffeesätze gehen nun doch schon tatsächlich in die zehnte Runde! Wahnsinn. Bevor es Nina jedoch in die wohlverdiente Sommerpause verschlägt, wird sie heute noch mal ein wenig poetisch und grübelt über den Sommer nach: Über das, was er sein sollte und das, was er ist. Viel Spaß!



Ich mag den Sommer

Heute scheint die Sonne und irgendwie klingen auch die Stimmen im Radio fröhlicher und leichter. „Endlich Sommer“, höre ich eine Dame an der Bushaltestelle sagen und dabei merke ich, dass ich den Kopf schüttle, als sie weiter spricht: „aber das wird nur kurz dauern. Am Donnerstag ist es wieder kalt.“

Ich mag den Sommer. Ich mag die lauen Abende, die Sonne, den Geruch. Ich mag es, im Garten einen kleinen Pool aufzustellen. Das war in diesem Jahr noch nicht so oft möglich. Ich mag es, auf der Terrasse zu sitzen und mit einem Glas Wein in der Hand, den Sonnenuntergang anzusehen.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Ich pass auf dich auf

Ich werde wach. Es ist noch dunkel in meinem Schlafzimmer. In unserem Schlafzimmer. Deine kleinen Ärmchen haben im Schlaf nach mir gesucht und sich eng um meinen Hals geschlungen. 

Ich bekomme keine Luft. Nicht, weil mir die vertraute und innige Umarmung körperlich das Atmen erschwert. Vielleicht doch. Die Liebe zu dir raubt mir manchmal für kurze Momente den Atem. Ich halte die Luft an und die Zeit bleibt stehen.


Deine kleinen Ärmchen, wie sie sich so eng umschlungen an mir festhalten. Sicherheit suchen. Ich verspreche dir: Ich pass auf dich auf.

Ich passe auf dich auf, so gut ich es eben kann. Ich passe auf dich auf, indem ich die Grundlage dafür lege, dass du stark sein kannst, wenn du es musst und ebenso schwach sein darfst, wenn du nicht stark sein kannst. Denn was auch geschieht: Ich bin da.

Ich bin dein Sicherheitsnetz.Und du bist meines.

Die Liebe, die ich in diesem dunklen Schlafzimmer, in dieser innigen Umarmung vor Augen geführt bekomme, obwohl ich nichts sehe und doch zugleich alles sehen kann, ist alles. Alles was zählt.

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